Das Magazin des konstruktiven Widerstands

Warum Ökonomik eine A-priori-Wissenschaft ist

In dieser Replik auf einen Artikel Ralf Blinkmanns bei Freiheitsfunken greift Andreas Tiedtke den alten Methodenstreit der Ökonomie wieder auf – und verteidigt die These, dass wirtschaftliches Handeln nicht rein empirisch gemessen werden kann, sondern auf grundlegenden logischen Annahmen über menschliches Handeln beruht.

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Koalitionsvertrag? Nein, danke!

Koalitionsverträge sollen Stabilität schaffen – doch längst sind sie vielmehr selbst Teil des Problems. Marco Gallina beschreibt, wie aus informellen Absprachen ein bürokratisches Machtinstrument geworden ist, das Parteien stärkt, Parlamente schwächt und Politik immer stärker in Hinterzimmer und Vierjahrespläne verlagert …

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Frei und katholisch?

Nicht überall, wo permanent von Befreiung gesprochen wird, entsteht auch Freiheit … Julian Marius Plutz stellt die Politisierung moderner Kirchenvertreter einer Erfahrung von Gemeinschaft, Tradition und Eigenverantwortung gegenüber – die ausgerechnet dort am meisten wirkt, wo der Zeitgeist am wenigsten präsent ist.

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Hat Vaterlandsliebe tatsächlich etwas mit Liebe zu tun?

Oxytocin gilt als „Liebeshormon“ – doch aktuelle Forschung legt nahe, dass der Botenstoff nicht nur Vertrauen und Nähe zwischen Menschen stärkt, sondern auch Bindung, Verantwortungsgefühl und Kooperation innerhalb sozialer Gruppen fördert. Elias Gudwis zeigt, warum Patriotismus und Gruppenidentifikation womöglich tiefer in der menschlichen Natur verankert sind, als es viele heutige Debatten vermuten lassen …

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Auf dem Plattenspieler: The Beatles

Was bedeutet eigentlich Freiheit – und wo beginnt sie? Anlässlich des 59. Jubiläums von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ der Beatles erzählt Felix Leiter nicht nur die Geschichte eines musikalischen Aufbruchs, sondern auch von jenen leisen Momenten persönlicher Befreiung, die oft mitten im scheinbar gewöhnlichen Leben entstehen …

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Rechtsstaat: Wann heiligt der Zweck die Mittel?

Meinungsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und staatliche Neutralität gelten als zentrale Lehren aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Beberallo zeichnet nach, wie diese rechtsstaatlichen Prinzipien heute jedoch zunehmend unter moralischen und politischen Vorbehalten relativiert werden …

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„Raubkunst“: Alles nur geklaut?

Der Pergamon-Altar in Berlin gilt vielen heute als Symbol kolonialer „Raubkunst“. Marco Gallina zeichnet die Geschichte seiner Bergung durch Carl Humann nach – und stellt die übergeordnete Frage, ob Europas Museen kulturelles Erbe tatsächlich geraubt oder nicht vielmehr überhaupt erst bewahrt haben …

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Daß ein Mensch seiner ganzen Zeit Widerstand leistet, sie am Tore aufhält und zur Rechenschaft zieht, das muß Einfluß üben!

Friedrich Nietzsche