Allgemein

Na Servus! – Das war der Oktober 26

Bärbel Bas’ Rücktritt, die Machtoptionen der SPD, die Krise der französischen Regierung und Trumps Spiel mit Putin: In seinem Monatsrückblick auf den politischen Oktober nimmt Wolfgang Herles die Entwicklungen in Deutschland, Frankreich und den USA ins Visier …

Zum Beitrag

Der Kurfürst in Atlanta

Audi baut für vier Milliarden Dollar in Georgia und streicht gleichzeitig Stellen in Deutschland. Das erinnert an die Flucht der Hugenotten vor Ludwig XIV., die ebenfalls dorthin gingen, wo sie willkommener waren … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Der Traum von Freiheit

Die Freiheitsstatue steht für ein Versprechen, das die amerikanische Wirklichkeit immer wieder enttäuscht hat – und das trotzdem weiterlebt. Felix Leiter zeigt, warum Amerika für so viele Menschen das Land der Freiheit bleibt und weshalb die Hoffnung auf Freiheit stärker sein kann als die Realität …

Zum Beitrag

Die Brüsseler OPEC

Die EU ist ein Kartell von Regierungen, das Steuern und Regeln abstimmt und den Wettbewerb zwischen Staaten einschränkt. Robert Bernhardt zeigt, warum dieses Modell Europas wirtschaftliche Dynamik bremst und weshalb mehr politischer Wettbewerb nötig wäre, um die Stagnation zu überwinden.

Zum Beitrag

Wer schreibt da – KI oder Autor?

„Das klingt nach KI!“ – Für Autoren wird dieser Vorwurf zunehmend zum Problem: Wer entscheidet noch, was menschlich geschrieben ist? Richard Feuerbach denkt über künstliche Intelligenz als Schreibwerkzeug nach, über die Gefahr des geistigen Outsourcings und darüber, warum die eigene Stimme mehr zählt als perfekte Formulierungen …

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Ignacy Jan Paderewski

Ignacy Jan Paderewski, einer der gefeiertsten Pianisten seiner Zeit, setzte sich für die Unabhängigkeit Polens ein – und saß später als Ministerpräsident im Spiegelsaal von Versailles. Dawid Baran erzählt, wie aus dem Engagement eines Berufsmusikers ein Beitrag zur Wiedergeburt eines Staates wurde – und warum freie Menschen gemeinsam mehr erreichen können, ohne denselben Weg gehen zu müssen.

Zum Beitrag

Die vier Bedingungen des Plünderns

Der plündernde Marodeur in Paris und der Finanzbeamte mit dem Steuerbescheid unterscheiden sich ganz sicher im Stil, nicht aber im Prinzip. Beide nehmen, ohne produziert zu haben. Die vier Voraussetzungen dafür sind alt … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Jacques Baud, Gefangener der EU

Ein Schweizer Ex-Geheimdienstler wird von der EU sanktioniert, verliert den Zugriff auf sein Vermögen und kann nicht einmal mehr nach Hause reisen: Warum lässt die Schweiz zu, dass Brüssel einen ihrer Bürger faktisch in den Hausarrest zwingt? Der Fall Jacques Baud wirft grundsätzliche Fragen zu Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und der Schweizer Neutralität auf. Michael R. Moser schaut genauer hin …

Zum Beitrag

Wenn die Menschenfeindlichkeit das richtige Parteibuch hat

In Berlin verhandeln Linke, Grüne und SPD über den Umgang mit Antisemitismus. Richard Feuerbach nimmt die Debatte zum Anlass, die Widersprüche linker Ideologien und das Scheitern sozialistischer Herrschaftsmodelle zu beleuchten – und zeigt, warum die soziale Marktwirtschaft die bessere Antwort auf soziale Ungleichheit bietet …

Zum Beitrag

Der Neo-Absolutismus und die Dreiklassengesellschaft

Deutschland gleitet in einen neuen Absolutismus: Klaus-Rüdiger Mai analysiert, wie sich eine Gesellschaft herausbildet, in der politische Macht, Umverteilung und Machterhalt immer enger zusammenhängen. Während die Classe Politique und ihre Transferempfänger vom Verteilungssystem profitieren, geraten diejenigen unter Druck, die den Wohlstand erwirtschaften – bis der Klassenkampf in neuer Form zurückkehrt …

Zum Beitrag

Treffen wir uns im Sandwirt Club!

Vor vier Jahren entstand Der Sandwirt aus dem Frust über staatliche Repressionen und gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Heute öffnet der Sandwirt Club seine Türen: Oliver Gorus stellt den neuen Treffpunkt für freiheitliche Individualisten vor, die sich austauschen, diskutieren und Gleichgesinnte kennenlernen wollen – und damit zugleich die Unabhängigkeit des Sandwirts stärken.

Zum Beitrag

Kaiser Julian Apostata

Kaiser Julian wollte das Heidentum wiederbeleben – und geriet dabei selbst unter den Einfluss des Christentums … David Engels zeigt, warum der Versuch, eine Ideologie zu besiegen, am Ende zu ihrer Stärkung führen kann …

Zum Beitrag

Als Fürsten noch pleitegehen durften

Die Gläubiger der Grafen von Hohenems schrieben ihre Verluste ab und das Land konnte neu anfangen. Heute steht Frankreich bei 120 Prozent Schulden und kein Land in Sicht. Die EZB schiebt den offenen Bankrott hinaus, die Summe wächst und wenn es dann doch knallt, trifft es nicht nur Frankreich … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Entweder / Oder

US-Außenminister Marco Rubio sieht Europa am Scheideweg: Selbstbehauptung oder Unterwerfung. Doch während er dazu aufruft, stolz auf das westliche Erbe zu sein, verharrt Europas Politik in Schuldzuweisungen an die eigene Geschichte. Norbert Bolz fragt: Wo ist Europas Wille zur Selbstbehauptung geblieben – wo ist unser Rubio?

Zum Beitrag

Die drei Fragezeichen: Ein Refugium der Normalität 

Seit Jahrzehnten begeistern die drei Fragezeichen Millionen Hörer – und kommen dabei erstaunlich ohne moralischen Zeigefinger aus. Julian Marius Plutz zeigt, warum gerade diese Hörspiele mit ihrer beiläufigen Normalität und ihrem Vorrang für gute Geschichten zu einem Gegenentwurf zur heutigen Haltungskultur geworden sind.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Diana Ross

Diana Ross, die Bee Gees und Michael Jackson auf einem Song: Auf dem Papier konnte „Eaten Alive“ kaum scheitern. Dawid Baran erzählt, warum ausgerechnet diese prominente Besetzung zum Problem wurde – und was das über Anpassung, Eigenständigkeit und den Zeitgeist verrät …

Zum Beitrag

Die Zumutung, selbst zu denken

Freiheit bedeutet, über das eigene Leben selbst zu bestimmen. Doch sie funktioniert nur, wenn auch der andere diese Freiheit besitzt – mit seinen Ansichten, Irrtümern und Lebensentscheidungen. Richard Feuerbach fragt, was Liberalität heute noch bedeutet – und warum eine freie Gesellschaft vor allem lernen muss, Widerspruch und Verschiedenheit auszuhalten …

Zum Beitrag

Wehrhaft ohne Wehrpflicht

Wie kann Deutschland seine Verteidigungsfähigkeit stärken, ohne die Wehrpflicht zum normalen Instrument der Personalgewinnung zu machen? Andreas Schnebel zeigt, wie eine professionelle Kerntruppe mit einer großen, freiwillig aufgebauten und anschließend verbindlichen Bürgerreserve verbunden werden könnte – mit regelmäßiger Ausbildung, territorialer Verankerung und attraktiven Anreizen.

Zum Beitrag

Die politische Macht des moralisch Guten

Was in amerikanischen Hörsälen mit Diversity und „inclusive language“ begann, hat längst den Weg in Behörden, Unternehmen, Medien und den Alltag gefunden. Alexander Fischbach beschreibt, wie aus moralischem Druck institutioneller Zwang wurde – und warum der entscheidende Widerstand beim Recht auf Dissens beginnt.

Zum Beitrag

Sandkörner #23

„Traurige Pointe des Steuerrechts, daß die Deutschen mit Kirchensteuer und Kohlendioxidsteuer gleich zwei antichristliche Religionen finanzieren“ – gewohnt auf dem Punkt: der Patriarchator mit neuen Sandkörnern.

Zum Beitrag

Wie Wojtek Pole wurde

Zwei Meter groß, über 200 Kilogramm schwer und Teil einer polnischen Militäreinheit: Wojtek war kein gewöhnlicher Soldat. Er war ein ausgewachsener Braunbär. Trotzdem marschierte er mit seinen Kameraden, teilte ihren Alltag, trug Munitionskisten und kämpfte bei Monte Cassino gegen Nazideutschland. Was seine Geschichte über Zugehörigkeit verrät, zeigt Dawid Baran.

Zum Beitrag

Ein gefährlicher Bestseller

Contergan galt als harmloses Wundermittel und wurde zum Symbol für einen der größten Arzneimittelskandale der deutschen Geschichte … Felix Leiter zieht die Verbindung zur Corona-Zeit und fragt, was aus den Lehren von Contergan geworden ist – und wie viel Vertrauen Politik, Pharmaindustrie und Zulassungsbehörden tatsächlich noch verdienen.

Zum Beitrag

Im Bier da liegt die Freiheit 

Das deutsche Reinheitsgebot gilt als Inbegriff von Qualität und Tradition. Dabei handelt es sich um ein Verbot, das Brauern vorschreibt, welche Zutaten sie verwenden dürfen. Julian Marius Plutz nimmt das zum Anlass, sich zu fragen, warum ausgerechnet beim Bier staatliche Vorschriften als Tugend gefeiert werden – und was das über die deutsche Liebe zu Regeln verrät.

Zum Beitrag

Die Herrschaft der Ungeeigneten

Wenn schlechte Entscheidungen folgenlos bleiben, Kritik bestraft und Loyalität höher belohnt wird als Kompetenz, produziert ein politisches System seine eigene Kakokratie. Michael Klein erklärt, wie die Herrschaft der Schlechten entsteht, warum sie sich selbst stabilisiert – und weshalb Demokratie vor allem an ihrer Fähigkeit zur Korrektur gemessen werden muss …

Zum Beitrag

Preisgekrönter Antisemitismus in der ARD

Der Katharina-Zell-Preis für Sophie von der Tann wirft Fragen auf: Wie kann eine Journalistin für ihre Israel-Berichterstattung ausgezeichnet werden, während ihr zugleich eine einseitige Darstellung des Konflikts vorgeworfen wird? Julian Marius Plutz blickt auf israelbezogenen Antisemitismus, doppelte Standards und den Umgang mit jüdischem Leben in Deutschland.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Guns N’ Roses

14 Jahre Arbeit, 13 Millionen Dollar Kosten und eine ernüchternde Bilanz: „Chinese Democracy“ wurde zum teuersten Rockalbum der Geschichte und blieb zugleich weit hinter den Verkaufserfolgen von Guns N’ Roses zurück. Dawid Baran zeigt an diesem Beispiel, was passiert, wenn zu viele Entscheidungen an einer zentralen Stelle zusammenlaufen – und warum freie Gesellschaften nach einem ganz anderen Prinzip funktionieren …

Zum Beitrag

Im Westen nichts Neues

„Im Westen nichts Neues“ zeigt den Krieg ohne Heldenpathos und wurde gerade deshalb zum Weltbestseller. Felix Leiter erzählt die Geschichte hinter Remarques berühmtestem Werk – und davon, warum ein Buch über den Krieg selbst zum politischen Widerstand werden konnte.

Zum Beitrag

Die Lebensversicherung der Freiheit

Wer heute ein Land knickt, weil ihm die Mehrheit nicht passt, bereitet dem nächsten Herrscher den Boden. Den Politikerfürsten in Berlin scheint das nicht klar zu sein. Oliver Gorus‘ Kommentar zum Geschwätz vom Bundeszwang.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: The Boomtown Rats

Ein Lied über einen Amoklauf wird zum fröhlichen Welthit: „I Don’t Like Mondays“ machte The Boomtown Rats 1979 international bekannt. Dawid Baran erzählt, wie das passieren konnte – und zeigt, was dieser Fall über ein viel größeres Phänomen verrät …

Zum Beitrag

Als der Clown zu gefährlich wurde

Charlie Chaplin war einer der berühmtesten Menschen der Welt – bis er in den Verdacht geriet, ein Kommunist zu sein. Felix Leiter erzählt, wie aus dem gefeierten Publikumsliebling ein politisch Verdächtiger wurde, und wie Chaplin 1952 durch die amerikanischen Behörden seine Wahlheimat verlor.

Zum Beitrag

Die Friesische Freiheit

Über mehrere Generationen gab es in Friesland keine Fürsten – das funktionierte sehr gut. Die Parallelen zur heutigen Zeit drängen sich auf … Oliver Gorus schaut genauer hin.

Zum Beitrag

Warum wir den Euro nicht brauchen

Seit Jahren heißt es, ein Ende des Euro würde Deutschland wirtschaftlich ins Chaos stürzen. Markus Krall nimmt diese Warnungen auseinander – und zeigt, welche Folgen das gemeinsame Geld tatsächlich für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand, Ersparnisse und die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands hat …

Zum Beitrag

Zwei fatale Italiener

Zwei italienische Kommunisten prägten Ideen, die Europas Zukunft verändern sollten. Norbert Bolz schaut genauer auf Antonio Gramsci und Altiero Spinelli, ihre Vorstellungen von kultureller Hegemonie und der Überwindung der Nationalstaaten – und auf das Monster in Brüssel, in dessen Politik sich vieles davon heute wiederfindet …

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Ennio Morricone

„Spiel mir das Lied vom Tod“ ist ein Klassiker der Filmgeschichte – „Man With A Harmonica“ eines der unverwechselbarsten Stücke. Dawid Baran geht der Frage nach, warum Ennio Morricones berühmte Melodie seit über sechs Jahrzehnten fasziniert, und was hinter ihrer außergewöhnlichen Wirkung steckt.

Zum Beitrag

Braveheart, Freiheit als Mythos und Haltung

„Braveheart“ machte William Wallace zum Mythos und „Freiheit!“ zu seinem berühmtesten Wort … Felix Leiter erzählt vom historischen Wallace, seinem Kampf gegen die englische Herrschaft und davon, wie aus einem gescheiterten Kämpfer ein Symbol der Freiheit wurde.

Zum Beitrag

Wie die Neo-Marxisten den Kulturkampf verlieren

Die Wahl in Sachsen-Anhalt sorgt für Aufmerksamkeit – doch wer glaubt, dass sich politische Macht allein an der Wahlurne entscheidet, greift zu kurz. Andreas Tiedtke blickt auf die Aussagen historischer Denker und zeigt, wo der eigentliche Einfluss entsteht: im Kampf um die öffentliche Meinung, in den Institutionen – und heute zunehmend auch in den sozialen Medien …

Zum Beitrag

Wehrpflicht: Wem gehört der Bürger?

Mit der Wehrpflicht beansprucht der Staat Zugriff auf die Lebenszeit, den Körper und im äußersten Fall das Leben seiner Bürger. Alexander Fischbach erinnert an das „Internationale Manifest gegen die Wehrpflicht“ von 1926 und zeigt, wie aus einer politischen Entscheidung ein vermeintlicher Sachzwang wird – und warum in einem freiheitlichen Gemeinwesen die Beweislast bei der Regierung liegen muss …

Zum Beitrag

Die Justizkrise und wie sie zu lösen wäre

210 Millionen Euro für die Digitalisierung der Justiz, während es an Tausenden Richtern und Staatsanwälten fehlt: Michael R. Moser kritisiert eine Politik, die technische Großprojekte vorantreibt und dabei das eigentliche Problem aus dem Blick verliert …

Zum Beitrag

Oswald Spengler

Wer war Oswald Spengler? Ein Reaktionär, Antidemokrat, konservativer Revolutionär, ein Vorläufer des Nationalsozialismus – oder ein Widerstandskämpfer, der sich von den Mächtigen nicht vereinnahmen ließ? David Engels schaut genauer hin …

Zum Beitrag

Die unsichtbare Enteignung

Um 22 Uhr sitzt der Meister noch am Küchentisch. Zwölf Listen, ein Betrieb, ein Feierabend – wie es sich anfühlt, wenn der Mittelstand von Bürokraten fertiggemacht wird …

Zum Beitrag

German Angst vor der KI

Was ist KI? Eine neutrale technische Innovation oder ein System von Macht, Eigentum und Ausbeutung? Anlässlich einer Ausstellung in Frankfurt macht sich Julian Marius Plutz so seine Gedanken über Künstliche Intelligenz und eine typisch deutsche Angst.

Zum Beitrag

Die Nazis und das Bauhaus

Wie kann ein hässlicher Baustil wie das Bauhaus zur entscheidenden Kampflinie zwischen Licht und Finsternis werden? Bauhaus, Mensch und Gott, Marxismus, Nationalsozialismus und Revolution: Marco Gallina schaut auf der Suche nach einer Antwort und einer modernen, menschlicheren und ästhetischeren Alternative genau hin.

Zum Beitrag

Familie versus Staat

Starke Familien sind den Akteuren des politischen Systems suspekt – sie sind unabhängig und nicht unter Kontrolle zu bringen. Warum Familien die wirksamsten Parallelstrukturen sind und den modernen Staat überdauern werden … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Der Verantwortungsstaat

Was muss geschehen? Deutschland diskutiert seit Jahren über Bürokratie, langsame Genehmigungen, schlechte Digitalisierung, zerfallende Infrastruktur, schwache Regierungen und gebrochene Wahlversprechen. Andreas Schnebel schlägt als einen Beginn von Reformen eine einfache Frage vor …

Zum Beitrag

Die Freiheit des Surfens

Duke Kahanamoku machte das Surfen weltweit bekannt. Felix Leiter erzählt von dessen Leben, vom hawaiianischen Wellenreiten – und von einer Sportart, die in ihrer Tradition für Freiheit und Unabhängigkeit steht.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: The Highwaymen

Billy the Kid und Jesse James waren Gesetzlose – und wurden dennoch zu Heldenfiguren der amerikanischen Kultur. Dawid Baran blickt auf den Outlaw als Archetyp des Wilden Westens, seine Romantisierung als Symbol der Freiheit – und die vier Musiker, die ihm mit „Highwayman“ ein musikalisches Denkmal setzten.

Zum Beitrag

Der philosophische Ursprung des woken Wahnsinns

Wie wurde aus der Erkenntnis, dass Sprache unsere Wirklichkeit prägt, der woke Verdacht, dass hinter jedem Wort ein Machtverhältnis lauert? Norbert Bolz verfolgt die Entwicklung der Sprachkritik bis zum heutigen „Queer“ – und zeigt, wie daraus ideologischer Furor entstehen konnte …

Zum Beitrag

Der Frühling stirbt im August

Der Prager Frühling von 1968 steht für den Versuch, einen Sozialismus mit mehr Freiheit, Meinungs- und Pressefreiheit zu schaffen – und für die brutale Antwort der Sowjetunion. Ausgehend von Milan Kunderas „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ blickt Felix Leiter auf den Prager Frühling, seine Niederschlagung und die Frage, was Widerstand und persönliche Freiheit unter politischem Druck bedeuten …

Zum Beitrag

Die Politisierung der Kunst

Wo Kunst aufhört und Propaganda beginnt, ist eine Frage des Anspruchs: Soll ein Werk zum Denken anregen – oder dem Publikum eine Haltung vorgeben? Marco Gallina blickt auf Film, Sport und Kultur und zeigt, wie die Politisierung einst gemeinsamer Räume aus Kunst ein Instrument des Kulturkampfes macht …

Zum Beitrag

Schulzwang versus Bildungspflicht

Ulrich Siegmund fordert Bildungspflicht statt Schulzwang. – Die Reaktionen zeigen, wie sehr die etatistischen Politiker und ihre braven Untertanen den Kontrollverlust fürchten, wenn sie den täglichen Zugriff auf die Kinder verlören … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Der Staat als Kunstwerk

Kann man einen Staat konstruieren wie ein Gebäude? Andreas Tiedtke geht dieser modernen Illusion nach und zeigt anhand von Dante, Mises, Spooner und anderen Denkern, warum Staaten und Gesellschaften sich nicht am Reißbrett planen lassen. Stattdessen sind es Ideen, Anreize und die Entscheidungen Einzelner, die politische Ordnungen verändern – und die Freiheit zu einem neuen „Feuersturm“ entfachen können …

Zum Beitrag

Sonderzonen statt Kettensäge

Am Stammtisch heißen wir Robert Bernhardt herzlich willkommen. Er zeigt, warum die große politische Kettensäge in Deutschland kaum funktionieren kann – und warum echte Freiheit vielleicht ganz anders entstehen könnte: durch Sonderwirtschaftszonen nach dem Vorbild von Shenzhen.

Zum Beitrag

Zwischen Befehl und Gewissen

Was geschieht, wenn Soldaten einen Befehl erhalten, der ihrem Gewissen widerspricht? Anfang des 19. Jahrhunderts führte diese Frage während der Haitianischen Revolution zu einer außergewöhnlichen Wendung – und zu einer Verbindung zwischen zwei Ländern, die kaum weiter voneinander entfernt liegen könnten: Haiti und Polen. Dawid Baran erzählt die kaum bekannte Geschichte dahinter.

Zum Beitrag

Geht es Frauen mit Gleichbeteiligung besser?

Frauen kämpfen seit Jahrzehnten für die Befreiung aus einem angeblich überholten patriarchalischen System. Vieles hat sich in den vergangenen 50 Jahren verändert – doch sind Frauen dadurch auch zufriedener geworden? Studien zeigen, dass die subjektive Zufriedenheit von Frauen im Verhältnis zu Männern tatsächlich sogar gesunken ist. Elias Gudwis geht diesem überraschenden Befund nach und fragt, was hinter dem Paradox der sinkenden weiblichen Zufriedenheit steckt …

Zum Beitrag

Das Verschwinden der Lehrlinge

Die Werkbank steht noch, aber der Lehrling fehlt. Die Hälfte aller Ausbildungsplätze bleibt unbesetzt. Das ist schlimm, denn mit jeder leeren handwerklichen oder kaufmännischen Stelle verschwindet ein Stück Können. Diese Fehlentwicklung ist symptomatisch und kein Zufall … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Lasst die Katze raus!

Schrödingers Katze ist weltberühmt – dabei war das Gedankenexperiment ursprünglich als Kritik an der herrschenden Deutung der Quantenmechanik gedacht. Erwin Schrödinger stand für die Freiheit, vermeintliche Gewissheiten infrage zu stellen … Felix Leiter zeigt, warum diese Haltung weit über die Physik hinausweist.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Kansas

Was bleibt, wenn Ruhm, Macht und Besitz vergehen? Schon Marcus Aurelius und der Prediger suchten nach Antworten – Kansas machten diese jahrtausendealte Frage in den 1970er-Jahren mit „Dust in the Wind“ zu einem Welthit … Dawid Baran schaut genauer hin.

Zum Beitrag

Das denkt die Maus auch

Der Ansturm auf Ceuta war keine gewöhnliche Migrationskrise, sondern eine Machtdemonstration. Welche Interessen dahinterstehen, weshalb Europa unter Druck gerät und warum die Bilder aus der spanischen Enklave erst der Anfang sein könnten, analysiert Dushan Wegner.

Zum Beitrag

Das Allwesen in der Hosentasche

Steve Jobs hat die moderne Leibeigenschaft erfunden. Er nannte sie iPhone. Dasselbe Gerät kann aber auch das effektivste Werkzeug für Souveränität sein. Die Frage ist: Wächst bei Ihnen durch das Smartphone die Knechtschaft oder die Freiheit? Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Schlager ist wie KI

Florian Silbereisen verkörpert seit Jahrzehnten eine Szene, in der Verlässlichkeit wichtiger ist als Überraschung: Schlager. Felix Leiter erklärt, weshalb gerade der Millionen Menschen anspricht – und warum ihn Schlager oft an Künstliche Intelligenz denken lässt …

Zum Beitrag

Jean Raspail

Bereits Jahrzehnte vor der Migrationskrise entwarf Jean Raspail in seinem Roman „Le Camp des Saints“ das Szenario einer Zivilisation, die an ihrer eigenen moralischen Selbstlähmung zerbricht … Anlässlich der Ereignisse von Ceuta zeichnet David Engels Leben, Denken und Vermächtnis des französischen Schriftstellers nach – und zeigt, weshalb sein umstrittenstes Werk heute wieder so intensiv diskutiert wird.

Zum Beitrag

Na Servus! – Das war der Juli 26

Von „Schluss mit der Nörgelei“ über die Rekordauswanderung deutscher Leistungsträger bis zum politischen Wirbel um Jens Spahns Leihmutterschaft: Wolfgang Herles blickt auf einen politischen Juli 2026 zurück, aus dem vor allem Friedrich Merz als Verlierer hervorgeht …

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Supertramp

Kinder hinterfragen die Welt ganz selbstverständlich. Mit der Zeit treten Neugier und eigene Fragen jedoch oft hinter vorgegebenes Wissen und erwartete Antworten zurück … Dawid Baran erzählt die Geschichte hinter Supertramps Welthit „The Logical Song“ – und warum seine Kritik an Bildung, Anpassung und eigenständigem Denken bis heute aktuell ist.

Zum Beitrag

Der Odysseus in uns

Warum verlieren heute viele Männer die Orientierung? Anhand der Figur des Odysseus geht Michael Klein der Frage nach, welche Tugenden, Werte und Erzählungen jungen Männern in einer Zeit nahezu grenzenloser Freiheit Halt geben können – und weshalb Homers Held auch nach 3.000 Jahren erstaunlich aktuell geblieben ist …

Zum Beitrag

Ausgedrückt: Kein Tabak mehr aus Deutschland

Seit 450 Jahren wurde in Süddeutschland Tabak angebaut – jetzt nicht mehr. Auch die Zigarettenfabriken schließen, aber der Staat zieht 17,6 Mrd. Tabaksteuer aus dem Markt – und finanziert damit seinen Apparat. Tabak zeigt das Muster, wie Politik mit dem umgeht, was Menschen von Natur aus wollen … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Mort Garson

Mort Garson komponierte Musik für ein Publikum, das weder applaudierte noch Eintritt bezahlte: Zimmerpflanzen. Dawid Baran erzählt die Geschichte eines der ungewöhnlichsten Alben der Musikgeschichte und eines Künstlers, der seiner Zeit weit voraus war …

Zum Beitrag

„Einer für alle, alle für einen!“

Vor 224 Jahren wurde Alexandre Dumas der Ältere geboren, Schöpfer des Grafen von Monte Christo und der drei Musketiere, Sohn des ersten farbigen Generals der französischen Armee. Felix Leiter wirft einen genaueren Blick auf seine Geschichte …

Zum Beitrag

Demokratie trotz allem

Was macht eine Demokratie tatsächlich aus – und wo liegen ihre Grenzen? Ausgehend von den Entwicklungen in Nicaragua beleuchtet Claudio Zanetti, warum freie Wahlen allein noch keine liberale Demokratie garantieren.

Zum Beitrag

Warum die Argentinier so unfair sind

Warum ist der argentinische Fußball so unfair? Die Antwort hat weniger mit verdorbenen Charakteren zu tun als mit der destruktiven Wirkung der Herrschaft des Sozialismus über mehrere Generationen hinweg. Eine Analyse von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Das Ende der Apartheid

Vor 108 Jahren wurde Nelson Mandela geboren. Felix Leiter blickt auf den langen Kampf gegen die Apartheid, die Bedeutung von Freiheit und den Mann zurück, der nach 27 Jahren Haft zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas wurde.

Zum Beitrag

Unerwünscht, weil Jude

Warum müssen jüdische Autoren in Deutschland ihre Buchvorstellungen heute unter massiven Sicherheitsvorkehrungen abhalten? Anhand der Lesung von Tuvia Tenenbom kritisiert Julian Marius Plutz den gesellschaftlichen Umgang mit wachsendem Judenhass und stellt die Frage, wie ernst es Deutschland mit seinem „Nie wieder“ tatsächlich ist.

Zum Beitrag

Auf dem Plattenspieler: Lil Peep

Mit seinem genreübergreifenden Stil und der DIY-Kultur des Internets wurde Lil Peep zu einer prägenden Figur einer neuen Künstlergeneration – bevor er mit nur 21 Jahren starb. Dawid Baran zeigt, welche Verbindung zwischen dieser Entwicklung, Freiheit, Eigenverantwortung und der Maslowschen Bedürfnispyramide besteht.

Zum Beitrag

Die neue Waffe im Keller des Staats

Dobrindt will dem Verfassungsschutz operative Befugnisse geben. Die Lehre aus Gestapo und Stasi? Offenbar vergessen. Neue Macht für den Inlandsgeheimdienst – und die Kontrolle liegt bei einer einseitig besetzten Instanz. Was könnte da schon schiefgehen? Ein Kommentar von Oliver Gorus.

Zum Beitrag

Warum das Backup für die Erneuerbaren zur Kostenfalle wird

Mit dem neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz beginnt eine neue Phase der Energiewende: Der Staat bezahlt Milliarden für Reservekapazitäten, um die Folgen eines wetterabhängigen Stromsystems abzufedern. Christoph Canne analysiert, warum diese Konstruktion die Stromkosten weiter erhöht – und welche Folgen sie für den Industriestandort Deutschland hat.

Zum Beitrag

Empathie oder Selbstmord?

„Empathie oder Selbstmord?“, diese Frage stellt sich Norbert Bolz in seinem neuen Artikel im Sandwirt. Die Quintessenz: Im Westen ist Empathie zur selbstmörderischen Unterwerfung pervertiert.

Zum Beitrag

Sandkörner #22

Bußgelder sind Steuern für Fehlverhalten. Steuern sind Bußgelder für Wohlverhalten – gewohnt auf dem Punkt, der Patriarchator mit seinen Sandkörner im Sandwirt

Zum Beitrag