Die unsichtbare Enteignung
Um 22 Uhr sitzt der Meister noch am Küchentisch. Zwölf Listen, ein Betrieb, ein Feierabend – wie es sich anfühlt, wenn der Mittelstand von Bürokraten fertiggemacht wird …
Den Sandwirt hören und sehen
Um 22 Uhr sitzt der Meister noch am Küchentisch. Zwölf Listen, ein Betrieb, ein Feierabend – wie es sich anfühlt, wenn der Mittelstand von Bürokraten fertiggemacht wird …
Wie kann ein hässlicher Baustil wie das Bauhaus zur entscheidenden Kampflinie zwischen Licht und Finsternis werden? Bauhaus, Mensch und Gott, Marxismus, Nationalsozialismus und Revolution: Marco Gallina schaut auf der Suche nach einer Antwort und einer modernen, menschlicheren und ästhetischeren Alternative genau hin.
Starke Familien sind den Akteuren des politischen Systems suspekt – sie sind unabhängig und nicht unter Kontrolle zu bringen. Warum Familien die wirksamsten Parallelstrukturen sind und den modernen Staat überdauern werden … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Was muss geschehen? Deutschland diskutiert seit Jahren über Bürokratie, langsame Genehmigungen, schlechte Digitalisierung, zerfallende Infrastruktur, schwache Regierungen und gebrochene Wahlversprechen. Andreas Schnebel schlägt als einen Beginn von Reformen eine einfache Frage vor …
Duke Kahanamoku machte das Surfen weltweit bekannt. Felix Leiter erzählt von dessen Leben, vom hawaiianischen Wellenreiten – und von einer Sportart, die in ihrer Tradition für Freiheit und Unabhängigkeit steht.
Ulrich Siegmund fordert Bildungspflicht statt Schulzwang. – Die Reaktionen zeigen, wie sehr die etatistischen Politiker und ihre braven Untertanen den Kontrollverlust fürchten, wenn sie den täglichen Zugriff auf die Kinder verlören … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Am Stammtisch heißen wir Robert Bernhardt herzlich willkommen. Er zeigt, warum die große politische Kettensäge in Deutschland kaum funktionieren kann – und warum echte Freiheit vielleicht ganz anders entstehen könnte: durch Sonderwirtschaftszonen nach dem Vorbild von Shenzhen.
Was geschieht, wenn Soldaten einen Befehl erhalten, der ihrem Gewissen widerspricht? Anfang des 19. Jahrhunderts führte diese Frage während der Haitianischen Revolution zu einer außergewöhnlichen Wendung – und zu einer Verbindung zwischen zwei Ländern, die kaum weiter voneinander entfernt liegen könnten: Haiti und Polen. Dawid Baran erzählt die kaum bekannte Geschichte dahinter.
Frauen kämpfen seit Jahrzehnten für die Befreiung aus einem angeblich überholten patriarchalischen System. Vieles hat sich in den vergangenen 50 Jahren verändert – doch sind Frauen dadurch auch zufriedener geworden? Studien zeigen, dass die subjektive Zufriedenheit von Frauen im Verhältnis zu Männern tatsächlich sogar gesunken ist. Elias Gudwis geht diesem überraschenden Befund nach und fragt, was hinter dem Paradox der sinkenden weiblichen Zufriedenheit steckt …
Die Werkbank steht noch, aber der Lehrling fehlt. Die Hälfte aller Ausbildungsplätze bleibt unbesetzt. Das ist schlimm, denn mit jeder leeren handwerklichen oder kaufmännischen Stelle verschwindet ein Stück Können. Diese Fehlentwicklung ist symptomatisch und kein Zufall … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Steve Jobs hat die moderne Leibeigenschaft erfunden. Er nannte sie iPhone. Dasselbe Gerät kann aber auch das effektivste Werkzeug für Souveränität sein. Die Frage ist: Wächst bei Ihnen durch das Smartphone die Knechtschaft oder die Freiheit? Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Bereits Jahrzehnte vor der Migrationskrise entwarf Jean Raspail in seinem Roman „Le Camp des Saints“ das Szenario einer Zivilisation, die an ihrer eigenen moralischen Selbstlähmung zerbricht … Anlässlich der Ereignisse von Ceuta zeichnet David Engels Leben, Denken und Vermächtnis des französischen Schriftstellers nach – und zeigt, weshalb sein umstrittenstes Werk heute wieder so intensiv diskutiert wird.
Von „Schluss mit der Nörgelei“ über die Rekordauswanderung deutscher Leistungsträger bis zum politischen Wirbel um Jens Spahns Leihmutterschaft: Wolfgang Herles blickt auf einen politischen Juli 2026 zurück, aus dem vor allem Friedrich Merz als Verlierer hervorgeht …
Kinder hinterfragen die Welt ganz selbstverständlich. Mit der Zeit treten Neugier und eigene Fragen jedoch oft hinter vorgegebenes Wissen und erwartete Antworten zurück … Dawid Baran erzählt die Geschichte hinter Supertramps Welthit „The Logical Song“ – und warum seine Kritik an Bildung, Anpassung und eigenständigem Denken bis heute aktuell ist.
Warum verlieren heute viele Männer die Orientierung? Anhand der Figur des Odysseus geht Michael Klein der Frage nach, welche Tugenden, Werte und Erzählungen jungen Männern in einer Zeit nahezu grenzenloser Freiheit Halt geben können – und weshalb Homers Held auch nach 3.000 Jahren erstaunlich aktuell geblieben ist …
Der Film Citizen Vigilante wirft eine grundlegende Frage auf: Was passiert, wenn viele Menschen das staatliche Justizsystem als unzureichend empfinden? Andreas Tiedtke beleuchtet die ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen eines versagenden Justizmonopols.
Seit 450 Jahren wurde in Süddeutschland Tabak angebaut – jetzt nicht mehr. Auch die Zigarettenfabriken schließen, aber der Staat zieht 17,6 Mrd. Tabaksteuer aus dem Markt – und finanziert damit seinen Apparat. Tabak zeigt das Muster, wie Politik mit dem umgeht, was Menschen von Natur aus wollen … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Was macht eine Demokratie tatsächlich aus – und wo liegen ihre Grenzen? Ausgehend von den Entwicklungen in Nicaragua beleuchtet Claudio Zanetti, warum freie Wahlen allein noch keine liberale Demokratie garantieren.
Warum ist der argentinische Fußball so unfair? Die Antwort hat weniger mit verdorbenen Charakteren zu tun als mit der destruktiven Wirkung der Herrschaft des Sozialismus über mehrere Generationen hinweg. Eine Analyse von Oliver Gorus.
Warum liegen Experten mit ihren Prognosen so häufig daneben? Elias Gudwis stellt die Forschung des Psychologen Philip E. Tetlock vor – und zeigt, welcher Denkstil nachweislich zu besseren Vorhersagen führt …
Dobrindt will dem Verfassungsschutz operative Befugnisse geben. Die Lehre aus Gestapo und Stasi? Offenbar vergessen. Neue Macht für den Inlandsgeheimdienst – und die Kontrolle liegt bei einer einseitig besetzten Instanz. Was könnte da schon schiefgehen? Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Mit dem neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz beginnt eine neue Phase der Energiewende: Der Staat bezahlt Milliarden für Reservekapazitäten, um die Folgen eines wetterabhängigen Stromsystems abzufedern. Christoph Canne analysiert, warum diese Konstruktion die Stromkosten weiter erhöht – und welche Folgen sie für den Industriestandort Deutschland hat.
Autoren missbrauchen KI, der Text wird zum Instrument, um Aufmerksamkeit für die eigene lieblose Seele zu gewinnen. Marco Gallina schreibt im Sandwirt über das Zeitalter der Lieblosigkeit und das Ende von Social Media
Parteitage verhindern ist ein rein linker Sport. Das klappt bislang nur mäßig, aber dafür verlieren die Linken nach und nach den Rückhalt in der Bevölkerung …
Kann ein Blick ins Grüne den Heilungsprozess beschleunigen – und Vogelgesang die Psyche beeinflussen? Elias Gudwis wirft einen Blick auf die Forschung zur erstaunlichen Wirkung der Natur auf unsere Gesundheit.
Polens Präsident Karol Nawrocki beschloss, Wolodymyr Selenskyj den „Orden des Weißen Adlers“, die höchste Auszeichnung Polens, abzuerkennen. Wie daraus ein diplomatischer Eklat wurde und was dieser mit der ungewöhnlichen Partnerschaft von Wolf und Rabe zu tun hat, zeigt Dawid Baran.
Was hat ein Mate-Getränk mit Hannover gemeinsam? Julian Marius Plutz nimmt die vermeintlich durchschnittlichste Stadt Deutschlands zum Anlass für eine Betrachtung darüber, warum außergewöhnliche Menschen in unserer Gesellschaft immer häufiger anecken.
Deutschland ist nicht mehr Deutschland, im Fußball genauso wie in Politik, Wirtschaft oder Schulen. Die Parallelität ist frappierend, die Umkehr wäre ein historischer Akt … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Die Forderung, die Schulpflicht durch eine Bildungspflicht zu ersetzen, sorgt für heftige politische Debatten. Alexander Fischbach wirft einen Blick auf ein Bildungssystem, das große Versprechen gibt, doch immer häufiger an der Realität scheitert …
Elon Musk sorgt für Rekorde, Donald Trump für Ernüchterung und die Bundesregierung für Stillstand. Wolfgang Herles zieht Bilanz über einen Juni, der mehr über den Zustand des Westens verrät, als es auf den ersten Blick scheint. Na Servus!
Ein so starkes Hightech-Unternehmen wie Trumpf in Ditzingen zu ruinieren, ist gar nicht so einfach. Unsere Politiker sagen: Wir schaffen das! Oliver Gorus‘ Kolumne über ein Zerstörungswerk …
Am Stammtisch des Sandwirts heißen wir Jan A. Karon herzlich willkommen! Ein Interview des FDP-Generalsekretärs Martin Hagen in der Jungen Freiheit löste neulich heftige Reaktionen aus – Karon blickt auf den Vorgang und fragt, warum ausgerechnet Liberale immer häufiger den Austausch mit Andersdenkenden meiden, statt den Wettstreit der Ideen zu suchen.
Gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Normen und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelten als wichtige Grundlagen stabiler Gesellschaften. Elias Gudwis blickt auf aktuelle Studien zum Thema Multikulturalismus – und beleuchtet, welche Folgen kulturelle Diversität für die soziale Kohäsion haben kann …
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Oliver Gorus den Publizisten Marco Gallina. Die beiden sprechen über Giovannino Guareschi, Nonkonformismus, politische Justiz und Cancel Culture, die Bedeutung von Gemeinschaft in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft – und viele weitere spannende Themen. Prosit!
Heute vor 73 Jahren wurde der Volksaufstand in der DDR brutal niedergeschlagen. Warum wird dieser Tragödie heute kaum mehr gedacht? Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Der Rückzug großer Energiekonzerne aus milliardenschweren Offshore-Windprojekten sorgt für Unruhe … Peter Würdig blickt auf die Hintergründe und fragt, ob die Windkraft auf See an wirtschaftliche und technische Grenzen stößt.
Norbert Bolz blickt auf den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz in Politik und Öffentlichkeit und fragt, ob KI tatsächlich ein Problem darstellt – oder ob sie die oft überschaubaren geistigen Leistungen vieler Politiker sogar verbessert …
Wie frei sind Parteien noch? Julian Marius Plutz blickt auf den Machtkampf in der FDP und fragt, ob innerparteiliche Freiheit im modernen Parteienstaat überhaupt noch möglich ist. Am Beispiel von Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann zeichnet er das Bild einer Politik, in der Konformität belohnt und Dissens bestraft wird.
Wo staatliche Ordnung an Legitimität verliert, entsteht oft nicht Freiheit, sondern neue Herrschaft. Dawid Baran blickt auf die Serie „Peaky Blinders“, ihren Titelsong von Nick Cave und die Frage, warum die eigentliche Herausforderung nicht darin besteht, Macht zu ersetzen – sondern sie dauerhaft zu begrenzen …
Die letzten Zuckungen eines korrupten Parteienkartells kündigen sich gerade in drei ungeheuerlichen Aussagen ganz konkret an. Aber es wird viele Scherben geben … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
War das Scheitern der Paulskirche wirklich nur das Ergebnis königlicher Sturheit? Andreas Schnebel argumentiert, dass die Revolution von 1848 an einer tieferen Frage scheiterte: wie Freiheit gesichert werden kann, ohne lediglich eine Form politischer Souveränität durch eine andere zu ersetzen – und warum weder Monarchen noch Mehrheiten unbegrenzte Verfügungsgewalt beanspruchen sollten.
Warum die „Freiheit“ der Grünen nichts mit Freiheit zu tun hat, warum der Bezug auf Hannah Arendt eine geistige Vergewaltigung ist, warum die Grünen die deutscheste aller Parteien sind und vermutlich noch sehr gefährlich werden – Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Lohnt es sich überhaupt, wählen zu gehen? Stefan Blankertz hinterfragt die verbreitete Logik des „kleineren Übels“ und überträgt Blaise Pascals berühmte Gotteswette auf demokratische Wahlen – mit einem überraschenden Ergebnis: Rational betrachtet ist die Sache womöglich weit komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheint …
Darf der Staat Bürger als jederzeit verfügbare Reserve betrachten? – Und das sogar schon in Friedenszeiten? Andreas Schnebel beleuchtet die Pläne von Boris Pistorius und die grundsätzliche Frage, wie viel Zugriff der Staat auf Lebenszeit, Arbeitskraft und Freiheit seiner Bürger haben darf.
Von Energiepolitik und Migration bis zu KI und den globalen Machtverschiebungen zwischen Washington, Moskau und Peking: Wolfgang Herles zieht eine gewohnt scharfzüngige Bilanz des politischen Mai 2026 – eines Monats voller Ankündigungen, Irrtümer und unerledigter Probleme …
KI kostet millionenfach Jobs … oder etwa doch nicht? Wie steht es da um die Softwareentwickler, die es bekanntlich als erstes treffen soll? Oliver Gorus schaut genauer hin.
In dieser Replik auf einen Artikel Ralf Blinkmanns bei Freiheitsfunken greift Andreas Tiedtke den alten Methodenstreit der Ökonomie wieder auf – und verteidigt die These, dass wirtschaftliches Handeln nicht rein empirisch gemessen werden kann, sondern auf grundlegenden logischen Annahmen über menschliches Handeln beruht.
Koalitionsverträge sollen Stabilität schaffen – doch längst sind sie vielmehr selbst Teil des Problems. Marco Gallina beschreibt, wie aus informellen Absprachen ein bürokratisches Machtinstrument geworden ist, das Parteien stärkt, Parlamente schwächt und Politik immer stärker in Hinterzimmer und Vierjahrespläne verlagert …
Oxytocin gilt als „Liebeshormon“ – doch aktuelle Forschung legt nahe, dass der Botenstoff nicht nur Vertrauen und Nähe zwischen Menschen stärkt, sondern auch Bindung, Verantwortungsgefühl und Kooperation innerhalb sozialer Gruppen fördert. Elias Gudwis zeigt, warum Patriotismus und Gruppenidentifikation womöglich tiefer in der menschlichen Natur verankert sind, als es viele heutige Debatten vermuten lassen …
Wie die EU mit anlassloser Messenger-Überwachung ein uraltes autoritäres Spiel schon wieder verliert … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Meinungsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und staatliche Neutralität gelten als zentrale Lehren aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Beberallo zeichnet nach, wie diese rechtsstaatlichen Prinzipien heute jedoch zunehmend unter moralischen und politischen Vorbehalten relativiert werden …
Der Pergamon-Altar in Berlin gilt vielen heute als Symbol kolonialer „Raubkunst“. Marco Gallina zeichnet die Geschichte seiner Bergung durch Carl Humann nach – und stellt die übergeordnete Frage, ob Europas Museen kulturelles Erbe tatsächlich geraubt oder nicht vielmehr überhaupt erst bewahrt haben …
Vor 178 Jahren trat in der Frankfurter Paulskirche die erste deutsche Nationalversammlung zusammen – ein Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte … Felix Leiter blickt auf Revolution, Freiheitsrechte und das Scheitern der ersten deutschen Demokratie zurück.
„Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd klingt nach Freiheit, Sommer und Heimatliebe – doch der Southern-Rock-Klassiker erzählt eine ganz andere Geschichte: Rebellion, Vorurteile und ein Konflikt mit Neil Young, der bis heute nachhallt. Dawid Baran zeigt, warum dieser Song viel mehr ist als sein Ruf …
Deutschland im Spätherbst der Bundesrepublik ist nicht nur ein dekadenter Esel, der aufs Eis geht, weil es ihm zu gut geht, sondern auch ein arroganter Wicht, der aus Scham eine Coladose in Afrika aufhebt … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Zwischen Amazon-Schiene, Vollkasko-Mentalität und fehlender Eigenverantwortung fragt Julian Marius Plutz, warum viele selbst kleinste Gesundheitskosten lieber auf die Solidargemeinschaft abwälzen – und was das langfristig für die GKV bedeutet …
Sind Antifa, Klimabewegung und Wokeness moderne Ersatzreligionen einer orientierungslosen Gesellschaft? Norbert Bolz schaut genauer hin – und beschreibt sie als die drei Tönungen eines deutschen Moralismus, der sich heute als Weltmeister des Guten inszenieren will …
Elias Gudwis geht der Frage nach, wie belastbar die wissenschaftlichen Belege gegen Fleischkonsum tatsächlich sind … Im Mittelpunkt stehen problematische Ernährungsstudien, der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität – und die Frage, wie Ernährungsempfehlungen überhaupt entstehen.
Der Zentralstaat löst Probleme oft von oben – und schafft dabei neue Abhängigkeiten. Andreas Schnebel zeigt am Beispiel Sachsen-Anhalts, warum echte Freiheit und Selbstverwaltung nur entstehen, wenn sie von unten wachsen: Wenn Gemeinden wieder mehr Macht, Verantwortung und finanzielle Eigenständigkeit von unten zurückgewinnen.
Wasserstoff galt als das ersehnte Wundermittel der „Energiewendehälse“ – doch hohe Kosten und mangelnde Nachfrage bremsten viele Projekte aus. Peter Würdig zeigt am Beispiel einer geschlossenen Tankstelle in Münster, wie schwer sich die Technologie bis heute im Alltag durchsetzt.
Grüne, Linke & SPD verlassen X mit identischem Gejammer – vollständige Kapitulation. Ohne Zensur und ÖRR halten ihre Narrative nicht stand. Nun bilden sie eine linke Einheitsfront … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Sind „rechtspopulistische“ Wähler nun ungebildet oder Werkzeug der Eliten? Stefan Blankertz zeigt: Beides greift zu kurz. Entscheidend sind nicht Schichten, sondern Interessen – und politische Versprechen ändern daran meist nichts …
Der Staat gilt vielen als Garant für Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit. Doch Andreas Tiedtke stellt diese Annahme grundlegend infrage: Er zeigt den modernen Staat weniger als Schutzinstanz für Bürger, sondern als Machtapparat mit eigener Logik – und plädiert für eine nüchterne „Entzauberung“ staatlicher Versprechen …
Neben dem Ausbau der Windenergie braucht es auch den Mut zur ehrlichen Bewertung ihrer Nebenwirkungen – auf Basis von Wissenschaft, nicht Ideologie. Auch Solarenergie gilt als Symbol der Energiewende: sauber, grenzenlos verfügbar, leise. Doch trügt der Schein, wenn man die gesamte ökologische Bilanz betrachtet? Wilfried Hahn schaut genauer hin.
Was als Song über Schule beginnt, wird zur zeitlosen Abrechnung mit Anpassung und Gedankenkontrolle: „Another Brick in the Wall (Part 2)“ von Pink Floyd. Mixmasta B.Side zeichnet die Entstehungsgeschichte des Welthits nach, ordnet ihn in das Konzeptalbum „The Wall“ ein und zeigt, warum seine Botschaft bis heute wirkt – von Soweto bis Berlin und weit darüber hinaus.
Mauritius hat durch liberale Wirtschaftsreformen und innovative Nutzung der Zuckerrohrindustrie eine Krise überwunden und sich als reichstes Land Afrikas südlich der Sahara etabliert … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Ein Buckelwal vor der Ostseeküste wird im April zum nationalen Medienereignis: Rettungsversuche, Expertenstreit und politische Betroffenheit. Parallel dazu geraten politische und gesellschaftliche Spannungen in den Blick: Reformblockaden, energiepolitische Debatten und internationale Krisenrhetorik. Wolfgang Herles zeichnet daraus ein Monatsbild zwischen Naturdrama, politischer Selbstblockade und einer Öffentlichkeit, die sich an symbolischen Konflikten abarbeitet – während reale Probleme ungelöst bleiben …
Milliarden Liter Wasser, riesige Flächen, ineffiziente Fütterung: Die Kritik an Rindfleisch ist bekannt. Elias Gudwis nimmt diese Argumente auseinander und zeigt, warum sie in zentralen Punkten verkürzt sind – und wie sehr gängige Narrative an den realen Kreisläufen der Landwirtschaft vorbeigehen.
Während Männer immer weniger über sich selbst sprechen, wird umso häufiger über sie geurteilt: Männlichkeit gilt vielerorts als defizitär. Michael Klein zeigt, wie sich dieses negative Bild über Jahrzehnte verfestigt hat – und welche Folgen das für den gesellschaftlichen Diskurs hat.
Was einst von lokaler Autonomie und gewachsenen Strukturen geprägt war, weicht heute wachsender Zentralisierung. Julian Marius Plutz verbindet Marktbreit, das alte Franken und aktuelle EU-Politik zu einer pointierten Kritik an verlorener Freiheit.
Zwei Frauen, zwei Kommunikationsdesaster, zwei Belege für die elfenbeinturmhohe Abgehobenheit der neofeudalen Fürstenklasse der systemkriselnden Bundesrepublik … ein Kommentar von Oliver Gorus.
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Gastgeber Julian M. Plutz die Chefredakteurin der katholischen Zeitung „Die Tagespost“, Franziska Harter. Im Gespräch der beiden geht es um das wachsende Interesse junger Menschen an Glauben und Spiritualität, um die Skandale innerhalb der katholischen Kirche sowie um die Spannungen zwischen Katholizismus und Strömungen wie dem modernen Feminismus – vor allem aber um die Frage, was beide Seiten dennoch verbinden kann.
Während der Blick auf die Straße von Hormus gerichtet ist, verschieben neue Routen über Kasachstan bereits die globale Energieordnung. Kevin Eßer zeigt, wie daraus eine gefährliche Dynamik entsteht: weg von Preisschwankungen hin zu echter Knappheit – mit möglichen Versorgungsproblemen und wachsender staatlicher Steuerung.
Alexander Fischbach nimmt eine scheinbar technische Regelung zum Anlass, um eine grundlegende Verschiebung im Verhältnis von Staat und individueller Freiheit sichtbar zu machen: von Bewegungsfreiheit bis Wehrpflicht …
„Golden Brown“ bescherte der britischen Band The Stranglers Anfang der 80er ihren größten Erfolg – und erlebte mit der Slowed Down Version Jahrzehnte später ein unerwartetes Revival. Dawid Baran verknüpft die Geschichte dieses ungewöhnlichen Songs mit der Frage, warum Zeit sich unterschiedlich schnell anfühlt, und wie Musik sie dehnen kann.
Die propagierte „Vielfalt“ unserer Zeit bleibt oft oberflächlich und verdeckt eine zunehmende geistige Gleichförmigkeit und Einschränkung von Debatte. Norbert Bolz greift diese Kritik auf – und zeigt, dass politische Korrektheit und gesellschaftlicher Konformitätsdruck Kreativität, Meinungsfreiheit und Innovation zunehmend untergraben.
Migration wirkt sich unterschiedlich auf den Wohnungsmarkt aus: Kurzfristig können Mieten sogar sinken, langfristig steigen sie jedoch – vor allem im unteren Segment. Elias Gudwis greift auf aktuelle Studien zurück und zeigt, dass dieser Konkurrenzdruck insbesondere sozioökonomisch schwächere Gruppen trifft …
Hélie de Saint Marc, Soldat, Résistance-Kämpfer und KZ-Überlebender, verkörpert wie kaum ein anderer die moralischen Zerreißproben des 20. Jahrhunderts. David Engels blickt auf ein Leben, das vom Kampf gegen Besatzung über die Kriege in Indochina und Algerien bis hin zum gescheiterten Putsch von 1961 reicht – und dabei die zeitlose Frage aufwirft, was bleibt, wenn Pflicht und moralische Verantwortung unvereinbar werden …
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Oliver Gorus einen der beiden Autoren des Buches „Geschlossene Anstalt. Wie der Öffentlich Rechtliche Rundfunk sich selbst demontiert“, Peter Welchering.
Im Passgesetz hat der Gesetzgeber die Sanktionen versteckt: Länger verreisende junge Männer ohne Ausreisegenehmigung können laut Paragraf 7 und 8 kurzerhand ihren Reisepass verlieren. Haben Sie das gewusst? Oliver Gorus‘ Kommentar.
Geht Europa das Öl aus? Christoph Canne stellt fest: Diese Frage greift zu kurz. Sie ist sogar irreführend. Denn Europa hat kein primäres Rohölproblem. Europa hat ein Raffinerieproblem!
Tagesgericht: Heute vor 679 Jahren stirbt Wilhelm von Ockham. Felix Leiter über Ockhams Messer, über „Der Name der Rose“ und Freiheit.
Über die moderne Herrschaftsform der Postdemokratie, einer informell agierenden Oligarchie, einer Oligarchie, die auf einem Parteien-Kartell, den Mauerparteien, auf einem polit-ökonomischen Komplex, dem Klima-Kartell, und auf dem tiefen NGO-Staat beruht, schreibt Klaus-Rüdiger Mai.
Der ÖRR war nicht schon immer ein Zwangsfunk: Es gab eine Zeit, in der der Empfang freiwillig war. Und genau dahin könnte das System künftig auch wieder zurückkehren … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
So wenig Staat wie möglich, aber genug für Ordnung und Sicherheit … In seiner Triplik setzt Norbert Bolz den respektvollen Austausch mit Andreas Schnebel fort – über Wünschbarkeit und Machbarkeit liberaler Ordnung.
Als kleiner Stöpsel fand Julian Marius Plutz alles toll, was aus Frankfurt war. So natürlich auch TV-Serien. Da wäre z. B. „Ein Fall für zwei“, in dem sich ein unglaublich cooler Privatdetektiv namens Josef Matula und ein wahnsinnig erfolgreicher Strafrechtler abwechselten, fast 40 Jahre lang! Warum diese Serie heute so undenkbar wäre …
Ein März zwischen Kriegen, Krisen und Chaos: Wolfgang Herles fasst die Entwicklungen in der Ukraine, im Iran und an den Weltmärkten zusammen – und zeigt, wie politische Inszenierungen, Machtspiele und öffentliche Täuschungen das Bild des Monats geprägt haben. Na Servus!
Warum schneiden manche Kinder statistisch besser ab als andere – und welche Rolle spielt dabei wirklich die Familienstruktur? Elias Gudwis greift eine große skandinavische Studie auf und zeigt, was sich durch Veranlagung erklären lässt – und welche eigenständigen Folgen familiäre Brüche darüber hinaus haben könnten.
Am Stammtisch des Sandwirts trifft Julian Marius Plutz auf die Aktivistin und Autorin Malca Goldstein-Wolf. Gemeinsam blicken die beiden auf die neuen Gefahren jüdischen Lebens in Deutschland, die durch die Islamisierung dieser Tage zunehmen – aber auch darauf, wie sich das Leben in Deutschland und das Bild der Städte insgesamt gewandelt haben.
Braucht es den Staat als Bewahrer des inneren und äußeren Friedens? Norbert Bolz sagt: ja – allerdings nicht in der bisherigen Form, sondern als Nachtwächterstaat. Mit dieser respektvollen Replik reagiert er auf die Argumente von Andreas Schnebel, der in einem Kommentar zu einem Gespräch zwischen Bolz und Max Mannhart bei Apollo News den Staat in dieser Rolle kritisch hinterfragt hat.
Nicht nur Merz fordert Klarnamenzwang. Aber Anonymität im Netz schützt nicht nur Whistleblower und Minderheiten – sie rettet buchstäblich Leben, verhindert Selbstzensur und hält den pluralistischen Diskurs am Leben. Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Das libertäre Lager ist in einer kontroversen Frage gespalten: Kann eine Gesellschaft vollständig ohne Staat auskommen – oder braucht es einen Minimalstaat? Andreas Schnebel vertritt klar die erste Position. In einem vielbeachteten Gespräch mit Max Mannhart bei Apollo News sprach sich Sandwirt-Autor Norbert Bolz hingegen kürzlich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft aus. Schnebel würdigt diese Position – und legt seine Gegenargumente dar. Am Freitag wird Norbert Bolz darauf antworten … Seien Sie gespannt!
Seine Tochter, ein Minecraft-Server und das vergiftete Herz der Gesellschaft – Oliver Gorus‘ Kommentar zur Neidgesellschaft, zur weit verbreiteten Führungsschwäche und zur tief gründenden Hauptursache für den wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands.
Heute vor 144 Jahren begann der Bau der Sagrada Família – Gaudís wagemutiges Meisterwerk, das bereits die höchste Kirche der Welt ist und weiter wächst. Felix Leiter zeigt, wie dieses himmelstrebende Bauwerk Freiheit, Kunst und Glauben verbindet.
Frühling in Italien, Stillstand in Deutschland: Während man südlich der Alpen genau beobachtet, was in Berlin geschieht, wirkt die Bundesrepublik zunehmend wie gefangen im eigenen Dogma der „Alternativlosigkeit“. Marco Gallina zeigt, warum Deutschland politisch den Anschluss verliert – und weshalb andere Länder längst flexibler reagieren.
Vor 25 Jahren spaltete Außenpolitik die Grünen – heute steht die AfD vor einer ähnlichen Bewährungsprobe. Julian Marius Plutz erläutert, warum der Umgang mit Israel zur entscheidenden Frage werden könnte …
In Krisenzeiten wächst der Ruf nach einem starken Staat. Doch bietet der Staat wirklich Schutz vor Gewalt – oder ist er ihre gefährlichste Form? Andreas Schnebel legt offen, warum Sicherheit eher aus Verantwortung von unten als aus Macht von oben entsteht …
Am Stammtisch des Sandwirts trifft Oliver Gorus auf die Autorin des Buches „Körperkompetenz. Im Körper Heimat finden durch Achtsamkeit und Bewusstheit“, Monika Leitner.
Die Tragödie der Anabaptisten in Münster vor knapp 500 Jahren mahnt bis heute, wie schnell die besten Absichten in menschenverachtende Tyrannei umschlagen kann.
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