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Die Rede vom 6.11.2024 um 21.15 Uhr, mit der Olaf Scholz die Entlassung des Bundesfinanzministers Christian Lindner bekannt gab, war eines Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland unwürdig. Scholz hatte den Koalitionsbruch seit Tagen insgeheim vorbereitet. Inzwischen sind auch die anderen FDP-Minister aus der Ampel ausgetreten und die FDP hat die Koalition verlassen. Volker Wissing jedoch blieb lieber Mitglied der Regierung als Mitglied der FDP. Ehrenhaft ist das nicht, ehrenhaft auch nicht das Vorgehen von Eskens Kanzler Olaf Scholz. Aber Scholz wirkt ohnehin nur noch wie Eskens Marionette.
Die Vorschläge, die Christian Lindner in seinem 18-seitigen Konzept der FDP zur Reform vorgelegt hat, reichten zwar bei weitem nicht aus, aber sie wiesen zumindest in die richtige Richtung. Erstaunlich war, dass noch bevor sich Olaf Scholz dazu äußerte, Saskia Esken öffentlich das Papier als „Wahlkampf“ und völlig indiskutabel abtat. Es wurde dann ja auch nicht diskutiert, sondern Lindner entlassen.
Dass es ein schwerer Fehler der Liberalen war, in diese Koalition zu gehen, stand von Anfang an fest. Eine schwarz-grün-gelbe Koalition hätte allerdings kaum zu etwas Besserem geführt, da es letztendlich egal ist, wer unter den Grünen den Kanzler stellt.
Die Union fordert nun Neuwahlen, so schnell als möglich. Würde die SPD und würden die Grünen eine staatspolitische und eine demokratische Verantwortung spüren, würden sie dem Land die würdelose Schmierenkomödie ersparen, die sie seit dem Ende ihrer Ampelkoalition der Republik und ihren Bürgern zumuten wollen. Doch Olaf Scholz hat jegliche Würde eines Bundeskanzlers abgelegt, wenn er Christian Lindner mit Blick auf die Ukraine-Finanzierung vorwirft: „Wenn man jetzt zu der Überzeugung kommt, das müssen wir einfach mal so nebenbei ausschwitzen, dann zündet man das Land an.“ „Oder wir sagen, das ist eine große zeitlich vorübergehende Herausforderung, vor der wir stehen, wo aber klar ist, das müssen wir außerhalb des normalen Haushaltes finanzieren. Das ist auch der Grund, warum ich den Bundesminister der Finanzen entlassen werde.“
Wie doppelt unwahr das ist, zeigt sich daran, dass Scholz zwar nicht den aktuellen Haushalt belasten will, dafür aber den Haushalt der folgenden Generationen und dass, wie Christian Lindner auf der Pressekonferenz anmerkte, unter dem Vorwand der Ukraine-Hilfe noch einmal 15 Milliarden Euro mehr Schulden aufgenommen werden sollten, damit Robert Habeck weiter Wirtschaftsminister spielen und die Ampel ihre eklatanten Fehler unter viel Geld verstecken darf.
Oft genug und immer wieder wurde die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, der Zusammenbruch der inneren Sicherheit und der Infrastruktur beschrieben. Würde eine bürgerliche, nicht im parteipolitischen Sinne liberal-konservative Regierung ins Amt kommen, müsste sie sofort mit folgenden Maßnahmen und Reformen beginnen:
Grundlage einer neuen Regierung muss Entideologisierung, Entbürokratisierung, Sparsamkeit, Achtung vor dem Bürger und dessen Eigentum und die Klassifikation der Klimaideologie als unwissenschaftlich und totalitär bilden.
Jedenfalls dann, wenn Deutschland die Talfahrt beenden will.

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