Corona-Aufarbeitung: Trump, der Gamechanger

Während sich in Deutschland Politik und Leitmedien darauf verständigt haben, die ursprünglich ganz verweigerte Aufarbeitung der totalitären Corona-Maßnahmen in Deutschland auf öffentlichen Druck hin nun bräsig in Talkshows wie „Hart aber fair“ an der Oberfläche wegzubürsten, kommen aus USA geradezu revolutionäre Nachrichten. Denn die zukünftige Trump-Administration, deren Top-Nominierungen nun weitgehend bekannt sind, wird allem Anschein nach enorm disruptiv für die langjährigen Profiteure des Systems. 

Hatte schon die Ernennung des Impfskeptikers Robert F.Kennedy Jr. für erhebliche Aufregung etwa in der Pharmabranche gesorgt, schlug die Personalie Jay Bhattacharya als Chef des NIH (National Institutes of Health) heute wie eine Bombe ein, vor allem bei den Corona-Aufarbeitern aus allen Lagern. Denn der Stanford-Professor war einer der drei Initiatoren der „Great Barrington Declaration“, welche Anfang Oktober 2020 veröffentlicht wurde und – vereinfacht gesagt – den schwedischen Weg der offenen Gesellschaft in Verbindung mit besonderem Schutz der Risikogruppen empfahl. Für die Verbreitung solchen Gedankengutes wurde man regelmäßig mit Sperrungen von Posts und ganzen Accounts in sozialen Medien wie LinkedIn, Facebook und Twitter bestraft. 

Das NIH ist die weltgrößte Behörde für biomedizinische Forschung mit einem Budget von 30 Mrd US-Dollar, eine ungeheure Macht im großen Geschäft mit der Gesundheit, die im derzeitigen System allerdings eher als störend betrachtet wird. Denn nur ein kranker Bürger verspricht ein gutes Geschäft. 

Weniger beachtet, aber ähnlich überraschend ist die Nominierung von Marty Makary, einem Kritiker von Masken und Corona-Kinderimpfung zum Chef der FDA (Food and Drug Administration), die verantwortlich ist für die Zulassung von Arzneimitteln sowie gesundheitlichen Verbraucherschutz.

Die Brisanz dieser drei Nominierungen muss man im Kontext der Opioid-Krise betrachten, die in den USA als eine der schlimmsten Bedrohungen der Gesellschaft gilt. Prominente Opfer sind Michael Jackson und Prince. Fentanyl gibt es mittlerweile in San Francisco und anderen amerikanischen Städten an jedem Straßeneck zu kaufen, mit schrecklichen Folgen.

Das Bild zeigt die offene Drogenszene in San Francisco (Foto: AP).

Anfang 2023 galt Fentanylmissbrauch bei Amerikanern zwischen 18 und 49 Jahren als häufigste Todesursache. Das preiswerte Opioid ist etwa 50–100 mal wirksamer als Heroin, und hat die herkömmlichen Suchtopiate vom Markt verdrängt. Begonnen hatte der Siegeszug dieser neuen Produktgruppe durch das Medikament „Oxycontin“ von Purdue Pharma, unterstützt durch die Behauptung, es würde nicht abhängig machen. Purdue hatte den FDA-Beamten, welcher den Wirkstoff genehmigt hatte, kurzerhand bei sich angestellt und mit Millionenaufwand ein aggressives Marketing bei Ärzten betrieben. Diese Verquickung von Aufsichtsbehörden und Industrie wird seit langem heftig kritisiert, ohne daß die Biden-Administration wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen hätte.

Auch in Deutschland ist Pharmagläubigkeit weit verbreitet. So war im Frühjahr 2020 noch die Rede von „flatten the curve“, das Corona-Virus würde früher oder später ohnehin jeden treffen, die Aufgabe sei nun, diesen Prozeß zeitlich zu strecken um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Nur wenige Monate später drehte die Aussicht auf den neuartigen mRNA-Impfstoff die Strategie völlig: Jeder Bürger muss so schnell als möglich geimpft werden, denn eine dauerhafte Immunisierung sei auf natürlichem Wege nicht zu erreichen, dies schaffe nur ein Pharmaprodukt.

Bhattacharya und seine Mitstreiter der Great Barrington Declaration hatten von Anfang an auf möglichst breite natürliche Immunisierung durch Infektion der nicht-vulnerablen Gruppe gesetzt, um schnell Herdenimmunität zu erreichen. Lockdowns dagegen bezeichnete er als den „größten Fehler in der Geschichte der öffentlichen Gesundheit“. 

Dies erzeugte insbesonders bei Maßnahmen-Guru Christian Drosten Empörung, wie die BILD dokumentiert: „Drosten, der stets harte Corona-Einschränkungen forderte und auch vor Schulen als Pandemie-Brandherden warnte, versuchte die Forscher zu diskreditieren. Er bezeichnete sie abwertend als „Gruppe von Pseudoexperten“.

Die Great Barrington Declaration titulierte der Verfechter einer einigen Wissenschaft ohne abweichende Ansichten als „Sabotage“. Bhattacharya daraufhin spöttisch: „Stell‘ dir vor, deine Strategie ist so zerbrechlich, daß sie sabotiert werden kann von drei Leuten, die lediglich eine andere Idee verkünden.“

Im Februar 2024 tritt Bhattacharya noch einmal nach: „Im Herbst 2020 hat der deutsche Ethikprofessor Christoph Lütge auf die offensichtliche Unmoral der Lockdowns für das Leben von Kindern und armen Menschen hin. Deutsche staatliche Behörden, im Griff eines Null-Covid-Wahns, feuerten den Ethikprofessor aus seinem Ethikrat.

Schweden hat menschliches Leben besser geschützt als Deutschland, ohne Lockdowns und mit weniger Kollateralschäden. Die deutschen Behörden hätten auf den Ethikprofessor hören sollen, und nicht auf engstirnige Virologen wie Christian Drosten, denen es an Sachverstand und Urteilsvermögen mangelt.“

Diese Personalentscheidungen Donald Trumps sind ein enormer Rückenwind für „Team Reality“, ein Synonym für die sich vor allem über soziale Medien gebildete internationale Gemeinschaft der Befürworter einer nüchternen und schonenden Antwort auf die real existierende Verbreitung eines neuartigen, respiratorischen Virus. Sehr schön zusammengefasst hat das der bekannte Corona-kritische Twitter-User „Gummi Bear“: 

„Heute … ist ein ziemlich emotionaler Tag für die größere „Team Reality“-Gemeinschaft. Es ist über vier Jahre her, dass diese Gemeinschaft zusammenkam, um herauszufinden, was mit Covid-19 los ist. Diese bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen aus vielen verschiedenen Lebensbereichen und Fachgebieten konzentrierte sich darauf, die Pandemie zu verstehen und herauszufinden, was zu tun war, da es fast keine Experten gab, die bereit waren, die zentralisierte Orthodoxie der Gesundheitsbehörden in Frage zu stellen. Es war eine Gemeinschaft, die gegen die Tyrannei eines verkalkten und korrupten öffentlichen Gesundheitssystems geschmiedet wurde.

Wir wurden lächerlich gemacht, falsch charakterisiert, zensiert und geächtet … aber wir haben nie aufgegeben … wir haben weitergekämpft … und letztendlich haben wir Recht bekommen.

Wenn Sie sich fragen, warum die Nominierung von Dr. J. für so viele Menschen auf dieser Plattform so kathartisch ist, dann deshalb, weil dies eine Rechtfertigung für das ist, was wir getan haben und wofür wir standen. Heute ist ein Tag, an dem sich alle Menschen, die an dieser Bewegung teilgenommen haben (sowohl aktiv als auch passiv), verbeugen und feiern können, was wir erreicht haben.

Und es geht nicht darum, dass wir Anerkennung von außen brauchen … darum ging es nie … sondern darum, dass wir uns für Vernunft und Prinzipien entschieden haben, weil es das Richtige war.“

Drosten, der nach der Trump-Wahl überraschend zurückkehrte auf Twitter (während andere es gerade jetzt für richtig halten, die Plattform zu verlassen), gibt sich in einer ersten Reaktion noch gelassen.

Dabei hat Drosten allen Grund, nervös zu werden. Nach der Machtübernahme der Kritiker in USA haben diese kompletten Zugriff auf alle Archive, auch auf den Mailverkehr zwischen Fauci und seinen weltweiten Spießgesellen. 

Holt schonmal das Popcorn raus.

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