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SUMMARY:1.12.1991 – Referendum in der Ukraine über die Unabhängigkeit
DESCRIPTION:1. Dezember 1991 – Ukrainer stimmen für die Unabhängigkeit\nMit der „Sinatra“-Doktrin\, benannt nach dem Lied „My Way“ von Frank Sinatra\, verkündete Michail Gorbatschow im Oktober 1989\, dass die UdSSR es den Staaten des Warschauer Pakts erlaubte\, „ihren eigenen Weg“ zu gehen und ihre inneren Angelegenheiten souverän zu regeln. Der Eiserne Vorhang lüftete sich. \nMit der Unabhängigkeitserklärung Litauens am 11. März 1990 begann der Zerfall der Sowjetunion in fünfzehn unabhängige Staaten. \nAm 19. August 1991 versuchten Funktionäre der KPdSU\, die Entwicklung zu stoppen\, indem sie durch den sogenannten „Augustputsch“ in Moskau den Versuch unternahmen\, Gorbatschow abzusetzen. Der Putsch misslang. \nEinige Tage später proklamierte das ukrainische Parlament mit großer Mehrheit die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine. Es wurde die Abhaltung eines Referendums über die Frage der Unabhängigkeit beschlossen. \nDas Referendum fand am 1. Dezember 1991 statt. Die Wahlbeteiligung lag über 80 Prozent. 90\,3 Prozent der Abstimmenden beantworteten die Frage „Unterstützen Sie die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine?“ mit Ja und stimmten für die Unabhängigkeit des Landes. \nMehr zur „Ukraine“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Ukraine-Konflikt: Alternative Quellen“ von Hubert Geißler
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SUMMARY:2.12.1942 – Erste kontrollierte Kernspaltungs-Kettenreaktion 
DESCRIPTION:2. Dezember 1942 –  Der Physiker Enrico Fermi löst an der Universität Chicago die erste Kernspaltungs-Kettenreaktion aus\nAm 17. Dezember 1938 wurde von den deutschen Chemikern Otto Hahn und Fritz Straßmann am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin die Kernspaltung entdeckt. Lise Meitner\, jahrzehntelange Mitarbeiterin und Kollegin von Hahn am Kaiser-Wilhelm-Institut\, hatte als Jüdin Deutschland wenige Monate vorher verlassen müssen. Von Hahn über die Entdeckung benachrichtigt\, verfasste sie mit ihrem Neffen Otto Robert Frisch als Erste eine physikalische Deutung der Uranspaltung. \nDen Ausgangspunkt für die Entdeckung der Kernspaltung bildeten die Versuche von Enrico Fermi in Rom\, der 1934 verschiedene chemische Elemente mit Neutronen bestrahlt hatte\, unter anderem Uran. \n1938 erhielt Fermi für seine Arbeiten den Nobelpreis für Physik (laut offizieller Begründung für die Identifizierung neuer radioaktiver Elemente produziert nach Bestrahlung mit Neutronen und seine Entdeckung von Kernreaktionen\, die durch langsame Neutronen bewirkt werden). \nIm selben Jahr emigrierte Fermi aufgrund der 1938 erlassenen antisemitischen Gesetze des Mussolini-Regimes\, die seine jüdische Frau Laura\, seine beiden Kinder und einige seiner Mitarbeiter betrafen\, mit seiner Familie in die USA.  \nAm 2. Dezember 1942 um 15:25 Uhr löste Fermi mit dem ersten menschengebauten Kernreaktor der Welt\, dem Chicago Pile No. 1\, erstmals eine kritische Kernspaltungs-Kettenreaktion aus. \nIm Sommer 1944 zog Fermi mit seiner Familie nach Los Alamos (New Mexico) in das geheime Atom-Forschungslabor der USA. Als Berater von Robert Oppenheimer spielte Fermi (Deckname: Henry Farmer) eine wichtige Rolle bei Entwicklung und Bau der ersten Atombomben.  \nNach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte sich Fermi wieder mit der Grundlagenforschung im Kernforschungszentrum an der Universität Chicago. Er starb am 28. November 1954 in Chicago an Magenkrebs. \nMehr zur „Kernenergie“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Ressourcenmangel: Die klügeren Alternativen“ von Wilfried Hahn
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SUMMARY:3.12.1896 – Carlo Schmid geboren
DESCRIPTION:3. Dezember 1896 – Carlo Schmid\, Staatsrechtler\, einer der Väter des Grundgesetzes\, geboren\nCarlo Schmid wurde am 3. Dezember 1896 als Charles Jean Martin Henri Schmid im französischen Perpignan geboren. Der Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters wuchs in Weil am Rhein auf.  \nVon 1914 bis 1918 kämpfte er als Soldat in der Armee des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg\, unter anderem bei Verdun. In Tübingen studierte er ab 1919 Rechts- und Staatswissenschaften\, erstes Staatsexamen 1921\, zweites Staatsexamen 1924\, 1923 wurde er promoviert. \nCarlo Schmid arbeitete in den Jahren darauf als niedergelassener Rechtsanwalt\, als Gerichtsassessor beim Justizdienst des Landes Württemberg und von 1927 bis 1931 als Richter am Amtsgericht und dann Landgerichtsrat in Tübingen. Schmid habilitierte 1929. 1940 wurde er zur Wehrmacht einberufen und war bis 1944 als Kriegsverwaltungsrat in der Oberfeldkommandantur in Lille/Frankreich. \nNach Kriegsende war er maßgeblich an der Wiedereröffnung der Universität Tübingen beteiligt\, wo er von 1946 bis 1953 Professor für Öffentliches Recht war. Schmid wurde 1946 Mitglied der SPD und hatte zahlreiche Ämter inne.  Von 1949 bis 1972 war er Mitglied des Deutschen Bundestages\, von 1949 bis 1966 und von 1969 bis 1972 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Von Dezember 1966 bis Oktober 1969 war er Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder unter der Regierung Konrad Adenauers. \nSchmid prägte nachhaltig die Sozialdemokratie in Deutschland. Seine „Visionen eines vereinten Europas und sein Einsatz für europäische Integration und die deutsch-französischen Beziehungen zeichnen ihn als leidenschaftlichen Europäer aus“ (vgl. Friedrich Ebert Stiftung). \nEr ging als einer der Verfassungsväter der Bundesrepublik Deutschland in die Geschichte ein und hatte maßgeblichen Einfluss auf die Ausgestaltung des Grundgesetzes. \nMehr zu „Carlo Schmidt“ in Der Sandwirt\, u.a.:  \n„Delegitimation“ von Markus Krall
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SUMMARY:5.12.1971 – Karl-Theodor zu Guttenberg geboren
DESCRIPTION:5. Dezember 1971 – Ex-Bundesminister\, EU-Kommissionsberater Karl-Theodor zu Guttenberg geboren\nKarl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg\, geboren am 5. Dezember 1971\, war als Mitglied der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) von 2009 an zunächst Bundesminister für Wirtschaft und Technologie\, dann bis 2011 Bundesminister der Verteidigung. \nDie Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit machte den Freiherrn zu Guttenberg zu einem der bekanntesten und kontroversesten deutschen Politiker. Anfang März 2011 legte er alle seine politischen Ämter in Deutschland nieder.  \nKarl-Theodor zu Guttenberg gründete eine Beratungsfirma. Er schreibt Bücher\, arbeitet als Redner\, Talkshow-Gast\, Moderator und Podcaster. \nMehr zu „Karl-Theodor zu Guttenberg“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Er ist wieder da: Karl-Theodor“ von Hubert Geißler \n 
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SUMMARY:6.12. – Nikolaus
DESCRIPTION:6. Dezember – Nikolaustag \nDer 6. Dezember\, der Gedenktag des Heiligen Nikolaus\, wird  überall dort\, wo Christen leben\, gefeiert.  \n„Nikolaus“ ist mit vielen Bräuchen verbunden: Kinder stellen am Abend des 5. Dezember ihre geputzten Stiefel oder Schuhe vor die Tür. Über Nacht füllt der Nikolaus sie mit Süßigkeiten\, Nüssen\, Mandarinen und kleinen Geschenken. In vielen Familien\, Schulen oder Vereinen kommt der Nikolaus persönlich vorbei – oft mit Mitra\, Bischofsstab und rotem Mantel. Manchmal begleitet ihn der finstere Knecht Ruprecht oder der Krampus\, der die unartigen Kinder mahnt. \nDer Heilige Nikolaus\, dessen Gedenktag der 6. Dezember ist\, ist Nikolaus von Myra\, geboren zwischen 270 und 286\, gestorben ist er an einem 6. Dezember circa 345 bis 351 nach Christus. \nWährend der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den Notleidenden. Eine Legende erzählt davon\, dass Nikolaus – damals noch nicht Bischof – nachts drei Goldklumpen durch das Fenster eines armen Mannes warf. Damit rettete er seine drei Töchter\, die der arme Mann aus materieller Not sonst hätte verkaufen müssen. \nSein griechischer Name „Nikólaos“ bedeutet „Sieg des Volkes“. \nDie meisten Reliquien des Heiligen Nikolaus von Myra wurden im 11. Jahrhundert von süditalienischen Kaufleuten aus Myra (heute in der Türkei) nach Bari in Italien überführt. Dort befinden sie sich bis heute in der Basilika San Nicola. \nAuch in Deutschland gibt es Reliquien des Heiligen Nikolaus von Myra\, zum Beispiel das Armreliquiar im Domschatz Halberstadt\, das einen mumifizierten Finger des Heiligen beinhalten soll. \nMehr zu „Nikolaus“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Einen Lumumba zu St. Nikolaus“ von Oliver Gorus
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SUMMARY:7.12.2009 – UN-Klimakonferenz in Kopenhagen beginnt
DESCRIPTION:7. Dezember 2009 – In Kopenhagen beginnt der 15. UN-Weltklimagipfel\nDer damalige Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen erklärte nach der Klimakonferenz in Kopenhagen: „Wir haben nicht das erreicht\, was wir uns gewünscht haben\, aber das\, was erreicht werden konnte – die Alternative von wenig wäre nichts gewesen.“ (Bundesumweltministerium) \nDer 15. UN-Weltklimagipfel\, die UN-Klimakonferenz\, fand vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen statt. Es war das fünfte Treffen im Rahmen des Kyoto-Protokolls und es trafen sich Vertreter aus fast 200 Staaten. „15.000 Teilnehmer:innen aus 193 Ländern versuchten bei der 15. Klimakonferenz\, die Erde vor den Folgen der globalen Erderwärmung zu bewahren.“ (Landeszentrale für politische Bildung BW\, dort auch eine Auflistung und Infos zu den bisherigen Klimakonferenzen) \nDie Konferenz gilt als „eines der größten Treffen der Diplomatiegeschichte“ und wurde in Anbetracht des Ergebnisses gleichzeitig als „eines der am wenigsten erfolgreichen“ beschrieben (Wikipedia). \n„Viel Lärm um sehr wenig – so könnte man das Ergebnis der am 18. Dezember 2009 zu Ende gegangenen UN-Klimakonferenz zusammenfassen. Zentrales Ergebnis dieser Verhandlungen ist der „Copenhagen Accord“ – ein zwölf Punkte umfassendes kurzes Dokument. Im Wesentlichen enthält es das bereits Mitte 2009 in L’Aquila von den emissions-intensivsten Staaten beschlossene Ziel\, die globale Erwärmung um nicht mehr als 2°C gegenüber vorindustriellen Zeiten ansteigen zu lassen\, sowie die Erkenntnis\, dass hierzu tiefe Einschnitte bei den Emissionen notwendig sind“ (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)). \nDie Zeit titelte nach der Konferenz: „Das klägliche Ende einer großen Hoffnung. Die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen ist ein Desaster. Die Hoffnung von Millionen wird bitter enttäuscht.“ (Die Zeit\, Alexandra Endres\, 19. Dezember 2009) \nMehr zu „Klima“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Klimawissenschaften in den USA – eine Neubewertung“ von Björn Peters
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SUMMARY:8.12.2021 – Olaf Scholz wird deutscher Bundeskanzler
DESCRIPTION:8. Dezember 2021 – Olaf Scholz wird zum deutschen Bundeskanzler gewählt\nOlaf Scholz wurde am 14. Juni 1958 in Osnabrück geboren\, nach dem Abitur 1977 studierte er Jura. Nach dem Abschluss der einstufigen Juristenausbildung absolviert er den Zivildienst in einem Pflegeheim. Seit 1985 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. \nScholz wurde 1975 als Gymnasiast Mitglied der Jusos\, von 1982 bis 1988 war er stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender. Von Oktober 2002 bis März 2004 war er Generalsekretär der SPD. Von März 2011 bis März 2018 war Scholz Erster Bürgermeister von Hamburg. \nIm Kabinett Merkel IV wurde Scholz am 14. März 2018 zum Bundesminister der Finanzen und Stellvertreter der Bundeskanzlerin berufen. In dieser Eigenschaft sprach er davon\, die Corona-Krise mit der „Bazooka“ abzufedern\, und sagte: „Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen.“ \nIm Mai 2021 bestätigte ihn der Online-Parteitag der SPD als Kanzlerkandidat. Die SPD wurde bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 mit 25\,7 Prozent die stärkste Kraft vor der CDU mit 24\,1 Prozent.  \nDie SPD ging dann mit den Grünen und der FDP die „Ampelkoalition“ ein und Olaf Scholz wurde am 8. Dezember 2021 als Bundeskanzler gewählt. \nEr hatte das Amt bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers als Kanzler\, Friedrich Merz\, am 6. Mai 2025 inne. Vorausgegangen waren der Bruch der Ampelkoalition\, eine verlorene Vertrauensfrage und vorgezogene Neuwahlen zum Deutschen Bundestag. \nMehr zu „Olaf Scholz“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Politische Kommunikation: Scholzen mit Machiavelli“ von Stefan Fourier
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SUMMARY:9.12. – Welt-Anti-Korruptionstag der UN
DESCRIPTION:9. Dezember – Seit 2023 ist der 9. Dezember der Welt-Anti-Korruptionstag der UN\nVom 9. bis 11. Dezember 2003 fand im mexikanischen Mérida die Unterzeichnungskonferenz statt\, die mit Unterzeichnung der Konvention der Vereinten Nationen (UNCAC United Nations Convention against Corruption) gegen Korruption erfolgreich abgeschlossen werden konnte. \nSeitdem wird jährlich der 9. Dezember als Welt-Anti-Korruptionstag gefeiert.  \nBis Dezember 2024 hatten 191 Parteien\, darunter auch die Europäische Union\, die UNCAC ratifiziert. \nDie Konvention ist der erste weltweit völkerrechtlich bindende Vertrag zur Bekämpfung der Korruption. Er verpflichtet die Vertragsparteien zur Bestrafung verschiedener Formen der Korruption gegenüber Amtsträgern und zur internationalen Zusammenarbeit. \nMehr zu „Korruption“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Korruption beflügelt“ von Immo Sennewald
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SUMMARY:11.12.1918 – Alexander Solschenizyn geboren
DESCRIPTION:11. Dezember 1918 – Der russische Schriftsteller und Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn wird geboren\nIm Jahr 1970 wurde Alexander Solschenizyn mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Lange Jahre in Haft und Verbannung lagen hinter ihm\, ein Jahr später versuchte der KGB\, ihn zu vergiften\, 1974 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen. \nAlexander Solschenizyn wurde am 11. Dezember 1918 im nördlichen Kaukasus geboren. Bereits mit neun Jahren hatte er den Wunsch\, Schriftsteller zu werden. Weil für ein Studium der Literatur die finanziellen Mittel fehlten\, studierte er ab 1936 Mathematik und Physik. \n1940 wurde er in die Rote Armee eingezogen und kämpfte an verschiedenen Fronten. Für seine Verdienste wurde er mit dem „Orden des Großen Vaterländischen Krieges“ und dem „Orden des Roten Sterns“ ausgezeichnet. \nIm Gulag\n1945 wurde er verhaftet\, weil er in persönlichen Briefen Stalin kritisiert hatte. Ohne Gerichtsverhandlung wurde er zu acht Jahren Haft und folgender „ewiger Verbannung“ verurteilt. Die Haft verbrachte er in Arbeitslagern des Gulag\, unter anderem in einem Sonderlager für Wissenschaftler. \n1951 erkrankte er das erste Mal an Krebs und wurde im Lagerkrankenhaus operiert.  \nIm Februar 1953 wurde er aus der Lagerhaft entlassen und trat die Verbannung an. Als Verbannungsort wurde ihm das Dorf Berlik im Kreis Kok-Terek in der Steppe Kasachstans zugewiesen. Kurz nach seiner Ankunft dort erfuhr er vom Tod Stalins am 5. März 1953.  \nIm Dezember 1953 wurde erneut Krebs diagnostiziert\, ein faustgroßer Tumor in der Bauchhöhle war gefunden worden. Solschenizyn wurde bestrahlt und war bis 1955 im Krankenhaus in Behandlung. \nAb 1958 arbeitete er über zehn Jahre lang an seinem später dann als „Der Archipel Gulag“ berühmt gewordenen Roman\, der zunächst unveröffentlicht blieb\, Solschenizyn versteckte das Manuskript. \nSeine Erlebnisse in einem Sonderlager für Wissenschaftler verarbeitete er 1968 in dem Roman „Der erste Kreis der Hölle“.  \nDie Erfahrungen der Krebsbehandlung verarbeitete er im Roman „Krebsstation“. \nFür sein bis dahin veröffentlichtes Werk wurde er 1970 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Einen Mordversuch des KGB mit Gift im Jahr 1971 überlebte er. \nIm Exil\nIm August 1973 entdeckte der KGB Teile des Manuskripts zum Archipel Gulag. Es gelang ihm\, das Buch in Paris zu drucken und zu veröffentlichen. Kurz nach Veröffentlichung wurde er am 13. Februar 1974 verhaftet. Wegen „Landesverrats“ wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen und nach Frankfurt am Main ausgeflogen. In Deutschland kam er zunächst bei Heinrich Böll unter. \nDie deutsche Übersetzung von „Der Archipel Gulag“\, die in mehreren Teilen erschien\, war über mehrere Wochen Spiegel-Bestseller. \n1990 wurde Solschenizyn rehabilitiert und bekam seine sowjetische Staatsbürgerschaft zurück. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kehrte er am 27. Mai 1994 nach Russland zurück. Dort war er weiterhin literarisch tätig. \nAlexander Solschenizyn starb am 3. August 2008 in Moskau an einem Schlaganfall. \nMehr zu „Solschenizyn“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Solschenizyn: Lücken für das Böse“ von David Engels
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SUMMARY:12.12.1985 – Der erste grüne Minister wird vereidigt
DESCRIPTION:12. Dezember – Joschka Fischer wird als hessischer Umweltminister vereidigt\nAuf Bundesebene regierten SPD und Bündnis 90/Die Grünen erstmals gemeinsam von 1998 bis 2005. Unter Bundeskanzler Gerhard Schröder stellten die Grünen in den Kabinetten Schröder I und Schröder II jeweils drei Bundesminister\, darunter ab 1998 den Vizekanzler und Bundesaußenminister Joschka Fischer. \nJoschka Fischer hatte schon in den Achtzigerjahren Geschichte geschrieben: In Hessen zog eine rot-grüne Koalition in die Landesregierung ein. Joschka Fischer wurde Staatsminister für Umwelt und Energie. Bei seiner Vereidigung zum Umwelt- und Energieminister trug er weiße Turnschuhe\, was zu einigem Aufsehen führte. Die Turnschuhe sind heute im Museum ausgestellt. \nMehr zu  den „Grünen“ in Der Sandwirt\, u.a.: \n„Grün – ein Vorschlag zur Güte“ von Norbert Bolz
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