Das Magazin des konstruktiven Widerstands

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Wasserstoff? – Ist aus!

Wasserstoff galt als das ersehnte Wundermittel der „Energiewendehälse“ – doch hohe Kosten und mangelnde Nachfrage bremsten viele Projekte aus. Peter Würdig zeigt am Beispiel einer geschlossenen Tankstelle in Münster, wie schwer sich die Technologie bis heute im Alltag durchsetzt.

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Corona-Amnestie jetzt!

Während Bayern Corona-Bußgelder nicht weiter verfolgt, bleiben strafrechtliche Verfahren hingegen bestehen. Michael R. Moser plädiert deshalb für eine gezielte Amnestie im Corona-Strafrecht – als Schritt zu Rechtsfrieden, Verhältnismäßigkeit und der längst fälligen politischen Aufarbeitung.

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Auf dem Plattenspieler: Kiss

Kiss stehen exemplarisch für eine Band, die mehr als Symbol denn als Klang funktioniert – besonders sichtbar im „demaskierenden“ Wendepunkt, ihrem Song „Lick It Up“. Dawid Baran zeigt, wie hinter Make-up und Mythos ein bewusst konstruiertes Konzept steckt, das ihren bis heute andauernden Erfolg erklärt.

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Sind Wähler dumm?

Sind „rechtspopulistische“ Wähler nun ungebildet oder Werkzeug der Eliten? Stefan Blankertz zeigt: Beides greift zu kurz. Entscheidend sind nicht Schichten, sondern Interessen – und politische Versprechen ändern daran meist nichts …

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Die Hanse gegen den Staat

Andreas Schnebel zeigt am Beispiel der Hanse, dass politische und wirtschaftliche Ordnung auch ohne zentralen Staat und Gewaltmonopol funktionieren kann. Entscheidend sind dabei dezentrale Städtebünde, Wettbewerb und freiwillige Kooperation statt staatlicher Einheitsmacht …

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Staat: Die große (Ent-)Täuschung

Der Staat gilt vielen als Garant für Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit. Doch Andreas Tiedtke stellt diese Annahme grundlegend infrage: Er zeigt den modernen Staat weniger als Schutzinstanz für Bürger, sondern als Machtapparat mit eigener Logik – und plädiert für eine nüchterne „Entzauberung“ staatlicher Versprechen …

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Macht und Magie der Mikrostaaten

Während Großgebilde wie die Europäische Union weiter wachsen und zunehmend mit strukturellen Problemen konfrontiert sind, zeigen Mikrostaaten wie Liechtenstein, Monaco oder Malta, dass wirtschaftlicher Erfolg, Stabilität und Wohlstand oft gerade im Kleinen entstehen. Michael Brückner zeichnet nach, warum Größe kein Garant für Stärke ist – und weshalb Leopold Kohrs Idee vom „menschlichen Maß“ aktueller sein könnte denn je …

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„Ein Gespenst geht um …“ 

Heute vor 208 Jahren wird Karl Marx geboren, einer der einflussreichsten Autoren der Moderne. Felix Leiter zeichnet seinen Lebensweg nach, erinnert seiner Ideen und stellt zugleich die Frage, was zwischen ideologischer Vereinnahmung und den realen Folgen seiner Wirkungsgeschichte von Marx bleibt …

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Naturschutz – Die Geisel des Klimaschutzes

Neben dem Ausbau der Windenergie braucht es auch den Mut zur ehrlichen Bewertung ihrer Nebenwirkungen – auf Basis von Wissenschaft, nicht Ideologie. Auch Solarenergie gilt als Symbol der Energiewende: sauber, grenzenlos verfügbar, leise. Doch trügt der Schein, wenn man die gesamte ökologische Bilanz betrachtet? Wilfried Hahn schaut genauer hin.

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Auf dem Plattenspieler: Pink Floyd 

Was als Song über Schule beginnt, wird zur zeitlosen Abrechnung mit Anpassung und Gedankenkontrolle: „Another Brick in the Wall (Part 2)“ von Pink Floyd. Mixmasta B.Side zeichnet die Entstehungsgeschichte des Welthits nach, ordnet ihn in das Konzeptalbum „The Wall“ ein und zeigt, warum seine Botschaft bis heute wirkt – von Soweto bis Berlin und weit darüber hinaus.

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Das Miracle von Mauritius

Mauritius hat durch liberale Wirtschaftsreformen und innovative Nutzung der Zuckerrohrindustrie eine Krise überwunden und sich als reichstes Land Afrikas südlich der Sahara etabliert … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

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Na Servus! – Das war der April 26

Ein Buckelwal vor der Ostseeküste wird im April zum nationalen Medienereignis: Rettungsversuche, Expertenstreit und politische Betroffenheit. Parallel dazu geraten politische und gesellschaftliche Spannungen in den Blick: Reformblockaden, energiepolitische Debatten und internationale Krisenrhetorik. Wolfgang Herles zeichnet daraus ein Monatsbild zwischen Naturdrama, politischer Selbstblockade und einer Öffentlichkeit, die sich an symbolischen Konflikten abarbeitet – während reale Probleme ungelöst bleiben …

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Verbraucht Rindfleisch wirklich viele Ressourcen? 

Milliarden Liter Wasser, riesige Flächen, ineffiziente Fütterung: Die Kritik an Rindfleisch ist bekannt. Elias Gudwis nimmt diese Argumente auseinander und zeigt, warum sie in zentralen Punkten verkürzt sind – und wie sehr gängige Narrative an den realen Kreisläufen der Landwirtschaft vorbeigehen.

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Der rasende Reporter startet ins Leben

Heute vor 141 Jahren wird Egon Erwin Kisch geboren – einer der prägenden Reporter der modernen Pressegeschichte, bekannt als „rasender Reporter“ und für seine literarisch verdichteten Alltagsbeobachtungen. Felix Leiter erinnert an ihn als Figur eines Journalismus, der nicht nur beschreibt, sondern unmittelbar aufnimmt und erzählt.

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Macht den Mund auf, Männer!

Während Männer immer weniger über sich selbst sprechen, wird umso häufiger über sie geurteilt: Männlichkeit gilt vielerorts als defizitär. Michael Klein zeigt, wie sich dieses negative Bild über Jahrzehnte verfestigt hat – und welche Folgen das für den gesellschaftlichen Diskurs hat.

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Die EU und die Meinungs- und Pressefreiheit

EU-Sanktionen, einst gegen Machthaber gedacht, treffen zunehmend auch Journalisten und ihr Umfeld – mit teils existenziellen Folgen. Michael R. Moser zeigt, wie sich das Instrument vom politischen Druckmittel zum Eingriff in die Meinungs- und Pressefreiheit verschiebt.

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Freies, vergangenes Franken

Was einst von lokaler Autonomie und gewachsenen Strukturen geprägt war, weicht heute wachsender Zentralisierung. Julian Marius Plutz verbindet Marktbreit, das alte Franken und aktuelle EU-Politik zu einer pointierten Kritik an verlorener Freiheit.

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Schöpfer einer Widerstands-Utopie

Zum 99. Geburtstag von Albert Uderzo blickt Felix Leiter auf die Welt von Asterix und Obelix als Widerstands-Utopie zurück, in der ein kleines gallisches Dorf dem römischen Imperium trotzt. Im Zentrum steht die Idee einer Freiheit, die nicht auf Macht oder Expansion zielt – sondern auf gemeinsames, eigenwilliges Leben jenseits von Missionierung und Herrschaft.

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Auf dem Plattenspieler: Men at Work

Was wie ein unbeschwerter Hit klingt, erzählt eine vielschichtige Geschichte: „Down Under“ von Men at Work. Dawid Baran beleuchtet dessen Identitätsfragen, seine verhüllte Botschaft – und das folgenschwere Kapitel nach dem globalen Erfolg …

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Die Antimonopole

Monopole sind nicht das Problem, sondern die Macht, die sie, selbst in freien Gesellschaften, unkontrolliert entfalten können. Dietrich Eckardt zeigt, warum sie sich nicht abschaffen lassen – und echte Freiheit erst dort beginnt, wo ihnen organisierte Gegenmacht entgegentreten kann.

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Warum der Schulzwang zur Freiheitsberaubung mutiert

Ein Skandal an einer Schule wird zum Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Kritik am Schulzwang: Wenn der Staat weder Bildung noch Schutz zuverlässig gewährleistet, verliert er die Legitimation, Kinder zur Teilnahme zu zwingen. Andreas Schnebel zeigt, warum das System nicht nur versagt, sondern rechtlich angreifbar wird – und wie daraus Forderungen nach mehr Bildungsfreiheit entstehen.

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Stammtisch #43: Franziska Harter

Am Stammtisch des Sandwirts begrüßt Gastgeber Julian M. Plutz die Chefredakteurin der katholischen Zeitung „Die Tagespost“, Franziska Harter. Im Gespräch der beiden geht es um das wachsende Interesse junger Menschen an Glauben und Spiritualität, um die Skandale innerhalb der katholischen Kirche sowie um die Spannungen zwischen Katholizismus und Strömungen wie dem modernen Feminismus – vor allem aber um die Frage, was beide Seiten dennoch verbinden kann.

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Der stille Sieger der Hormus-Krise

Während der Blick auf die Straße von Hormus gerichtet ist, verschieben neue Routen über Kasachstan bereits die globale Energieordnung. Kevin Eßer zeigt, wie daraus eine gefährliche Dynamik entsteht: weg von Preisschwankungen hin zu echter Knappheit – mit möglichen Versorgungsproblemen und wachsender staatlicher Steuerung.

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Vorkaufsrecht für Kommunen: Staat als Torwächter der Schöpfung

Bauministerin Verena Hubertz will Kommunen per Vorkaufsrecht und später Enteignung entscheiden lassen, wer aufgrund seiner Gesinnung Eigentum erwerben darf. Das ist nicht Baurecht, das ist die Abschaffung der Freiheit. Mit diesem Schritt ist eine weitere, qualitative Eskalationsstufe erreicht, findet Andreas Schnebel – und schaut genauer hin …

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Auf dem Plattenspieler: The Stranglers

„Golden Brown“ bescherte der britischen Band The Stranglers Anfang der 80er ihren größten Erfolg – und erlebte mit der Slowed Down Version Jahrzehnte später ein unerwartetes Revival. Dawid Baran verknüpft die Geschichte dieses ungewöhnlichen Songs mit der Frage, warum Zeit sich unterschiedlich schnell anfühlt, und wie Musik sie dehnen kann.

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Erster LSD Trip

Felix Leiter erzählt die faszinierende Entdeckung von LSD durch Albert Hofmann – von zufälligem Selbstversuch bis zum kulturellen Mythos der „Pforten der Wahrnehmung“ … Ein Streifzug durch Rausch, Forschung und die Frage, wie viel Befreiung im Kontrollverlust steckt.

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Der bunte Stumpfsinn

Die propagierte „Vielfalt“ unserer Zeit bleibt oft oberflächlich und verdeckt eine zunehmende geistige Gleichförmigkeit und Einschränkung von Debatte. Norbert Bolz greift diese Kritik auf – und zeigt, dass politische Korrektheit und gesellschaftlicher Konformitätsdruck Kreativität, Meinungsfreiheit und Innovation zunehmend untergraben.

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