Oswald Spengler

Es war ja für alle, die mich besser kennen, von Anfang an klar: Früher oder später musste auch Oswald Spengler in dieser Reihe auftauchen. Für manche Leser allerdings mag dies jedoch zunächst überraschend erscheinen, denn wie so viele deutsche Denker des 20. Jahrhunderts wurde der Autor des „Untergangs des Abendlandes“ bislang immer wieder als „Reaktionär“, „Antidemokrat“, „konservativer Revolutionär“ oder gar als „Vorläufer des Nationalsozialismus“ bezeichnet. Und tatsächlich wäre es absurd, im Nachhinein zu versuchen, Spengler als Liberalen, Demokraten oder gar als Humanisten im heutigen Sinne darzustellen: Er verachtete die Weimarer Republik, betrachtete den modernen Parteienstaat (wie übrigens ausnahmslos alle Regierungsformen) als historisch vergängliches Phänomen, sympathisierte mit Mussolini (und Cecil Rhodes) als Archetypen des ohnehin kommenden „Cäsarismus“ und träumte von einem geopolitischen Wiederaufstieg Deutschlands.

Doch wer nur diejenigen als Widerstandskämpfer betrachtet, deren gesamte Weltanschauung mit der eigenen übereinstimmt, meint eigentlich politische Überzeugung, wo er von Charakter spricht. Gerade aus diesem Grund lohnt es sich, auch Spengler in diesem Zusammenhang zu betrachten, denn nur wenige Intellektuelle seiner Generation verzichteten so konsequent darauf, sich bequem in Positionen einzurichten, in denen ihnen Sicherheit und gesellschaftlicher Einfluss zu winken schienen; und nur wenige Vertreter der sogenannten „Konservativen Revolution“ widerstanden nach 1933 so deutlich der Versuchung, sich von einer Bewegung vereinnahmen zu lassen, die – angeblich – für vieles eintrat, was sie selbst seit Jahren gefordert hatten.

Vita

Oswald Spengler wurde 1880 in Blankenburg am Harz geboren und wuchs in Halle auf. Schon als junger Mann war er ein Einzelgänger, körperlich gebrechlich, doch erfüllt von enormem intellektuellem Ehrgeiz. Er entwarf imaginäre Reiche bis hin zu Landkarten und Statistiken, anstatt für die Schule zu lernen, schrieb im Alter von siebzehn Jahren ein Theaterstück über Montezuma und studierte später in Halle, München und Berlin ein ungewöhnlich breites Fächerspektrum von Mathematik und Naturwissenschaften bis hin zur Philosophie. 

Im Jahr 1904 promovierte er sich mit einer Dissertation über Heraklit; seine Staatsexamensarbeit befasste sich mit der Entwicklung des Sehorgans im Tierreich – eine Bandbreite an Interessen, die zweifellos schon auf die spätere Universalität seines Denkens hindeutete. Nach einigen ungeliebten Jahren als Gymnasiallehrer ermöglichte ihm 1911 eine kleine Erbschaft schließlich den Rückzug ins „leuchtende“ München, wo er sich als freier Schriftsteller niederließ und sieben Jahre lang an dem Buch arbeitete, das ihn berühmt machen sollte.

Der erste Band des „Untergangs des Abendlandes“ erschien 1918 und traf nicht zuletzt wegen des zeitlichen Zusammentreffens mit der deutschen Niederlage den Nerv der Zeit. Spengler beabsichtigte freilich nicht, einen „Untergang“ im Sinne einer plötzlichen Katastrophe vorherzusagen, sondern vielmehr eine vergleichende Morphologie der Weltgeschichte vorzulegen, derzufolge alle großen Zivilisationen – Ägypten, China, Indien, die Antike, das Abendland und viele andere – jeweils eigenständige Organismen bilden, die trotz ihrer grundlegenden inneren Verschiedenheiten analoge Phasen der Jugend, der Reife, des Alters und schließlich der Stagnation und Vollendung durchlaufen. 

Gerade die radikale Gleichwertigkeit dieser Kulturen war für die damalige Zeit eine erstaunliche Idee: Spengler entzog Europa seine als selbstverständlich angesehene Stellung als Zentrum der Weltgeschichte und stellte die Antike und das Abendland auf eine Stufe mit Indien, Babylonien, China, Ägypten sowie den arabischen und mexikanischen Kulturen, von denen keine, wie er schrieb, im Gesamtbild der Geschichte eine wie auch immer bevorzugte Stellung einnehmen sollte.

Hier beginnt bereits die erste Form des Widerstands, die Spenglers Leben prägte: der Widerstand gegen die institutionelle Selbstgefälligkeit des akademischen Denkens. 

Sein Werk war ein enormer Publikumserfolg und wurde von Thomas Mann bis Toynbee und von Fitzgerald bis Henry Miller von allen gelesen und diskutiert, die Rang und Namen hatten; deutsche akademische Kreise hingegen begegneten ihm mit Ablehnung oder zumindest Misstrauen. 

Dafür gab es gute Gründe, denn Spengler ging methodisch bisweilen nachlässig vor, seine Kenntnisse vieler außereuropäischer Kulturen waren lückenhaft, seine Behauptungen waren oft apodiktischer, als es die Beweislage rechtfertigte, und vor allem lud gerade sein imperatorischer Stil förmlich zum Widerspruch ein. Hinter dieser Ablehnung verbarg sich jedoch ein tieferer Konflikt: Spengler versuchte, genau jene großen Fragen aufzuwerfen, von denen sich eine zunehmend spezialisierte akademische Welt allmählich zurückzog; er interessierte sich für die Geschichte der Zivilisation in ihrer Gesamtheit, und für ihn sollte der Vergleich einzelner Epochen nicht bei unverbindlichen Analogien stehen bleiben, sondern Rückschlüsse auf die Struktur der historischen Entwicklung ermöglichen – und dabei helfen, die Zukunft vorherzusagen.

Nach dem weltweiten Erfolg des „Untergangs des Abendlandes“ hätte Spengler leicht Teil des akademischen Establishments werden können, denn Möglichkeiten für institutionelle Anerkennung und soziale Absicherung bestanden für einen so berühmten Autor mehr denn genug, wurden ihm doch sogar mehrere Professuren angeboten. Doch Spengler zog das prekäre Dasein eines freischaffenden Schriftstellers und Bohemiens vor. Dies lag sicherlich auch an seinem schwierigen Charakter, seiner Sensibilität, seinem Misstrauen und einer ausgeprägten Unfähigkeit zur Anpassung; doch gerade darin lag eben auch ein grundlegendes Merkmal seines intellektuellen Daseins: Er wollte keiner Institution verpflichtet sein, sondern sein eigener Herr bleiben; und so nahm er es lieber in Kauf, dass sein Werk zwar von Hunderttausenden gelesen, von akademischen Historikern aber (mit wenigen Ausnahmen wie Eduard Meyer) nie wirklich positiv aufgenommen wurde.

Politische Opposition

Dieser Charakterzug der Unabhängigkeit zeitigte weitaus schwerwiegendere Konsequenzen, als Spengler nicht nur seine akademische, sondern auch seine politische Unabhängigkeit verteidigen musste. Nach 1918 hatte er sich keineswegs aus der Politik herausgehalten: „Preußentum und Sozialismus“, „Neubau des Deutschen Reiches“, „Politische Pflichten der deutschen Jugend“ und andere Schriften zeigten ihn durchaus als einen Autor, der die Weimarer Republik als vorübergehendes, spätkapitalistisches Phänomen ablehnte und auf eine nationale „Erneuerung“ hoffte; zeitweise engagierte er sich sogar direkt in konservativen politischen Kreisen und unterstützte 1924 die Pläne von General Hans von Seeckt zur Machtergreifung, bevor ihn seine mangelnde Begabung für die Intrigen des politischen Alltags und seine schlechte Gesundheit zurück an seinen Schreibtisch zwangen.

Das Jahr 1933 erwies sich dann aber als Wendepunkt. Zahlreiche konservative Intellektuelle glaubten, im Nationalsozialismus – zumindest vorübergehend – den Garanten jener nationalen Erneuerung erkennen zu können, die sie selbst gefordert hatten: Viele bemühten sich, ihre früheren Schriften im Nachhinein als Vorwegnahme der neuen Weltanschauung erscheinen zu lassen, ließen sich bereitwillig feiern und nahmen gerne hohe Ämter an. Auch Spengler hätte diesen Weg einschlagen können, zumal sein internationaler Ruhm ihn für das Regime ebenso interessant machte wie seine Kontakte zu Mussolini, der ihn äußerst schätzte. Die neuen Machthaber unternahmen daher zunächst alle Anstrengungen, sein Ansehen für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Doch Spengler verweigerte sich, selbst nach einem persönlichen Treffen mit Hitler, den er später – mit dem für ihn charakteristischen Sarkasmus – als „den Mann, der von meinem Buch den gesamten Titel gelesen hat“ bezeichnete; ein Hinweis, wie einseitig das Gespräch wohl abgelaufen sein musste. 

Die Natur dieser Weigerung darf freilich nicht beschönigt werden. Spengler wandte sich nicht gegen Hitler, weil er plötzlich die parlamentarische Demokratie für sich entdeckt hätte, und seine politischen Ideen blieben autoritär, nationalistisch und elitär und lebten von der Hoffnung auf eine künftige Stellung Deutschlands in Europa, die in etwa derjenigen Roms im Mittelmeerraum entsprach. Vielmehr war es vor allem die lärmende Massenbegeisterung des Nationalsozialismus, seine süßliche Verherrlichung der vormodernen Ära, seine plebejische Selbstdarstellung und vor allem sein biologistischer Rassismus, die Spengler mit offener Verachtung betrachtete. 

In seiner eigenen Geschichtsphilosophie bezeichnete „Rasse“ im Wesentlichen eine geistige und historische Größe und keinen biologischen Essentialismus. „Rasse haben“, hatte er bereits im „Untergang“ geschrieben, sei „nichts Stoffliches“, sondern „gefühlter Einklang eines Schicksals, gleicher Schritt und Gang im historischen Sein“, und von daher ein in allen Zivilisationen gegenwärtiges, teils voluntaristisches, teils aristokratisches Phänomen. In einer solchen Konzeption war für die nationalsozialistische Doktrin einer weltweiten „arischen“ „Herrenrasse“ absolut kein Platz; und auch ein bevorstehendes „Tausendjähriges Reich“ erschien dem historischen Pessimisten als eine lächerliche Vorstellung: Selbst im besten Fall konnte das Abendland nur ein finales, hochtechnisiertes, zunehmend fossilisiertes und kulturell unfruchtbares Zivilisationsreich erwarten, aber bei weitem keinen neuen Zenit.

Im Jahr 1933 veröffentlichte Spengler daher die „Jahre der Entscheidung“, das erste Buch des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Das kurze Werk war freilich bereits vor der Machtergreifung weitgehend fertiggestellt worden und wurde anschließend lediglich durch ein neues Vorwort ergänzt; doch gerade dieses Buch brachte den weltberühmten Autor in einen endgültigen Konflikt mit dem Regime. Spengler verspottete „arische Wunschträume“, betrachtete die Vorstellung einer biologisch begründeten Überlegenheit als philosophischen Unsinn und behandelte das sogenannte „nationale Erwachen“ als theatralisches und oberflächliches Ereignis im Rahmen weitaus größerer historischer Entwicklungen. 

Das Buch verkaufte sich innerhalb weniger Monate über hunderttausend Mal, doch seine nationalsozialistischen Kritiker verstanden sehr genau, was hier geschehen war. Im Jahr 1934 bezeichnete etwa Johann von Leers das Werk als den „ersten wirklich bedeutenden ideologischen Angriff auf das nationalsozialistische Weltbild“ und sogar als „Generalplan für die Konterrevolution“; und natürlich war er besonders empört darüber, dass Spengler die Rassenideologen von Gobineau bis Chamberlain schlichtweg ignorierte und sie als nicht satisfaktionsfähig betrachtete.

Im inneren Exil

Ein Autor, der jahrelang als Gegner der Republik und Wegbereiter einer konservativen Erneuerung gegolten hatte, hätte 1933 viele materielle Gründe gehabt, sich – zumindest äußerlich – mit den neuen Umständen abzufinden und den Begriff des „Untergangs“ rückblickend von einer deterministischen Prophezeiung auf eine bloße „Warnung“ herunterzuspielen. Stattdessen wurde Spengler innerhalb weniger Monate vom vermeintlichen Wegbereiter zum ideologischen Gegner. Die nationalsozialistische Polemik gegen ihn nahm zeitweise geradezu bedrohliche Züge an. Im Jahr 1934 schrieb Günther Gründel etwa, sollte Spengler in Zukunft weitere Bücher verfassen, werde man ihn „zwingen“, Farbe zu bekennen, und er verglich ihn mit einem „bösartigen Drachen“, der getötet werden müsse.

Spengler weigerte sich allerdings, sich zur Anpassung drängen zu lassen. Im Jahr 1933 lehnte er es ab, sich am „Tag von Potsdam“ publizistisch zu beteiligen; 1934 hielt er die öffentliche Trauerrede für Willi Schmid, der aufgrund einer Namensähnlichkeit im Zusammenhang mit den Morden des sogenannten Röhm-Putsches versehentlich getötet worden war; und 1935 trat er sogar aus dem Vorstand des renommierten Nietzsche-Archivs aus, nachdem sich dieses zunehmend in den Dienst des Regimes gestellt hatte. 

Schließlich ordnete Goebbels an, dass keine weiteren Berichte über Spengler verfasst werden sollten. Nach seinem Tod im Jahr 1936 musste der ihm gewidmete Gedenkband daher praktisch unter der Hand veröffentlicht werden, und selbst Mussolini musste seinen zuvor versprochenen Beitrag zurückziehen – ein bemerkenswerter Sturz für einen Mann, der noch wenige Jahre zuvor einer der weltweit berühmtesten deutschen Autoren gewesen war. 

Am 8. Mai 1936 starb Spengler im Alter von nur fünfundfünfzig Jahren in seiner Münchner Wohnung an einem Herzinfarkt; kurz zuvor soll er laut Hans Frank vorausgesagt haben, dass das Deutsche Reich ohnehin innerhalb der nächsten zehn Jahre verschwunden sein würde – eine Prophezeiung, die rückblickend angesichts ihrer zeitlichen Präzision geradezu unheimlich wirkt.

Spengler heute?

Wahre intellektuelle Unabhängigkeit zeigt sich erst dann wirklich, wenn der Konformitätsdruck nicht von politischen Gegnern ausgeht, sondern von den eigenen (scheinbaren) Anhängern. Sich gegen einen Gegner zu behaupten, dessen gesamte Weltanschauung man ohnehin ablehnt, erfordert sicherlich Mut; noch schwieriger ist es jedoch, sich zu weigern, sich jenen anzuschließen, die eine ähnliche Terminologie verwenden, dieselben Gegner bekämpfen und (zu Recht oder zu Unrecht) auf die eigenen Aussagen oder Bücher verweisen.

Spengler verachtete die Weimarer Republik, ohne deshalb die nationalsozialistische Massendiktatur zu befürworten; er glaubte an die „politische Sendung“ der Deutschen im endgültigen Kampf um die Vorherrschaft in Europa, ohne die biologische Rassenlehre zu akzeptieren; und er sah den Cäsarismus als unvermeidliches Schicksal des spätzivilisatorischen Abendlands, ohne deshalb jeden selbsternannten Volkstribun als zukünftigen Herrscher anzuerkennen. Spenglers Denken befand sich somit in einem merkwürdigen ideologischen Niemandsland, das ihm zu Lebzeiten viele Feinde und nach seinem Tod noch mehr Missverständnisse einbrachte – bis in die Gegenwart hinein.

Denn auch im 21. Jahrhundert bleibt Spengler schwer „einzuordnen“, wie man im Jargon unserer Zeit wohl formulieren würde. Die politische Öffentlichkeit bevorzugt Denker, deren Werke sich leicht als Zitatensteinbruch für die eigene Seite nutzen lassen; sei es als „Warnung“, sei es als Gebrauchsanweisung. Wer sich einer solchen Vereinnahmung aber widersetzt, gerät schnell in den Augen von Freunden wie Feinden in Verdacht. 

Spengler kannte diese Erfahrung nur zu gut: Bis heute wird er von der Linken als Reaktionär abgetan; die Nationalsozialisten betrachteten ihn als gefährlichen Gegner ihrer Weltanschauung; für akademische Historiker bleibt er zu spekulativ und dilettantisch; und für politische Aktivisten aller Couleur war (und ist) sein Determinismus zu pessimistisch und schwer zu verdauen, da es schwierig ist, ihn zum intellektuellen Garanten eines „positiven“ politischen Programms zu machen.

Zugegebenermaßen hegte Spengler eine Reihe von Gedanken, denen man durchaus widersprechen kann – ja teilweise vielleicht sogar muss –, und sein Kult der Stärke, sein ontologischer Relativismus, sein Nietzscheanischer Elitismus und schließlich seine Faszination für „große“ Machtpolitik hinterlassen angesichts der schrecklichen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts oft einen bitteren Nachgeschmack. Dennoch lässt sich ebenso wenig leugnen, dass seine großartigen Einsichten in die Kulturmorphologie, seine äußerst subtilen Analysen außereuropäischer Zivilisationen und seine erschreckende Vorausschau auf Entwicklungen, die tatsächlich in der Zwischenzeit eingetreten sind, uns reichlich Stoff zum Nachdenken bieten sollten. 

Ihn entweder als heimlichen Nazi oder als liberalen Widerstandshelden zu bezeichnen, würde daher völlig am Kern der Sache vorbeigehen. Wie seine Tagebücher zeigen, war er ein unbequemer, stolzer, innerlich zerrissener, oft schwieriger und sicherlich nicht immer sympathischer Mann, der dennoch letztlich einen sehr hohen Preis dafür zahlte, dass er sich intellektuell nicht vereinnahmen lassen wollte.

Auf der letzten Seite des „Untergang des Abendlandes“ hatte Spengler Senecas Ausspruch „Ducunt fata volentem, nolentem trahunt“ zitiert, also: „Das Schicksal führt den Willigen, zerrt aber den Widerwilligen hinter sich“. Die letzten Jahre seines Lebens sollten zeigen, dass Spengler dieses Dictum nicht etwa als Leitfaden des Opportunismus verstanden wissen wollte, sondern auch als Warnung, und dass die Ermahnung, entweder „das Notwendige zu tun oder gar nichts“, zumindest im autobiographischen Sinne eine unbestreitbar vornehme moralische Dimension besaß.

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