Die Sandwirt-Autoren:

  • Reaktionäres Phantom. Halbschlesier. Rechthaber. Ästhet. Handarbeiter. Selbständiger Hersteller von Dingen, die Menschen freiwillig kaufen. Illiberaler Fundamentalist.
    Hält Lanz Bulldog, Brahms’ Deutsches Requiem und den Heidelberger Tiegel für den Gipfel der menschlichen Zivilisation. Halbsachse. Platonischer Dackelfreund. Sieger im Herbstpokal Langwaffe, weil alle anderen noch schlechter waren. Hin- und hergerissen zwischen Altersmilde und Altersstarrsinn, sonst eher weniger gerissen.
    Demagogenhassender Polemiker. Team Erderwärmung. Eszett-Connaisseur. Dieselist. Sozialismenvergleicher. Langsamdenker. Mitglied der patriarchalischen Weltverschwörung. Schreibt Dinge ins Internetz, weil es ihm an Schlagfertigkeit mangelt, darüber zu reden. Antikommunist.

  • Cassandra ist eine Person, die mancherlei vermeintliche Widersprüche auf sich vereint, die sich jedoch auflösen, wenn man sie besser kennenlernt.
    Manchmal konservativ, manchmal liberal, manchmal libertär, hat sie nach eigener Aussage jedoch eine linke Vergangenheit und wurde erst über den Umweg der Frage, was Geld eigentlich ist, zu dem, womit sie heute regelmäßig gewollt irritiert.
    Cassy kommt aus der Unterschicht und sagt von sich selbst, fragwürdige Umgangsformen zu haben, hat bei Bedarf keinerlei Skrupel, vom Internet-Troll bis zum Bundeskanzler jeden Menschen zu bepöbeln und wünscht sich vor allem ein menschenwürdiges Geldsystem.

  • Rob Alexander wurde in den Tiefen der 80er in einer norddeutschen Metropole unter einem ganz anderen Namen geboren. Da sein Vater ostdeutscher Flüchtling war, hatte er schon früh Kontakt zu Politik, Geschichte und merkwürdigen Dialekten. Nach Bundeswehr, Ausbildung und Abitur (oder war es umgekehrt?!) hat er BWL und Wirtschaftspädagogik studiert. Heute ist er Lehrer und stolzer Besitzer eines Hundes und von 1.000 Einträgen bei Musik-Sammler.
    Seine Lieblingsliste (stand 2022):
    Lieblingsband: Exodus
    Lieblingsessen: Steak in allen Variationen
    Lieblingsserie: Twin Peaks
    Lieblingszeichentrickserie: Saber Rider
    Lieblingshörspiel: Masters of the Universe
    Lieblingsfilm: The Burbs
    Lieblingsbuch: Das Silmarillion
    Lieblingshobby: Im Internet nach alten VIVA-Sendungen stöbern

  • Norbert Bolz, geb. 1953 in Ludwigshafen am Rhein, war bis zu seiner Pensionierung 2018 Universitätsprofessor für Medienwissenschaft.
    Er ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen: „Keine Macht der Moral! Politik jenseits von Gut und Böse“, Berlin 2021.

  • David Boos ist, auch wenn man es ihm nicht anhört, geborener Wiener und darauf leidlich stolz. In seiner ersten Karriere wollte er berühmter Organist werden und studierte dafür in seiner Heimatstadt und in Amsterdam. Er gewann sogar Preise bei Wettbewerben und spielte, wie jeder andere Künstler seiner Generation, einen Haufen unbezahlter Konzerte in Europa und den USA.
    Als nach der Heirat Geld verdient werden musste, begab er sich ins Management eines CD-Labels, nur um herauszufinden, dass sich damit auch nicht viel Geld verdienen lässt. So fasste er den Mut und dachte sich: „Wenig Geld verdienen kann ich auch mit was anderem“ und filmte in Folge für einige Jahre hauptberuflich Musiker, die in Zeitlupe durch die Landschaft streiften.
    Dann kamen Kinder ins Haus und auch die Zeitlupenaufnahmen wurden irgendwann langweilig, sodass David sich wieder einmal umorientierte und als Schreiberling bei einer lokalen Tageszeitung anheuerte, bevor er überraschend doch noch zum künstlerischen Leiter eines Musikfestivals bestellt wurde. Endlich im sicheren Hafen des öffentlichen Dienstes angelangt, wähnte David sich nun in ruhigeren Fahrwassern, doch die Sache lief so gut, dass man David, nachdem er Ende 2021 einen „Aufruf an die Geimpften“ zur Solidarität mit den Ungeimpften bei Tichy's Einblick veröffentlichte, darum bat in Zukunft nicht mehr zu erwähnen, dass er künstlerischer Leiter dieses Musikfestivals war. Kurze Zeit später heuerte David als Autor beim European Conservative an.
    Darüber hinaus schreibt David Artikel für Tichy's Einblick und neuerdings für den Sandwirt, spielt nach wie vor ganz gut Orgel und filmt in letzter Zeit sogar wieder in der Gegend rum.

  • Dr. Barbara Brandner ist in der DDR geboren und aufgewachsen.
    Sie studierte Rechtswissenschaft in Bayreuth und Jena mit anschließender Promotion. Sie arbeitet als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht, ist Mitinhaberin einer Kanzlei mit drei Standorten.
    Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. Süchtig ist sie nach Freiheit, Literatur, Kunst und frischer Luft.

  • Jonas Danner ist 26, studiert Informatik.
    Seine Überzeugung ist, dass ein Leben ohne Baerbock, Lindner, Tagesschau und Lauterbach möglich ist.

  • David Engels, geb. 1979, ist Lehrstuhlinhaber für Römische Geschichte an der Universität Brüssel (ULB) und arbeitet derzeit als Chefanalyst am „Instytut Zachodni“ in Poznań.
    Bekannt ist er neben seinen publizistischen Arbeiten v.a. für seine Studie „Auf dem Weg ins Imperium“ (Berlin 2014), in der er die Krise der EU mit dem Niedergang der Römischen Republik im 1. Jh. v.Chr. vergleicht, sowie seine Bücher „Renovatio Europae“ (Berlin 2018) und „Was tun“ (Bad Schmiedeberg 2020).

  • Dr. Marcus Franz, Jahrgang 1963 ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Innere Medizin mit Praxis in Wien sowie Master of Science im Feld Gesundheits- und Krankenhausmanagement. Von 2009 bis 2014 war er Chefarzt und ärztlicher Direktor des Wiener Hartmannspitals.
    Nebenbei wirkt er als Gerichtssachverständiger, Buchautor und Kommentator in den Medien. In diversen Talkshows und TV-Diskussionsrunden ist er regelmäßig Gast, beispielsweise im ORF, bei Servus TV, Oe24-TV, Exxpress-TV.
    Zwischen 2013 und 2017 war er Abgeordneter im österreichischen Nationalrat, zuerst im Team Stronach, dann bei der ÖVP, zuletzt als parteifreier Abgeordneter.

  • Marc Friedrich ist sechsfacher Bestsellerautor, Finanzexperte, gefragter Redner, Vordenker, Freigeist und Gründer der Honorarberatung Friedrich Vermögenssicherung GmbH für Privatpersonen und Unternehmen.
    Sein neuer Bestseller ist das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2021: Die größte Chance aller Zeiten - Was wir jetzt aus der Krise lernen müssen und wie Sie vom größten Vermögenstransfer der Menschheit profitieren

  • Titus Gebel ist Unternehmer und promovierter Jurist mit einem weltweiten Netzwerk.
    Er ist unter anderem Mitbegründer der an der Frankfurter Börse notierten Deutsche Rohstoff und des kanadischen Nuklear-Startups Dual Fluid Energy.
    Frustriert von der Politik und der Erkenntnis, dass die derzeitigen Systeme nicht reformierbar sind, zog er 2015 mit seiner Familie nach Monaco. Dort entwickelte er das Konzept der Freien Privatstädte, ein völlig neues Produkt auf dem "Markt des Zusammenlebens". Im Jahr 2018 veröffentlichte er das Buch Freie Privatstädte - Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt, in dem er die theoretischen und praktischen Grundlagen darlegt.
    Er unterstützte die ZEDE Próspera in Honduras als Investor und von 2017-2019 auch als Chief Legal Officer, um deren rechtlichen Rahmen zu schaffen und von der Regierung genehmigen zu lassen.
    Daneben gründete er die Free Cities Foundation. Die Stiftung arbeitet mit Gebietskörperschaften und Initiativen zusammen, die eine freiheitsorientierte Politik verfolgen, um den Bürgern mehr Wahlmöglichkeiten bei den Regeln zu geben, die ihr Leben bestimmen.
    Derzeit arbeitet Titus Gebel als CEO von TIPOLIS, einem Unternehmen, das weltweit Projekte für Wertegemeinschaften, Autonome Zonen und Freie Privatstädte initiiert und unterstützt. Seit 2021 ist er auch Chairman des Seasteading Institute in San Francisco.

  • Oliver Gorus ist glücklicher Familienvater. Seine Frau und seine vier Kinder sind sein größter Stolz und seine größte Freude. Darum ist er ungern auf Reisen, sondern arbeitet am liebsten dort, wo er gerade mit seiner Familie lebt, ob am Bodensee oder in Südtirol.
    Er liebt die Natur und ist gern draußen. Außerdem liebt er die Freiheit. Am liebsten würde Oliver Gorus in einem Land leben, in dem der „Staat“ (der auch ein privatrechtliches Unternehmen sein könnte) sich auf die innere und äußere Sicherheit seiner Bürger beschränkt, für die dabei erbrachten Leistungen Rechnungen schreibt und ansonsten die Menschen in Ruhe lässt. Leider gibt es so ein Land bislang noch nicht.
    Seit zwanzig Jahren ist er Unternehmer, er ist Gründer und Eigentümer der Unternehmen der Gorus Gruppe.
    Oliver Gorus ist Buchautor, Kolumnist bei den „Freiheitsfunken“ und kommentiert bei „eigentümlich frei“, beim „Kontrafunk“ und auf Twitter.
    Und er ist Herausgeber des „Sandwirts“.

  • Antje Hermenau ist Unternehmerin und Publizistin.
    Aufgewachsen ist sie in einem Arbeiterhaushalt in Leipzig in der DDR. In der Wendezeit war sie Mitglied des Runden Tischs in Leipzig und einzige Frau im Gründungsteam der Grünen Partei in Sachsen.
    Als Abgeordnete im sächsischen Landtag und über zehn Jahre als Bundestagsabgeordnete erlebte sie Politik in der ersten Reihe. 2015 trat sie aus der Partei aus.
    Sie ist diplomierte Sprachlehrerin und erwarb den Magister für öffentliche Finanzen und internationale Beziehungen an der deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer.
    Antje Hermenau ist Trägerin der sächsischen Verfassungsmedaille und der Medaille des Landesrechnungshofes für besondere Verdienste um die öffentlichen Finanzen im Freistaat Sachsen.
    Sie publizierte mehrere Bücher, ihr aktueller Essayband trägt den Titel „Das große Egal“ und erschien in der Edition Buchaus Loschwitz.

  • Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe, Philosoph und Volkswirt, ist einer der führenden Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie und zählt zu den bedeutendsten Sozialwissenschaftlern der Gegenwart.
    Er lehrte von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2008 an der University of Nevada, Las Vegas, USA. Er ist Distinguished Fellow des Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama, USA, und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Ludwig von Mises Institut Deutschland.
    Hoppe lehrt und hält Vorträge weltweit. Seine Schriften sind in 30 Sprachen übersetzt worden. Er ist Gründer und Präsident der Property and Freedom Society und lebt heute als Privatgelehrter in Istanbul.
    Zu seinen Büchern gehören u.a. „Die Kritik der kausalwissenschaftlichen Sozialforschung“, „Eigentum, Anarchie und Staat“, „A Theory of Socialism and Capitalism“, „The Economics and Ethics of Private Property“, „The Myth of National Defense“, „Demokratie. Der Gott, der keiner ist.“, „Der Wettbewerb der Gauner“, „The Great Fiction: Property, Economy, Society, and the Politics of Decline“, „From Aristocracy to Monarchy to Democracy“ und „A Short History of Man: Progress and Decline“.

  • Prof. Dr. Michael Klein (Köln), Psychologischer Psychotherapeut und Persönlichkeitscoach, Suchtforscher und Männerexperte.
    Beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Männerpsychologie, Mental-Health-Promotion, Prävention psychischer Störungen und Resilienzförderung. Viele Jahre Leiter von psychosomatischen Suchtkliniken, Buchautor, Publizist.
    Weitere Interessen: Kulturgeschichte, Spiritualität, visuelle Welten.

  • Sascha Koll, Jahrgang 1987, ist gelernter Elektroniker, Voluntarist, Bitcoin-Enthusiast, Podcaster und Mitgründer der Marktradikalen.
    Außerdem schreibt er seit Dezember 2021 wöchentlich für das libertäre Magazin eigentümlich frei.

  • Niklas Korber wurde 2003 in Tirol geboren.
    Derzeit leistet er den neunmonatigen Zivildienst.
    Den politischen Wahnsinn kommentiert er seit gut zwei Jahren auf Twitter und nun auch für den Sandwirt.

  • Dr. Markus Krall, Jahrgang 1962, absolvierte sein Studium zum Diplom-Volkswirt an der Universität Freiburg im Breisgau und promovierte als Stipendiat der japanischen Regierung 1989/90 an der Kaiserlichen Universität Nagoya / Japan und Freiburg über die Preisbildungsmechanismen am japanischen Kapitalmarkt.
    Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie, sowohl als Linienmanager in der Versicherungs- und Rückversicherungswirtschaft als auch als Berater für namhafte Unternehmen der Consultingbranche, u. A. als Senior Partner und stv. Leiter der weltweiten Risikomanagement Practice bei McKinsey & Company. Die Mehrzahl der Kreditinstitute im deutschsprachigen Europa arbeitet mit Kreditrisiko-Systemen, die unter seiner Federführung entwickelt wurden. Zuletzt war er CEO und Sprecher der Geschäftsführung der Degussa-Goldhandel GmbH.
    Markus Krall ist Publizist und Bestseller-Autor („Verzockte Freiheit „2013, „Der Draghi-Crash“ 2016, „Wenn Schwarze Schwäne Junge kriegen“ 2018, „Die Bürgerliche Revolution“ 2020, „Freiheit oder Untergang“ 2021). Er verfasste über 200 Artikel in der Fach- und Nachrichtenpresse zu Fragen der Geldtheorie, Geldpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Steuerpolitik und Staatstheorie. Seine YouTube Interviews und -Vorträge erreichen bis zu 1,5 Mio. Zuschauer.
    Er ist Gründer und Vorsitzender der ca. 4.000 Mitglieder umfassenden Atlas-Initiative für Recht und Freiheit, Träger des Roland-Baader-Preises, Träger des Monbusho-Stipendiums des japanischen Wissenschaftsministeriums, Mitglied des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften für seine Verdienste um die Geldtheorie.
    Markus Krall ist gebürtig aus Aschaffenburg, katholisch, verheiratet und Vater von vier Kindern.

  • Ulli Kulke, geboren 1952 in der Nähe von Hannover, ist Diplomvolkswirt und Handelslehrer. Bei der Tageszeitung „taz“ war er von Anfang an als Wirtschaftsredakteur dabei, schnupperte in der wilden ersten Legislaturperiode der Grünen im Bundestag zwei Jahre lang Bonner Luft als entwicklungspolitischer Referent, kehrte aber aus Heimweh zum Journalismus – und nach Berlin – wieder zurück, war später Wirtschaftsredakteur bei der Zeitschrift „natur“ in München, leitete das Wissenschaftsressort der „Wochenpost“ (wieder in Berlin) und baute anschließend in Hamburg die Meereskulturzeitschrift „mare“ als Stellvertretender Chefredakteur und Textchef mit auf.
    Während all der Jahre schrieb er Reportagen, Essays und Reports unter anderem für „Transatlantik“, „Zeit-Magazin“, „SZ-Magazin“, auch Titelgeschichten für „National Geographic“ und produzierte Radio-Features über mehrere Reisen in den Pazifik und Südostasien, veröffentlichte inzwischen sechs, auch preisgekrönte Bücher zu historischen Themen (vor allem Entdeckungsgeschichte).
    Seit 1999 hilft er dabei, alljährlich die besten Reportagen und andere journalistische Glanzstücke zunächst für den Egon-Erwin-Kisch-Preis und anschließend für den Henry-Nannen-Preis auszuwählen. Von 2001 bis 2016 war Kulke als Reporter und Autor bei der Zeitung „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“ angestellt.
    Seither ist er freier Journalist und Buchautor. Der verheiratete Vater von zwei Töchtern lebt in Berlin.

  • André F. Lichtschlag, Jahrgang 1968, ist Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift eigentümlich frei und Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag).
    2009 erhielt er den Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten und 2015 die Roland-Baader-Auszeichnung.

  • Klaus-Rüdiger Mai, Dr. phil, geb. 1963, ist Schriftsteller, Germanist und Historiker.
    Sein Spezialgebiet sind die religiösen, philosophischen und künstlerischen Kulturen Europas gestern und heute sowie die Geschichte und Gegenwart Ostdeutschlands und Osteuropas.
    Er ist erfolgreicher Roman- und Sachbuchautor, Essayist und Publizist und lebt mit seiner Familie bei Berlin.
    Photo Credit: Christoph Busse

  • Argo versucht, die Ereignisse und wie darüber medial berichtet wird in einem etwas anderen Licht darzustellen, indem er ihre energetische Essenz in Collagen gießt.
    Widersprüchliche Politik, sinnfreie Maßnahmen und heuchlerische Aussagen sind ihm ein Dorn im Auge. Er streut Salz in die Wunden der (a)sozialen Medien und checkt die Privilegien der Esdochnurgutmeinenden.
    Argo fühlt sich seiner Funktion als Scharnier verpflichtet und möchte Menschen lieber zusammenbringen, anstatt zu trennen. Er möchte keine vorgefertigte Haltung einflößen, keine Meinungsschablone verticken: Die Interpretation seiner Inhalte liegt im Auge des Betrachters.
    Im Real Life ist Argo Nerd irgendwer, wohnt irgendwo und macht irgendwas.

  • Michael Nerurkar ist Philosoph. Nach hinreichend vielen Jahren in der Universität hat er dieser Institution den Rücken gekehrt und ist als Berater und Autor tätig.
    Was die Philosophie angeht, ist er davon überzeugt, dass das Ende der Universitätsphilosophie in ihrer heutigen Form eine Voraussetzung für das Wiederaufleben echter Philosophie ist. Zu beidem möchte er seinen Beitrag leisten.

  • Andreas Tank, Jahrgang 1988, hat Betriebswirtschaftslehre und Controlling studiert und mehrere Jahre als technischer Übersetzer gearbeitet.
    Seit er sich circa 2018 der österreichischen Schule zugewandt hat, hat er mehrere Bücher ins Deutsche übersetzt (u.a. „Sozialismus ist zum Kotzen – Zwei Ökonomen trinken sich durch die unfreie Welt”, „Naturrecht – Die Wissenschaft der Gerechtigkeit”, „Anti-Politik – Eine Sammlung agoristischer Texte” und „Satoshi”), YouTube-Videos gedreht und wie am Fließband Memes produziert, um mit kleinen, leicht verschickbaren Bildchen eine freiheitliche Botschaft zu verbreiten.

  • Friedrich Pürner stammt aus München. Er ist Kfz-Mechaniker, Bürokaufmann, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Epidemiologe sowie Autor des Buches „Diagnose Pan(ik)demie – Das kranke Gesundheitssystem“.
    Umtriebig ist er. Früher war er auf der ganzen Welt unterwegs, er ist leidenschaftlicher Motorradfahrer und findet Camping besser als Hotel. Er liebt Sneakers und verzichtet gerne auf Hemd und Krawatte. Sport und gesunde Ernährung sind wichtige Elemente in seinem Leben. Außerdem mag er sowohl Hunde als auch Katzen – aber kein Schubladendenken. 
    Seine Verbindung zu Italien ist tief. Venedig und Florenz bedeuten für ihn Kunst und Freiheit. Zeit verschwenden mag er nicht – Zeit haben dagegen sehr.

  • Der Raucher ist ein zynischer Beobachter der Politik.
    In jungen Jahren politisch links stehend, entwickelte er sich durch verschiedene Lebenserfahrungen zu einem Verfechter der liberalen Idee und der Eigenverantwortung. Angeödet von einer Politik, die, getragen vom öffentlichen Rundfunk, kurzsichtig und eigennützig handelt, stellt er sich seit 2020 auf Twitter aktiv gegen ein Weiter-so und glaubt an eine politische Veränderung, die vom Volk ausgeht.

  • Er ist im Thüringer Wald geboren und aufgewachsen, stieg nach Studium und zwei Jahren Arbeit als Physiker in Berlin um, studierte Schauspielregie, geriet bis zum Berufsverbot nicht nur am Theater fortwährend mit SED und Stasi aneinander, erlangte kurz vorm Mauerfall die Freiheit.
    „Eigensinn verpflichtet“ wurde sein Lebensmotto; zahlreiche Arbeiten für Radio und Fernsehen und einige Bücher kamen zustande – das soll so weitergehen, solange er im Schwarzwald tief durchatmen kann: „Glück ist das Unvergängliche im Vergehen“.

  • Fritz Söllner ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, an der Technischen Universität Ilmenau.
    Er war an der Universität Bayreuth als Privatdozent tätig und hat sich als John F. Kennedy Fellow an der Harvard University in Cambridge/USA aufgehalten.
    Seine Forschungsschwerpunkte sind Migrationspolitik, Umweltökonomie und die Geschichte des ökonomischen Denkens. 2019 ist von ihm im Springer-Verlag das Buch „System statt Chaos – Ein Plädoyer für eine rationale Migrationspolitik“ erschienen, 2021 im gleichen Verlag das Lehrbuch „Die Geschichte des ökonomischen Denkens“. Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Krise als Mittel zur Macht“ und ist 2022 bei Langen Müller erschienen.

  • 1972 in Bregenz am Bodensee geboren, verschlug es Severin Tatarczyk bald nach Bonn. Schon während seiner Schulzeit dort war er journalistisch tätig, führte Schulungen durch und gründete sein erstes Beratungsunternehmen.
    Nach dem Abitur studierte er Jura, war in der Startupszene um die 2000er aktiv und danach im Bereich New Business Development tätig, was ihn in führende Positionen im Internet-, Steuerberatungs- und Energiesektor führte. Auch berät er noch ausgewählte Unternehmen im Bereich Content und Strategie.
    Seine Leidenschaft gilt aber dem Schreiben und Bloggen, wie man unter severint.net verfolgen kann.

  • Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, promovierter Chemiker, war von 1991 bis 1997 Hamburger Umweltsenator. Anschließend ging Vahrenholt als Vorstand für Erneuerbare Energien zur Deutschen Shell AG, 2001 wurde er Vorstandsvorsitzender des Windenergie-Anlagenbauers REpower Systems. Danach leitete er die neu gegründete Konzern-Gesellschaft für Erneuerbare Energien der RWE AG, die Innogy GmbH, bis 2012.
    Seit 1999 ist er Honorarprofessor im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg. Er ist des Weiteren Mitglied der deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech.
    Sein Bestseller „Seveso ist überall“ (1978) war eine der wirkmächtigsten Buchveröffentlichungen in den Anfangsjahren der Umweltbewegung. 2020 erschien sein Bestseller „Unerwünschte Wahrheiten“ ( zusammen mit Sebastian Lüning).

  • Sebastian Wessels ist fahnenflüchtiger Sozialwissenschaftler und freiheitsliebender Freiberufler auf dem Gebiet der Textkunst.
    Geboren in Bremen, aufgewachsen und promoviert in Hannover, schließlich im „Reichshauptslum“ (Don Alphonso) Berlin gelandet, den er trotz allem liebt.
    2020 schrieb er im Lockdown vor Schreck das Buch „Im Schatten guter Absichten: Die postmoderne Wiederkehr des Rassendenkens“. Unregelmäßig meldet er sich online auch mit seinem Blog „homo duplex“ zu Wort.

  • Claudio Zanetti, Jahrgang 1967, lebt mit seiner Frau in Gossau im schönen Zürcher Oberland. Der Jurist und Alt-Nationalrat startete seine berufliche Karriere als PR-Berater in einer Zürcher Kommunikationsagentur mit nationaler und internationaler Ausstrahlung.
    Bevor er im Jahre 1999, unter dem Präsidium des damaligen Nationalrates Christoph Blocher die Geschäftsführung der SVP des Kantons Zürich übernahm, arbeitete er mehrere Jahre als Divisionsmanager auf nationaler Ebene im Wirtschafts- und Arbeitgeberverband VSM (heute Swissmem).
    Politisch startete Zanetti im Jahre 1988 bei der Jungliberalen Partei Küsnacht (JLK), deren Präsidium er während vier Jahren verantwortete. Nach fünfjähriger Mitgliedschaft bei der FDP Küsnacht, wechselte er zur Schweizerischen Volkspartei (SVP) über, wo er einige Jahre später auf dem Berufungsweg zum Geschäftsführer gewählt wurde. Diese Belange betreute er bis Mitte 2007. Von 2003 bis 2015 war er Mitglied des Zürcher Kantonsrats, von 2015 bis 2019 des Nationalrats.

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