Über das Wesen der Frau

Was könnte es Impertinenteres in diesen Zeiten geben, als einen Mann, der über das Wesen der Frau fabuliert? Ganz abgesehen von woken Stürmen der Entrüstung, mache ich mir hier garantiert auch große Teile der verbliebenen Bevölkerung zum Feind, denn man muss nicht woke sein, um als Mann das Verhalten von Frauen rätselhaft zu finden. Oder zumindest so lautet das Klischee. Wenn Männer sich tatsächlich mit dem Wesen der Frau befassen, kommen sie nämlich meist zu äußerst konkreten Feststellungen, die allerdings nur in bestimmten Kreisen unzensiert ausgesprochen werden, da die mit diesen Feststellungen einhergehende soziale Ächtung die Mühe meist nicht wert ist.

Beginnen wir mit einer Erzählung. 1968/69 gelang dem Engländer Robin Knox-Johnston im Zuge eines Segelrennens erstmals die Weltumrundung ohne Zwischenstopp in einem Einmann-Segler. 2018 wurde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Weltumsegelung von Knox-Johnston ein neues Rennen ins Leben gerufen, das Golden Globe Race. Am 4. September 2022 ertönte der Startschuss zur zweiten Ausgabe dieses Rennens. Das internationale Starterfeld aus 17 Ländern umfasste dabei nicht nur einen meiner Landsleute aus Österreich (Michael Guggenberger, genannt Captain Gugg), der voraussichtlich den hervorragenden dritten Platz belegen wird, sondern auch eine Frau, die Südafrikanerin Kirsten Neuschäfer.

Neuschäfer begann das Rennen nicht allzu schnell, doch sobald sie in die sogenannten „Roaring Forties“ kam, jenen Bereich des Südmeers, in dem häufig stürmische Winde dominieren, legte sie täglich einige der besten Zeiten auf. An dritter Stelle liegend eilte sie kurz nach Südafrika einem schiffbrüchigen Mitkonkurrenten aus Finnland, dessen Schiff Leck schlug und binnen kürzester Zeit sank, zu Hilfe und rettete ihn aus höchster Not. Als der weit in Führung liegende englische Mitbewerber Simon Curwen aufgrund eines technischen Problems allerdings in Chile anlegen musste um Reparaturen durchzuführen, schied dieser aus der offiziellen Wertung aus und Neuschäfer übernahm die Führung. Nach jetzigen Prognosen wird Neuschäfer womöglich schon am 28. April das Ziel erreichen und damit nicht nur als erste Frau das Golden Globe Race gewinnen, sondern ganz nebenbei auch noch die Rekorde für die größte zurückgelegte Distanz innerhalb eines Tages, sowie innerhalb einer Woche, brechen.

Progressive Narrative würden Neuschäfer nun zu einer vorbildlichen Powerfrau stilisieren, zu einem Beweis dafür, dass Frauen alles genauso gut können wie Männer, wenn nicht besser. So viel steht fest: Besser segeln als die allermeisten Menschen kann sie. Doch so großartig die Leistung von Neuschäfer ist, es sind wohl keine spezifisch weiblichen Tugenden, die sie dazu befähigt haben. Auch sollte man am Rande nicht vergessen, dass natürlich auch Glück eine Rolle dabei spielt. Der aus der Wertung gefallene Simon Curwen, der nach einem technischen Defekt fast eine Woche für Reparaturen verlor, kam trotz Zeitverlusts einen Tag vor Neuschäfer ins Ziel und war zweifelsohne der schnellste Skipper des Rennens.

Das Entscheidende im Zusammenhang unserer Fragestellung ist aber, ob Neuschäfers Leistung irgendetwas mit dem weiblichen Wesen zu tun hat, denn daraus speist sich die Frage, ob sie tatsächlich als ein prototypisches Vorbild für Mädchen und junge Frauen angesehen werden sollte, eine Frage, deren Verneinung überhaupt in Betracht zu ziehen, heutzutage bereits ein Sakrileg ist.

Unterschiedliche biologische Antriebe

Betrachtet man die biologischen Veranlagungen von Männern und Frauen, so sind markante Unterschiede leicht zu erkennen. Im Sinne des Urantriebs der Fortpflanzung sind Männer eher entbehrlich als Frauen, die im Rahmen der Schwangerschaft von Natur aus verletzlicher und schutzbedürftiger sind. Während ein Mann potenziell mit hunderten Frauen Nachwuchs zeugen kann, ist die Fortpflanzungsfähigkeit einer Frau durch die Dauer der Schwangerschaft automatisch begrenzt. Männer müssen daher einerseits in die Rolle des Beschützers und Versorgers drängen, aber auch Risiken nehmen, denn Monogamie ist keineswegs natürlich veranlagt.

In Kreisen der MGTOW-Bewegung wird bereits seit Jahren die Hypergamie von Frauen thematisiert, also das Bestreben, „nach oben zu heiraten“. Diese stellt für Frauen rein biologisch ein Erfolgsmodell dar und hat sich in anderen Kulturkreisen (man denke an die Vielehe und den Harem) nicht umsonst bis heute erhalten. Mit dem Niedergang der monogamen Ehe im Westen treten auch hierzulande hypergame Tendenzen verstärkt zum Vorschein, was sich auch in den Statistiken diverser Datingseiten manifestiert, wenn ein Großteil der Frauen nur bereit ist, sich mit den besten fünf bis zehn Prozent der Männer abzugeben. Lieber die dritte Frau eines „Alphas“, als die erste eines „Betas“, scheint die Devise zu sein, zumindest solange der „Alpha“ für die Frau sorgt. Sollte die Frau von dem „Alpha“ mit seinem Kind im Stich gelassen werden, wendet diese sich dann gerne wieder an jene „Betas“, die sie zuvor zur Fortpflanzung verschmäht hatte.

Das mag alles nicht sehr nett klingen, doch ist es kein Vorwurf, da es sich hier um rein biologische Reflexe handelt, die im Falle des Zusammenbruchs kultureller Einhegung verstärkt zu Tage treten. Ebenso ist die unschöne, aber historisch belegbare Tendenz von Frauen zu erklären, sich im Falle der Eroberung durch Feinde mit diesen zu „arrangieren“. Bei allen Gefahren, denen Frauen im Krieg ausgesetzt sind (Vergewaltigung, Verschleppung, Versklavung, etc.), haben Frauen den Eroberern zumindest noch den archaischen Grundwert der Fruchtbarkeit zu bieten. Junge Männer stellen im Gegensatz dazu eher unnötige Konkurrenz dar und werden im Falle des Zweifels tendenziell beseitigt.

Was wie extreme Beispiele anmutet, zu denen sicherlich jeder empörte Leser die entsprechenden Ausnahmefälle kennt, ist ein genetisch tief verankerter Überlebensinstinkt, geboren aus Jahrtausenden der Evolution in denen sich dieses Verhalten in Ermangelung alternativer kultureller Schutzmechanismen als Erfolgsmodell erwies. Es sicherte das Überleben der Frauen, garantierte weiteren Nachwuchs und damit den Fortbestand der Art. Persönliche Befindlichkeiten von Männern („ich hätte für sie besser gesorgt“) oder von Frauen („wieso hat er mich sitzen gelassen?“) sind dabei evolutionär betrachtet vernachlässigbar.

Was hat das alles mit Segelrennen, Kirsten Neuschäfer oder gar dem im Vormonat thematisierten Ernest Shackleton zu tun? Nun, es bringt uns zu den Wurzeln unserer Antriebe. Warum treibt es den Mann in die Wildnis und ins Abenteuer und warum scheut die Frau von Natur aus tendenziell solche Risiken? Es ist zurückzuführen auf unsere tiefsten Instinkte und Veranlagungen, die bis in die Frühzeit der Menschheit zurückreichen, in denen junge Männer nur durch die Beseitigung von Gefahren oder ähnliche Leistungen ihre Fortpflanzungswürdigkeit unter Beweis stellen konnten und Frauen sich dem Schutz ihrer selbst und des Nachwuchses verpflichteten. Dabei herrschte die Damenwahl und die Damen wählten wohlweislich den Partner, der den genetisch vielversprechendsten Nachwuchs und die größte Sicherheit bieten konnte. Ob er dies nur für sie tat, war ebenso sekundär, wie die Gefühle jener bemühten Männer, die leer ausgingen.

So kann man nicht umhin, in Kirsten Neuschäfer eine bemerkenswerte Seglerin, womöglich eine faszinierende und charismatische Frau zu sehen, doch stellt sie in ihrem Streben kein Vorbild für die Weiblichkeit an sich dar, denn das von ihr genommene Risiko ist evolutionär betrachtet nur in einer Zeit vertretbar, in der einerseits genügend Sicherheitsvorkehrungen dafür sorgen, dass ihr nichts zustößt, und andererseits genügend andere Frauen sich den biologisch primären Aufgaben der Fortpflanzung widmen. Sie ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Solche Ausnahmen hat es auch immer geben, wie viele andere große Frauen vor ihr bewiesen, seien es Marie Curie, Clara Schumann (die ihre Karriere letztendlich zugunsten der Mutterschaft freiwillig zurückstellte) oder Jeanne d’Arc.

Doch ist das Wesen der Frau dann nichts anderes, als sich das genetisch vielversprechendste Männchen zur Fortpflanzung zu wählen und zu hoffen, dass irgendjemand – und sei es der Staat – für die Versorgung aufkommt? Das wäre zu kurz gedacht, denn vergleicht man mit den Männern, so sind auch die Heldentaten eines Ernest Shackleton das Resultat kultureller Einhegung der archaischen Triebe des Mannes, die ansonsten in vielen anderen – weitaus unschöneren – Formen zum Ausdruck kommen könnten. Shackleton meinte, nicht für die Ehe geschaffen zu sein und nur in der Wildnis etwas zu taugen. Diese Einsicht selbst ist aber Ausdruck der Errungenschaften der ehelichen Einhegung.

Der Kampf gegen die Weiblichkeit

Sucht man aber nach Vorbildern, um diese Einhegung für Frauen zum Ideal zu erheben, wird man in der Moderne nur schwer fündig. Das Bild der sorgsamen Hausfrau und Mutter der 1950er Jahre erscheint zunächst wie Bild aus einer Zeit, in der die Welt „noch in Ordnung war“, entpuppt sich aber bei genauerem Hinsehen als Trugbild und Momentaufnahme auf dem unausweichlichen Weg in die Moderne. Erst wer den Blick weiter in die Vergangenheit schweifen lässt, wird Männer- und Frauenbilder entdecken, deren Einhegung in den Prinzipien der Ritterlichkeit und Damenhaftigkeit zum Ausdruck kam. Doch diese sind nicht einfach wiederherzustellen.

Der Feminismus – zu verstehen als moderne und äußerst erfolgreiche Ausprägung sozialistischer Bewegungen – hat unermesslichen Schaden angerichtet und zwar vor allem für die Frauen selbst. Erst seit neuerdings Trans-Gesetzgebungen auch Frauentoiletten und Frauensport aufheben, wird dies einer breiteren Schicht von Frauen wirklich deutlich, doch die Zerstörung begann bereits lange zuvor. 

Der immer äußerst zitierenswerte G.K. Chesterton schrieb in einem Essay über die Geburtenkontrolle, die als Ausfluss des Feminismus verstanden werden kann, dass diese „vermischt ist mit der trüben Idee, dass Frauen frei wären, wenn sie ihrem Arbeitgeber dienen, aber Sklaven wenn sie ihren Ehegatten helfen.“ Ein andermal schrieb er augenzwinkernd, dass „zehntausend Frauen durch die Straßen marschierten und ‘Wir lassen uns nichts diktieren’ riefen, nur um danach Stenographen zu werden“.

Chesterton kritisierte am Feminismus, dass er eben nicht die Errungenschaften der Frauen – allen voran die Mutterschaft – feierte, sondern im Gegenteil männliche Attribute verherrlichte, als ob diese inhärent besser und erstrebenswerter wären. Auch die Folgen dieses Prozesses sah Chesterton bereits vor 100 Jahren voraus. Die schrittweise und schließlich vollständige Einbeziehung der Frauen in die Arbeitswelt würde die Zerstörung der Familie zur Folge haben und damit den Staat – dem Chesterton größte Skepsis entgegen brachte – zur obersten Ordnungsinstanz des Familienlebens erheben. Die Aufzucht der Kinder gelangte so mehr und mehr in die Hände des Staates, während gleichzeitig die vermeintliche „finanzielle Unabhängigkeit“ der Frauen dazu führte, dass diese nicht mehr ihre Männer als Versorger und Beschützer sahen, sondern zunehmend „big government“ und „big business“ an deren Stelle traten. Nach dieser Logik darf es auch nicht überraschen, dass viele Frauen heutzutage für die neueste Ausprägung sozialistischer Modelle in Form des Feminismus und seiner vielen Wurmfortsätze so empfänglich sind und in dieser Gesellschaft vermehrt auch in die Politik drängen.

Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, sich dem Feminismus zu widersetzen. Selbst jene Frauen, die sich als dezidiert antifeministisch definieren, unterliegen heutzutage vielen Zwängen des Feminismus, angefangen bei der gesellschaftlichen Erwartungshaltung an finanzielle Unabhängigkeit, die fast immer mit der Notwendigkeit vollzeitlicher Berufsausübung einhergeht. Der Feminismus schaffte es, den Wert von Arbeit endgültig auf seinen monetären Gegenwert in Form monatlicher Lohnzahlungen zu reduzieren und damit gleichzeitig die Leistung einer geglückten Haushaltsführung und Kinderaufzucht zu erniedrigender Halbsklaverei zu erklären. Dabei wird jeder im Lohndienst befindliche Mann bestätigen können, dass viele der wichtigsten und befriedigendsten Tätigkeiten seines Arbeitslebens oftmals jene sind, die außerhalb der klassischen Wertschöpfungsketten stattfinden und dem Erhalt und der Pflege von Haus, Hof, Familie sowie der eigenen psychischen Gesundheit dienen.

Der Spagat für Frauen, die dem Feminismus entsagen wollen, aber deren Familien nicht mit einem einzelnen Gehalt ernährt werden können, ist enorm. Einerseits die Erwartungshaltungen des Berufslebens (die meist das Resultat eines jahrelangen Ausbildungs- und Indoktrinationsprozesses sind, der die Karriere über alles stellt) und andererseits der eigene instinktive Anspruch ein schönes und warmes Zuhause zu schaffen und eine liebevolle Mutter zu sein. Zeitlich sind diese Dinge nahezu unvereinbar und so müssen – notgedrungen – der Staat und der Mann Teile dieser Aufgaben übernehmen. Während Männer diese Form der Domestizierung heutzutage zwar meist mittragen, werden sie mit der Einbindung in klassische haushaltliche Tätigkeiten gleichzeitig sexuell unattraktiver für ihre Frauen, wie eine Studie bereits 2013 belegte. Letztlich wird niemand damit glücklicher, außer dem Staat, der somit weiter und weiter das Bollwerk der Familie aufweicht.

Ein Vorbild eingehegter Weiblichkeit

So kommen wir zum Kern der Problematik. Während Männer seit Anbeginn der Zeiten physisch die Sicherheit der Familie gewährleisten mussten, war es die Errungenschaft der Frauen, ein Heim zu schaffen, das die psychische Gesundheit aller Familienmitglieder vor äußeren Einflüssen schützte. Man kann diese Leistung nicht hoch genug schätzen, denn sie bot nicht nur Kindern ein sicheres Heim, sondern auch Männern jenen Rückzugsort, an dem sie psychisch und physisch heilen konnten, um am nächsten Tag wieder in die Welt zu ziehen.

Vielleicht ist es eines der größten Versäumnisse unserer Zivilisation, dass, bis auf Ausnahmen wie Penelope, die treue Gattin des Odysseus, zu wenige Lieder und Geschichten die vielen namenlosen Mütter besingen, die das Fundament unserer Kultur bildeten und damit eine Basis schufen, in der Männer sich zu großen Taten aufgeschwungen haben. Fast jeder Mensch kennt aus seiner eigenen Familie eine Mutter, Großmutter, oder entfernte Tante, die es schaffte einen Raum der Wärme und Geborgenheit zu schaffen, der den Menschen zumindest für einige Stunden des Tages von den Stürmen der Außenwelt abschirmte und ihm die Kraft verlieh, sich diesen immer und immer wieder aufs Neue zu stellen. Eine Mutter, Großmutter oder Tante, die liebevoll und geduldig den Ruhepol der Familie bildete, Zwistigkeiten löste und der zu Liebe manch Streithahn den Mund hielt, auch wenn es ihm auf den Lippen brannte.

Es gibt aber, abseits von Königinnen, Künstlerinnen und Abenteurerinnen, noch ein großes Vorbild, das das Wesen der Frau adelt und zu Höhen erhebt, die keinem Mann je zugänglich sein könnten. Ein Vorbild, das in unseren Zeiten oft vergessen und selbst geschmäht wird, das aber – unabhängig davon, ob man in ihr ein Ideal oder eine reale Person erkennt – die vielleicht höchste Rolle zuweist, die einem Menschen zuteil werden kann. Es ist die hl. Maria, die Mutter Gottes, die ganz Mensch und doch frei von Sünde war. Pflichtbewusst nahm sie ihre Mutterschaft auf sich und erfüllte sie mit solcher Reinheit bis zum bitteren Ende, dass sie zur Mutter aller und oberster Fürsprecherin der Menschen vor Gott wurde. In keiner Person kommt die Liebe und Milde der Mutterschaft, die das Instinktive hypergamer Fortpflanzungsstrategien überwindet und veredelt, besser zum Ausdruck, als in Maria.

Spätestens nun habe ich wohl alle nicht-katholischen Leser vollends auf die Palme gebracht, doch ich lade ein, die eigene religiöse Weltsicht nicht im Wege einer objektiven Beurteilung der Bedeutung der Figur Mariens stehen zu lassen, denn selbst wenn man diese nichts als tatsächliche Gottesmutter sieht, sondern als „Archetypus“ der idealen Mutter (und man sich dabei wohler fühlt, ähnliche Archetypen auch in anderen Kulturen zu kennen), so wird in der Zubilligung dieses Sonderstatus Mariens die größtmögliche Wertschätzung und Bewunderung für die Leistung der Frau deutlich, die in der selbstlosen Mutterschaft die Vervollkommnung ihres Wesens fand. 

Kein Mann wird je Christus sein, denn Christus war Gott und auch wenn keine Frau je an Maria heranreichen wird, so war Maria doch ganz Mensch, der einzige Mensch, der jemals frei von Sünde war. Während Männer ihre Vorbilder unter anderen Kerlen suchen müssen, die sich durch Schlamm, Dreck und Tod kämpften, können Frauen aufblicken zu einem Vorbild, das die perfekte Einhegung der Weiblichkeit manifestiert. In Maria findet zumindest die Frau des Westens jenes Ideal, das ihr Wesen von irdischen Zwängen befreit und zum Ideal erhöht, ohne sie dabei ihrer Weiblichkeit zu berauben, sondern im Gegenteil, indem es ihre Weiblichkeit adelt. Ein besseres Vorbild kann ich mir nicht vorstellen.

P.S.: Es sollte überflüssig sein, darauf hinzuweisen, dass es auch viele Frauen gibt, die herausragende und inspirierende Leben führen auch wenn ihnen freiwillig oder unfreiwillig die Mutterschaft versagt bleibt, ebenso wie auch Männer, die noch keine Antarktisexpedition heldenhaft in den Sand gesetzt haben, eine Daseinsberechtigung haben. Doch die Entscheidungen des eigenen Lebenswegs sollten uns nicht zur falschen Eitelkeit verführen, die selbstgewählten Bahnen des Lebens zum Ideal zu erheben. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Teil der Schönheit des Lebens, dennoch bleiben sie Ausnahmen – darin liegt ihr Reiz.

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