Stammtisch #42: Peter Welchering
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Oliver Gorus einen der beiden Autoren des Buches „Geschlossene Anstalt. Wie der Öffentlich Rechtliche Rundfunk sich selbst demontiert“, Peter Welchering.
Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Oliver Gorus einen der beiden Autoren des Buches „Geschlossene Anstalt. Wie der Öffentlich Rechtliche Rundfunk sich selbst demontiert“, Peter Welchering.
Brauchen wir einen Staat? So fragt Dietrich Eckhardt – und meldet sich in einer Diskussion zu Wort, die schon vor Jahrzehnten die Köpfe erhitzte. Es geht um die Legitimation des Staatsapparats als gesellschaftliche Institution …
Im Passgesetz hat der Gesetzgeber die Sanktionen versteckt: Länger verreisende junge Männer ohne Ausreisegenehmigung können laut Paragraf 7 und 8 kurzerhand ihren Reisepass verlieren. Haben Sie das gewusst? Oliver Gorus‘ Kommentar.
Geht Europa das Öl aus? Christoph Canne stellt fest: Diese Frage greift zu kurz. Sie ist sogar irreführend. Denn Europa hat kein primäres Rohölproblem. Europa hat ein Raffinerieproblem!
Tagesgericht: Heute vor 679 Jahren stirbt Wilhelm von Ockham. Felix Leiter über Ockhams Messer, über „Der Name der Rose“ und Freiheit.
Ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 ein Wendepunkt für Freiheit? Das fragt sich Andreas Schnebel. Wird der Leviathan umgepolt – oder zurückgebaut?
Wie sieht es mit den Grundrechten im digitalen Zeitalter aus? Michael R. Moser mahnt hierbei zur Achtsamkeit, denn eine politische Idee wie die „sogenannte Chat-Kontrolle“ hebelt die Grundrechte aus.
Frieden zählt zu den wenigen politischen Zielen, die breite Zustimmung finden. Kaum jemand würde sich offen dagegen aussprechen. Umso überraschender ist das Bild, dass der Blick auf die aktuelle Friedensbewegung zeigt, wie Alexander Fischbach schreibt.
Die Welt dreht sich immer schneller – Feeds, Benachrichtigungen, wachsende Erwartungen. Vor allem unsere Gesundheit spürt die Folgen. Die Fähigkeit, die Signale des eigenen Körpers zu erkennen und selbstbestimmt darauf zu reagieren, statt sie Experten, Apps oder politischen Vorgaben zu überlassen, wird immer seltener … Monika Leitner wirft einen genauen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Innen und Außen.
Über die moderne Herrschaftsform der Postdemokratie, einer informell agierenden Oligarchie, einer Oligarchie, die auf einem Parteien-Kartell, den Mauerparteien, auf einem polit-ökonomischen Komplex, dem Klima-Kartell, und auf dem tiefen NGO-Staat beruht, schreibt Klaus-Rüdiger Mai.
Der ÖRR war nicht schon immer ein Zwangsfunk: Es gab eine Zeit, in der der Empfang freiwillig war. Und genau dahin könnte das System künftig auch wieder zurückkehren … Ein Kommentar von Oliver Gorus.
So wenig Staat wie möglich, aber genug für Ordnung und Sicherheit … In seiner Triplik setzt Norbert Bolz den respektvollen Austausch mit Andreas Schnebel fort – über Wünschbarkeit und Machbarkeit liberaler Ordnung.
Neid wirkt zerstörerisch im Privaten, kann in Familien und Beziehungen für Zwist und Feindschaft sorgen – doch in der Politik entfaltet er eine oft nicht mehr beherrschbare Macht. Michael Klein schaut genauer hin …
Als kleiner Stöpsel fand Julian Marius Plutz alles toll, was aus Frankfurt war. So natürlich auch TV-Serien. Da wäre z. B. „Ein Fall für zwei“, in dem sich ein unglaublich cooler Privatdetektiv namens Josef Matula und ein wahnsinnig erfolgreicher Strafrechtler abwechselten, fast 40 Jahre lang! Warum diese Serie heute so undenkbar wäre …
Benjamin Mudlack zeigt, dass Geld historisch aus menschlicher Praxis und Marktinteraktion entstand – und dass staatliche Geldschöpfung und Zentralbanken diese Prinzipien untergraben, während freie Systeme wie Gold, Silber oder Bitcoin echte Kaufkraft und Unabhängigkeit sichern.
Stefan Blankertz zeichnet nach, wie Che Guevaras berüchtigter Aufruf zu „vielen Vietnams“ als Strategie gegen den Westen gedacht war – und wie sich diese Logik bis in heutige Konflikten fortschreibt. Ein pointierter Blick darauf, wer an langen Kriegen wirklich zerbricht …
Andreas Schnebel reagiert auf Professor Bolz’ Replik über den Nachtwächterstaat – und erklärt, weshalb selbst ein auf Schutz reduzierter Staat ohne Dezentralisierung strukturell zu Machtmissbrauch und Okkupation neigt …
Ein März zwischen Kriegen, Krisen und Chaos: Wolfgang Herles fasst die Entwicklungen in der Ukraine, im Iran und an den Weltmärkten zusammen – und zeigt, wie politische Inszenierungen, Machtspiele und öffentliche Täuschungen das Bild des Monats geprägt haben. Na Servus!
Warum schneiden manche Kinder statistisch besser ab als andere – und welche Rolle spielt dabei wirklich die Familienstruktur? Elias Gudwis greift eine große skandinavische Studie auf und zeigt, was sich durch Veranlagung erklären lässt – und welche eigenständigen Folgen familiäre Brüche darüber hinaus haben könnten.
Wer im Krieg „im Recht“ ist, scheint oft schnell entschieden – doch ein genauer Blick zeigt, wie unscharf Begriffe wie Verteidigung, Vergeltung und Völkerrecht tatsächlich sind. Andreas Tiedtke beleuchtet, warum klare Urteile selten sind – und wie viel Interpretation, Macht und Unsicherheit dahinterstecken …
Ein Dutzend Sandkörner wirft der Patriarchator aus: seine gewohnt scharfzüngigen Aphorismen.
Heute vor 206 Jahren wurde Anna Sewell geboren, die mit „Black Beauty“ ein weltweit bekanntes Buch schrieb – mit 50 Jahren. Es ist ihr erstes und einziges Werk. Felix Leiter zeigt, wie ihr spätes Schaffen daran erinnert, dass es nie zu spät ist, seine eigenen Ideen umzusetzen und einer persönlichen Mission zu folgen!
Am Stammtisch des Sandwirts trifft Julian Marius Plutz auf die Aktivistin und Autorin Malca Goldstein-Wolf. Gemeinsam blicken die beiden auf die neuen Gefahren jüdischen Lebens in Deutschland, die durch die Islamisierung dieser Tage zunehmen – aber auch darauf, wie sich das Leben in Deutschland und das Bild der Städte insgesamt gewandelt haben.
Dawid Baran erzählt die Geschichte von Radioheads „Creep“, einem Song, der aus Unsicherheit und Selbstsabotage entstand, zunächst scheiterte – und später zum Kult wurde. Eine Geschichte, die zeigt, warum vorschnelle Urteile oft trügen …
Braucht es den Staat als Bewahrer des inneren und äußeren Friedens? Norbert Bolz sagt: ja – allerdings nicht in der bisherigen Form, sondern als Nachtwächterstaat. Mit dieser respektvollen Replik reagiert er auf die Argumente von Andreas Schnebel, der in einem Kommentar zu einem Gespräch zwischen Bolz und Max Mannhart bei Apollo News den Staat in dieser Rolle kritisch hinterfragt hat.
Nicht nur Merz fordert Klarnamenzwang. Aber Anonymität im Netz schützt nicht nur Whistleblower und Minderheiten – sie rettet buchstäblich Leben, verhindert Selbstzensur und hält den pluralistischen Diskurs am Leben. Ein Kommentar von Oliver Gorus.
Die CDU braucht klare Konzepte – doch liefern tut sie nur leere Phrasen: Klaus-Rüdiger Mai seziert die aktuellsten Positionen von Ex-Ministerpräsident Roland Koch und entlarvt, wie dessen Rhetorik von Konzeptionslosigkeit strotzt und die Lebensrealität der Bürger völlig verkennt.
Das libertäre Lager ist in einer kontroversen Frage gespalten: Kann eine Gesellschaft vollständig ohne Staat auskommen – oder braucht es einen Minimalstaat? Andreas Schnebel vertritt klar die erste Position. In einem vielbeachteten Gespräch mit Max Mannhart bei Apollo News sprach sich Sandwirt-Autor Norbert Bolz hingegen kürzlich für den Staat als Rettungsanker gegen das innere Chaos in der Gesellschaft aus. Schnebel würdigt diese Position – und legt seine Gegenargumente dar. Am Freitag wird Norbert Bolz darauf antworten … Seien Sie gespannt!
In den heutigen turbulenten Zeiten suchen Menschen nach Geborgenheit, Vertrautheit und Zugehörigkeit, kurz: Heimat. Diese Heimat ist jedoch nicht in der Außenwelt zu finden. Monika Leitner lenkt den Blick nach innen: Ist das „Sich-Zuhause-Fühlen“ auch im eigenen Körper erfahrbar – und wie verändert sich unser Verhältnis zum Körper, wenn er nicht nur als Werkzeug, sondern als Ort von Bewusstheit, Achtsamkeit und gelebter Selbstliebe verstanden wird?
Wilhelm Reich floh 1933 vor den Nazis und wurde zu einem der provokantesten Querdenker seiner Zeit. Er suchte nichts Geringeres als die Energie des Lebens selbst – und auch wenn nicht alle seine Theorien trugen, zeigt Felix Leiter, welche wichtigen grundlegenden Impulse er der Psychoanalyse hinterlassen hat …
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