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Warum Friedrich Wilhelm IV. die Krone ablehnen musste

War das Scheitern der Paulskirche wirklich nur das Ergebnis königlicher Sturheit? Andreas Schnebel argumentiert, dass die Revolution von 1848 an einer tieferen Frage scheiterte: wie Freiheit gesichert werden kann, ohne lediglich eine Form politischer Souveränität durch eine andere zu ersetzen – und warum weder Monarchen noch Mehrheiten unbegrenzte Verfügungsgewalt beanspruchen sollten.

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„Der Große Bruder sieht dich an!“

Vor 78 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“ und prägte das Bild eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates bis heute. Felix Leiter zeichnet nach, wie Orwells Warnung vor Macht, Kontrolle und Selbstzensur aus persönlichen Erfahrungen mit politischer Unterdrückung entstand – und warum sie bis heute als Mahnung gilt, wie schnell Freiheit durch schleichende Anpassung verloren gehen kann …

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Auf dem Plattenspieler: Simple Minds

Wie wird aus einem durchgeplanten Produkt etwas, das Menschen Jahrzehnte später noch bewegt? Dawid Baran zeigt, wie Simple Minds einen vorgefertigten Filmsong erst dadurch unvergesslich machten, dass sie sich nicht an die Vorlage hielten – und warum kreative Prozesse ihre größte Kraft oft dort entfalten, wo Raum für Eigeninitiative, Improvisation und unerwartete Entscheidungen bleibt.

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Frei bin ich nur als ich

Warum die „Freiheit“ der Grünen nichts mit Freiheit zu tun hat, warum der Bezug auf Hannah Arendt eine geistige Vergewaltigung ist, warum die Grünen die deutscheste aller Parteien sind und vermutlich noch sehr gefährlich werden – Ein Kommentar von Oliver Gorus.

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Abraham Abulafia

Was geschieht, wenn persönliche Gotteserfahrung mit religiöser Autorität kollidiert? David Engels zeichnet Leben und Werk des jüdischen Mystikers Abraham Abulafia nach, der mit seiner Vision eines unmittelbaren Zugangs zum Göttlichen die rabbinische Orthodoxie herausforderte – und zu einer der faszinierendsten wie umstrittensten Gestalten des Mittelalters wurde.

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Die Wette auf den klugen Wähler

Lohnt es sich überhaupt, wählen zu gehen? Stefan Blankertz hinterfragt die verbreitete Logik des „kleineren Übels“ und überträgt Blaise Pascals berühmte Gotteswette auf demokratische Wahlen – mit einem überraschenden Ergebnis: Rational betrachtet ist die Sache womöglich weit komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheint …

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Kafkaesk bis heute

Franz Kafka beschrieb wie kaum ein anderer das Gefühl, einem undurchschaubaren System ausgeliefert zu sein. Felix Leiter erzählt von dessen Leben zwischen Bürokratie, Selbstzweifeln und nächtlichen Schreibphasen – und davon, warum seine Werke bis heute das Lebensgefühl moderner Gesellschaften prägen.

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Der Staat, der über seine Bürger verfügt

Darf der Staat Bürger als jederzeit verfügbare Reserve betrachten? – Und das sogar schon in Friedenszeiten? Andreas Schnebel beleuchtet die Pläne von Boris Pistorius und die grundsätzliche Frage, wie viel Zugriff der Staat auf Lebenszeit, Arbeitskraft und Freiheit seiner Bürger haben darf.

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Na Servus! – Das war der Mai 26

Von Energiepolitik und Migration bis zu KI und den globalen Machtverschiebungen zwischen Washington, Moskau und Peking: Wolfgang Herles zieht eine gewohnt scharfzüngige Bilanz des politischen Mai 2026 – eines Monats voller Ankündigungen, Irrtümer und unerledigter Probleme …

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Warum Ökonomik eine A-priori-Wissenschaft ist

In dieser Replik auf einen Artikel Ralf Blinkmanns bei Freiheitsfunken greift Andreas Tiedtke den alten Methodenstreit der Ökonomie wieder auf – und verteidigt die These, dass wirtschaftliches Handeln nicht rein empirisch gemessen werden kann, sondern auf grundlegenden logischen Annahmen über menschliches Handeln beruht.

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Koalitionsvertrag? Nein, danke!

Koalitionsverträge sollen Stabilität schaffen – doch längst sind sie vielmehr selbst Teil des Problems. Marco Gallina beschreibt, wie aus informellen Absprachen ein bürokratisches Machtinstrument geworden ist, das Parteien stärkt, Parlamente schwächt und Politik immer stärker in Hinterzimmer und Vierjahrespläne verlagert …

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Frei und katholisch?

Nicht überall, wo permanent von Befreiung gesprochen wird, entsteht auch Freiheit … Julian Marius Plutz stellt die Politisierung moderner Kirchenvertreter einer Erfahrung von Gemeinschaft, Tradition und Eigenverantwortung gegenüber – die ausgerechnet dort am meisten wirkt, wo der Zeitgeist am wenigsten präsent ist.

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Hat Vaterlandsliebe tatsächlich etwas mit Liebe zu tun?

Oxytocin gilt als „Liebeshormon“ – doch aktuelle Forschung legt nahe, dass der Botenstoff nicht nur Vertrauen und Nähe zwischen Menschen stärkt, sondern auch Bindung, Verantwortungsgefühl und Kooperation innerhalb sozialer Gruppen fördert. Elias Gudwis zeigt, warum Patriotismus und Gruppenidentifikation womöglich tiefer in der menschlichen Natur verankert sind, als es viele heutige Debatten vermuten lassen …

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Auf dem Plattenspieler: The Beatles

Was bedeutet eigentlich Freiheit – und wo beginnt sie? Anlässlich des 59. Jubiläums von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ der Beatles erzählt Felix Leiter nicht nur die Geschichte eines musikalischen Aufbruchs, sondern auch von jenen leisen Momenten persönlicher Befreiung, die oft mitten im scheinbar gewöhnlichen Leben entstehen …

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Frieden – Eine Folge der Freiheit

Krieg gehört zur Menschheitsgeschichte – Frieden dagegen ist keine Selbstverständlichkeit. Wilfried Hahn beschreibt, warum Freiheit, technologische Offenheit und bezahlbare Energie aus seiner Sicht die entscheidenden Voraussetzungen für Wohlstand, Stabilität und eine friedlichere Zukunft sind.

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Auf dem Plattenspieler: The Animals

Wie wurde aus einem düsteren amerikanischen Volkslied einer der größten Popklassiker der 1960er-Jahre? Dawid Baran zeichnet die Entwicklung von „The House of the Rising Sun“ nach – bis zur weltberühmten Version von The Animals, deren eigene Bandgeschichte den Motiven des Songs erstaunlich nahekam …

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Rechtsstaat: Wann heiligt der Zweck die Mittel?

Meinungsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und staatliche Neutralität gelten als zentrale Lehren aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Beberallo zeichnet nach, wie diese rechtsstaatlichen Prinzipien heute jedoch zunehmend unter moralischen und politischen Vorbehalten relativiert werden …

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Freunde und Feinde des Staates

Braucht eine freie Gesellschaft überhaupt einen Staat? Dietrich Eckardt betrachtet den Staat nicht als Garant von Ordnung, sondern als gefährliches Monopol – und stellt die Frage, ob Freiheit, Kooperation und gesellschaftliches Zusammenleben nicht auch ohne staatlichen Machtapparat möglich wären.

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Der Kölner Pranger

Wie frei ist die Meinungsfreiheit in Deutschland noch? Michael R. Moser zeichnet nach, wie sich der gesellschaftliche und staatliche Umgang mit abweichenden Meinungen verändert hat – und warum Initiativen gegen „Hass und Hetze“ zunehmend selbst zur Gefahr für Meinungspluralität und politische Neutralität werden …

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„Raubkunst“: Alles nur geklaut?

Der Pergamon-Altar in Berlin gilt vielen heute als Symbol kolonialer „Raubkunst“. Marco Gallina zeichnet die Geschichte seiner Bergung durch Carl Humann nach – und stellt die übergeordnete Frage, ob Europas Museen kulturelles Erbe tatsächlich geraubt oder nicht vielmehr überhaupt erst bewahrt haben …

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Erstes frei gewähltes deutsches Parlament 

Vor 178 Jahren trat in der Frankfurter Paulskirche die erste deutsche Nationalversammlung zusammen – ein Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte … Felix Leiter blickt auf Revolution, Freiheitsrechte und das Scheitern der ersten deutschen Demokratie zurück.

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Auf dem Plattenspieler: Lynyrd Skynyrd

„Sweet Home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd klingt nach Freiheit, Sommer und Heimatliebe – doch der Southern-Rock-Klassiker erzählt eine ganz andere Geschichte: Rebellion, Vorurteile und ein Konflikt mit Neil Young, der bis heute nachhallt. Dawid Baran zeigt, warum dieser Song viel mehr ist als sein Ruf …

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Die Religiosität der Linken

Sind Antifa, Klimabewegung und Wokeness moderne Ersatzreligionen einer orientierungslosen Gesellschaft? Norbert Bolz schaut genauer hin – und beschreibt sie als die drei Tönungen eines deutschen Moralismus, der sich heute als Weltmeister des Guten inszenieren will …

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Ist Fleischverzehr wirklich ungesund? 

Elias Gudwis geht der Frage nach, wie belastbar die wissenschaftlichen Belege gegen Fleischkonsum tatsächlich sind … Im Mittelpunkt stehen problematische Ernährungsstudien, der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität – und die Frage, wie Ernährungsempfehlungen überhaupt entstehen.

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High Noon ist vorbei 

Zum 65. Todestag von Gary Cooper erinnert Felix Leiter an einen der größten Westernhelden Hollywoods – und zeichnet das Bild eines Schauspielers, der für Mut, Loyalität und eine Zeit stand, in der Helden noch leise auftraten …

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Sachsen-Anhalt: Freiheit wächst von unten 

Der Zentralstaat löst Probleme oft von oben – und schafft dabei neue Abhängigkeiten. Andreas Schnebel zeigt am Beispiel Sachsen-Anhalts, warum echte Freiheit und Selbstverwaltung nur entstehen, wenn sie von unten wachsen: Wenn Gemeinden wieder mehr Macht, Verantwortung und finanzielle Eigenständigkeit von unten zurückgewinnen.

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Wasserstoff? – Ist aus!

Wasserstoff galt als das ersehnte Wundermittel der „Energiewendehälse“ – doch hohe Kosten und mangelnde Nachfrage bremsten viele Projekte aus. Peter Würdig zeigt am Beispiel einer geschlossenen Tankstelle in Münster, wie schwer sich die Technologie bis heute im Alltag durchsetzt.

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Corona-Amnestie jetzt!

Während Bayern Corona-Bußgelder nicht weiter verfolgt, bleiben strafrechtliche Verfahren hingegen bestehen. Michael R. Moser plädiert deshalb für eine gezielte Amnestie im Corona-Strafrecht – als Schritt zu Rechtsfrieden, Verhältnismäßigkeit und der längst fälligen politischen Aufarbeitung.

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Auf dem Plattenspieler: Kiss

Kiss stehen exemplarisch für eine Band, die mehr als Symbol denn als Klang funktioniert – besonders sichtbar im „demaskierenden“ Wendepunkt, ihrem Song „Lick It Up“. Dawid Baran zeigt, wie hinter Make-up und Mythos ein bewusst konstruiertes Konzept steckt, das ihren bis heute andauernden Erfolg erklärt.

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Sind Wähler dumm?

Sind „rechtspopulistische“ Wähler nun ungebildet oder Werkzeug der Eliten? Stefan Blankertz zeigt: Beides greift zu kurz. Entscheidend sind nicht Schichten, sondern Interessen – und politische Versprechen ändern daran meist nichts …

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Die Hanse gegen den Staat

Andreas Schnebel zeigt am Beispiel der Hanse, dass politische und wirtschaftliche Ordnung auch ohne zentralen Staat und Gewaltmonopol funktionieren kann. Entscheidend sind dabei dezentrale Städtebünde, Wettbewerb und freiwillige Kooperation statt staatlicher Einheitsmacht …

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Staat: Die große (Ent-)Täuschung

Der Staat gilt vielen als Garant für Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit. Doch Andreas Tiedtke stellt diese Annahme grundlegend infrage: Er zeigt den modernen Staat weniger als Schutzinstanz für Bürger, sondern als Machtapparat mit eigener Logik – und plädiert für eine nüchterne „Entzauberung“ staatlicher Versprechen …

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Macht und Magie der Mikrostaaten

Während Großgebilde wie die Europäische Union weiter wachsen und zunehmend mit strukturellen Problemen konfrontiert sind, zeigen Mikrostaaten wie Liechtenstein, Monaco oder Malta, dass wirtschaftlicher Erfolg, Stabilität und Wohlstand oft gerade im Kleinen entstehen. Michael Brückner zeichnet nach, warum Größe kein Garant für Stärke ist – und weshalb Leopold Kohrs Idee vom „menschlichen Maß“ aktueller sein könnte denn je …

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„Ein Gespenst geht um …“ 

Heute vor 208 Jahren wird Karl Marx geboren, einer der einflussreichsten Autoren der Moderne. Felix Leiter zeichnet seinen Lebensweg nach, erinnert seiner Ideen und stellt zugleich die Frage, was zwischen ideologischer Vereinnahmung und den realen Folgen seiner Wirkungsgeschichte von Marx bleibt …

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Naturschutz – Die Geisel des Klimaschutzes

Neben dem Ausbau der Windenergie braucht es auch den Mut zur ehrlichen Bewertung ihrer Nebenwirkungen – auf Basis von Wissenschaft, nicht Ideologie. Auch Solarenergie gilt als Symbol der Energiewende: sauber, grenzenlos verfügbar, leise. Doch trügt der Schein, wenn man die gesamte ökologische Bilanz betrachtet? Wilfried Hahn schaut genauer hin.

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Auf dem Plattenspieler: Pink Floyd 

Was als Song über Schule beginnt, wird zur zeitlosen Abrechnung mit Anpassung und Gedankenkontrolle: „Another Brick in the Wall (Part 2)“ von Pink Floyd. Mixmasta B.Side zeichnet die Entstehungsgeschichte des Welthits nach, ordnet ihn in das Konzeptalbum „The Wall“ ein und zeigt, warum seine Botschaft bis heute wirkt – von Soweto bis Berlin und weit darüber hinaus.

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Das Miracle von Mauritius

Mauritius hat durch liberale Wirtschaftsreformen und innovative Nutzung der Zuckerrohrindustrie eine Krise überwunden und sich als reichstes Land Afrikas südlich der Sahara etabliert … Ein Kommentar von Oliver Gorus.

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Na Servus! – Das war der April 26

Ein Buckelwal vor der Ostseeküste wird im April zum nationalen Medienereignis: Rettungsversuche, Expertenstreit und politische Betroffenheit. Parallel dazu geraten politische und gesellschaftliche Spannungen in den Blick: Reformblockaden, energiepolitische Debatten und internationale Krisenrhetorik. Wolfgang Herles zeichnet daraus ein Monatsbild zwischen Naturdrama, politischer Selbstblockade und einer Öffentlichkeit, die sich an symbolischen Konflikten abarbeitet – während reale Probleme ungelöst bleiben …

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Verbraucht Rindfleisch wirklich viele Ressourcen? 

Milliarden Liter Wasser, riesige Flächen, ineffiziente Fütterung: Die Kritik an Rindfleisch ist bekannt. Elias Gudwis nimmt diese Argumente auseinander und zeigt, warum sie in zentralen Punkten verkürzt sind – und wie sehr gängige Narrative an den realen Kreisläufen der Landwirtschaft vorbeigehen.

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Der rasende Reporter startet ins Leben

Heute vor 141 Jahren wird Egon Erwin Kisch geboren – einer der prägenden Reporter der modernen Pressegeschichte, bekannt als „rasender Reporter“ und für seine literarisch verdichteten Alltagsbeobachtungen. Felix Leiter erinnert an ihn als Figur eines Journalismus, der nicht nur beschreibt, sondern unmittelbar aufnimmt und erzählt.

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Macht den Mund auf, Männer!

Während Männer immer weniger über sich selbst sprechen, wird umso häufiger über sie geurteilt: Männlichkeit gilt vielerorts als defizitär. Michael Klein zeigt, wie sich dieses negative Bild über Jahrzehnte verfestigt hat – und welche Folgen das für den gesellschaftlichen Diskurs hat.

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Die EU und die Meinungs- und Pressefreiheit

EU-Sanktionen, einst gegen Machthaber gedacht, treffen zunehmend auch Journalisten und ihr Umfeld – mit teils existenziellen Folgen. Michael R. Moser zeigt, wie sich das Instrument vom politischen Druckmittel zum Eingriff in die Meinungs- und Pressefreiheit verschiebt.

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Freies, vergangenes Franken

Was einst von lokaler Autonomie und gewachsenen Strukturen geprägt war, weicht heute wachsender Zentralisierung. Julian Marius Plutz verbindet Marktbreit, das alte Franken und aktuelle EU-Politik zu einer pointierten Kritik an verlorener Freiheit.

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