Es gibt eine Zeit nach der Ampel!

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Der politpsychologische Frühstückssmoothie #9

Prognosen sind oft wie Kaffeesatzlesen. Aber was die Zukunft der derzeitigen Ampelregierung angeht, ist es schon leichter, ihr Ende begründet vorherzusagen: Auf jeden Fall im Jahr 2025, dem Jahr der nächsten Bundestagswahl. Aber ich lege mich auf 2024 fest – aus guten Gründen.

Warum die Ampel 2024 zerbricht

Bis zum Ende des Jahres 2024 wird es in Deutschland fünf Landtagswahlen (Bayern, Hessen, Brandenburg, Sachsen, Thüringen) und die Wahl zum Europaparlament geben. Diese Wahlen werden für die Ampelparteien desaströse Resultate liefern, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern und bei der EU-Wahl. 

Die Gründe dafür sind offensichtlich: Die Stimmung im Land wird sich im Winter 2023/24 durch weitere Heizungs- und Energiedebatten weiter verschlechtern. Und das sture Beharren auf den Fehlern der bisherigen Politik erzeugt noch mehr Fehler in der künftigen Regierungspolitik. 

Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird es in Thüringen zur Unregierbarkeit oder zur Blockparteienregierung (Linke bis CDU) kommen. Alles wegen der durch die Ampelpolitik und die wenig pointierte Oppositionspolitik der CDU immer stärker werdenden AfD. Die Ampelparteien verhalten sich derweil wie ein Öltanker, der immer weiter in die falsche Richtung dampft und dabei noch nicht einmal versucht zu bremsen. Schuld am Erstarken der AfD haben aber nach Meinung der Regierenden immer die anderen oder im Zweifelsfall die uneinsichtigen Bürger.

In der selbstgemachten Rezession

Das Land ist derzeit in einer Rezession, ein Ende ist nicht absehbar. Damit nimmt Deutschland eine selbstgemachte negative Sonderstellung im Kreise der OECD-Staaten ein. Ein Unding! 

Die verfehlte Wirtschafts- und Energiepolitik verschärft die Krise. Die Regierung wird von der rigiden grünen Ideologie der utopischen Weltrettung auf Kosten der Wirtschaft und der Zukunft des Landes beherrscht. Von dieser Politik rückt sie bislang nicht ab und das grüne Basisvolk wird dies mehrheitlich auch weiter so wollen, etwa in der Frage von Atomkraftwerken, Klima- und Migrationspolitik. Die grün-urbanen Blasen der akademischen, gefühligen Menschenretter lassen nichts anderes zu. 

Eine Veränderung in der Energiepolitik ist kaum vorstellbar, nachdem „Atomkraft – nein danke“ schon mehr als 40 Jahre grüne DNA darstellt. Politisches Erbgut ist bei hochideologisierten Funktionären und Parteigängern so etwas wie ein unveränderliches Basisprotein. Die grüne Ideologie ist in der Ampelkoalition die vorherrschende Denkweise und kulturell hegemonial, vor allem weil sie quasireligiös und hypermoralisch daherkommt. Das wiegt schwer und damit kann man keine Diskurse führen. Dagegen können sich natürlich die Reste sozialdemokratischer und liberaler Programmatik nicht behaupten. 

Die Ampel scheitert also nicht, weil sie eine in Deutschland ungewohnte Drei-Parteien-Konstellation darstellt, sondern weil die quasireligiöse Dogmatik eines Koalitionspartners mit ihrer Rigidität und Endzeitstimmung die anderen platt macht. Eine Mehrzahl der grünen Spitzenpolitiker verhält sich wie „Justice Warriors“, unbeirrbar, unbelehrbar, unverrückbar auf dem Weg ins Fiasko. Daneben ist liberales, freies Denken unmöglich. Das sollten die FDP-Spitzenkräfte langsam einsehen. 

Der volle Kühlschrank

Aber in der Wirklichkeit der Bürger zählt am Ende das Prinzip des vollen Kühlschranks. Da können die alteingesessenen Grünen in ihren urbanen Wohlfühlblasen noch so viele Zukunftsängste in Bezug aufs Klima und den Weltuntergang schüren. Den Menschen, denen jetzt schon immer mehr Geld fehlt, ist das Hemd näher als die Jacke! 

Mehr als zehn Prozent werden den Grünen in Zukunft nicht mehr folgen, wenn es finanziell ans Eingemachte geht. Es ist nicht zu übersehen, dass es immer mehr Menschen – auch in der bisherigen Mittelschicht – schlechter geht. Inflation, Rezession und üble Stimmung sorgen dafür, dass sich eine unübersehbare Spirale nach unten entwickelt, mit allen Gefahren, die dies für die Stabilität des Landes mit sich bringt. 

Metaphorisch gesprochen: Der Kühlschrank muss voll sein, und der Strompreis muss niedrig genug sein, damit er auch betrieben werden kann. 

Die vier Meilensteine des Scheiterns

Das Scheitern der Ampelregierung ist dabei durchaus multipel begründet. Es geht zwar immer um rigide Ideologien, aber die beziehen sich auf verschiedene Politikfelder. 

  1. Die Migrationspolitik: Hier wird unter einer fadenscheinigen hypermoralischen Immunisierungsstrategie („Keine Obergrenze für Menschlichkeit“) eine unverantwortliche Politik betrieben, die Kommunen und Menschen vor Ort übermäßig belastet, die öffentliche Sicherheit immer stärker auflöst und dabei selektiv junge Männer aus islamischen Ländern aufnimmt, die in der Mehrheit keine Integrationschance haben und auch oft keinen Integrationswillen aufzeigen. 
  2. Die Klima- und Energiepolitik: Es wird ein für die Wirtschaft und die Menschen ruinöser Umbauprozess aus ideologisch-fixierten Gründen betrieben, dessen Erfolgsaussichten immer mehr gegen Null gehen. Dabei werden sinnvolle Alternativen aus rigiden ideologischen Gründen verdammt. 
  3. Die damit eng assoziierte Wirtschaftspolitik belastet den Mittelstand übermäßig, treibt durch latente Steuer- und Abgabenerhöhungen (Lkw-Maut, Krankenkassen etc.) die finanzielle Last weiter an. Dabei weist das Land ohnehin schon die höchste Steuer- und Abgabequote von allen OECD-Staaten auf. Es hat sich infolge verfehlter Politik und falscher Prioritäten eine Rezession eingenistet, die Ausdruck des deutschen Sonderwegs ist und so schnell nicht wieder verschwinden wird. Die Wirtschaft wird dadurch abgewürgt. Dies beklagt neuerdings sogar der Bundeswirtschaftsminister, der sich damit der eigenen Verantwortung für das Dilemma entledigen will. Das wird nicht funktionieren! Das Problem: Es fehlen Anreize für Investitionen, vergleichsweise günstige Energie und ein investitionsfreundliches Gesamtklima. Zuletzt hat der Bundeswirtschaftsminister in einem Fernsehbeitrag seine Sorge geäußert, dass die deutsche Industrie bei weiter hohen Strompreisen massenhaft abwandert. Diese Einsicht kommt sehr spät, nachdem genau dieser Minister durch das rigide Festhalten am Abschalten der letzte AKW und andere energiepolitisch merkwürdige Entscheidungen ganz wesentlich für die hohen Strompreise gesorgt hat. Es sieht so aus, als wären wirtschaftspolitische Inkompetenz und ebensolcher Dilettantismus in nie gekanntem Ausmaß in diesem wichtigen politischen Amt vereint. Denn gerade hier gilt die einfache politische Grundregel: It’s the economy, stupid! 
  4. Die Gesellschaftspolitik ist einseitig auf die Förderung von Minderheiten (sexuelle Identitätsgruppen, gewaltbereite Asylanten ohne Aufenthaltserlaubnis, Politiker ohne ausreichende Basisqualifikation) gerichtet, während die gesellschaftlich relevanten notleidenden Gruppen (Rentner, Wohnungslose, junge Familien, Menschen mit psychischen Problemen) immer mehr ins Abseits geraten. Auch in der Geschlechterpolitik werden durch Propagierung von Gendersprache und Vernachlässigung der schon vernachlässigten (insbesondere prekäre Jungen im Bildungssystem) falsche Wege beschritten. Die Einrichtung von Meldestellen für Antifeminismus und die permanente Jagd auf Symptome von Rassismus sind die erkennbaren Spitzen einer ideologisch-fixierten falschen Politik, die sich ihre imaginierten Windmühlen mit Steuergeldern baut. 

Die Post-Ampel-Ära – jetzt schon an die Zukunft denken!

Die schlechte Verfassung der Wirtschaft mit drohender oder schon eingetretener Dauerrezession, Deindustrialisierung und Inflation bei gleichzeitiger Un- oder Fehltätigkeit der Regierung in den Bereichen Migrations- und Gesellschaftspolitik ist eine brisante Mischung für die Zukunft des Landes. Das beschriebene Wahlszenario des Jahres 2024 wird die Destabilisierung weiter verschärfen. Daher macht es Sinn, jetzt eine Post-Ampel-Strategie zu entwickeln, um die Fehlentwicklungen der letzten Jahre (einschl. der Merkel-Ära) schnell zu korrigieren. 

Es braucht dringend eine rationale, ideologiereduzierte Wirtschaftspolitik. Wichtig ist jetzt die Stabilisierung des Landes, vor allem der Wirtschaft, durch Anreize für Innovationen und Investitionen. Die zukunftsträchtigen Innovationen müssen von den ideologiegetriebenen, rein utopischen Luftblasen unterschieden werden. Insgesamt müssen die Steuern und Abgaben sinken, statt weiter zu steigen. Auch heimliche Steuer- und Abgabenerhöhungen müssen unterbleiben. 

Die völlig überhitzte Klimapolitik muss auf ein realistisches Maß zurückgefahren werden, so dass sie weder den Wohlstand der Bürger noch das Wachstum der Industrie zerstört. Die alarmistische Berichterstattung in den Medien, die der Politik den Weg bereitet hat, muss durch eine ausgewogene Darstellung der Forschungslage und der Kritiken an der bislang einseitig propagierten Situation („I want you to panic!“) ersetzt werden. Es sollte zu einer De-Hysterisierung der Klimapolitik und Klimaberichterstattung kommen. Außerdem muss der nationale Alleingang in der Klimapolitik beendet und durch multilaterale Kooperationen und abgestimmtes Handeln ersetzt werden. Die Energiepolitik hat das Primat der sicheren nationalen CO2-armen Basisversorgung – unabhängig von volatilen Stromerzeugungsquellen – zu erfüllen. 

Die Migrationspolitik muss Asylsuchende an den Grenzen des Landes auf die Berechtigung ihres Asylgesuchs überprüfen und im Negativfall abweisen und zurückführen. Deutschland sollte sich in der EU für ein harmonisiertes migrationssensibles Vorgehen einsetzen, das nur noch nachweislich politisch Verfolgten ein Asylrecht zugesteht. Wirtschaftsflüchtlinge und andere illegale Grenzübertritte sind zu verhindern. Die Wirtschaft sollte sich im Unterschied zur bislang einseitig falsch selektierenden, junge muslimische Männer auswählenden Migration in einem selektiven Sinne die benötigten Fachkräfte aussuchen und deren Immigration beschleunigen können. 

In der Gesellschaftspolitik müssen die Minderheiten respektiert und geschützt werden, diese dürfen aber nicht den Mainstream der Politik bestimmen. Insbesondere das Bundesfamilienministerium, das zu einer Kaderschmiede des Feminismus um- und ausgebaut wurde, muss sich wieder den Belangen und Nöten der breiten Masse der Menschen kümmern, Familien, Kinder und Senioren. Die Obsession mit Fragen der sexuellen Identitäten muss aufhören. 

Außerdem sollte der Blick auch auf die Bevölkerungsgruppe gerichtet werden, die bislang am meisten von diesem Ministerium ignoriert wurde: Jungen und Männer. Schon jetzt machen zehn Prozent weniger Jungen als Mädchen Abitur, und keinen in der Politik interessiert dieses heranwachsende Prekariat von Männern. Dabei entstehen hier große Gefahren für Sicherheit, Wohlstand und Geschlechterfrieden im Land. 

Eine Politik der Vernunft

Im Jahr 2024, spätestens im Jahr 2025, muss der Wechsel in eine Politik der Vernunft gelingen, damit unser Land nicht weiter abschmiert. Die Dominanz rigider, hyperemotionaler Ideologien findet notwendigerweise aufgrund ihres Scheiterns ein Ende. Die grünen Blütenträume zerplatzen schneller als von ihren Initiatoren gedacht. Gut so! 

Die massenhaft von linksgrünen ÖRR-Medien und Mitläufern manipulierte öffentliche Meinung wird in eine liberalere, die eigene westliche Kultur akzeptierende und wertschätzende Richtung gelenkt. Die dann nötigen Reparaturarbeiten in der Realpolitik werden außen- wie innenpolitisch höchst umfangreich sein. 

Es wird sich um eine umfassende Rehabilitationsbehandlung für das Land handeln. Diese muss sich auf Werte, Sprache und Stil der Politik beziehen. Die vier am meisten irritierten Politikbereiche (Migration, Klima, Wirtschaft, Gesellschaft) benötigen eine umfassende Renovierung. Irrwege wie die feministische Außenpolitik müssen beendet werden. 

Wer soll es vollziehen? Da sich SPD und Grüne voraussichtlich nicht läutern werden, die Linken sowieso erledigt sind, bleiben nur die anderen Parteien übrig. Die FDP wird das Experiment „Ampel“ kaum überleben, je länger sie es mitmacht. Ob sie den Rauswurf aus dem Bundestag ein zweites Mal überlebt, ist dabei fraglich. Für sie ist es eine babylonische Gefangenschaft, aus der sie sich selbst befreien muss. Je schneller, desto besser für sie und fürs Land. 

Besonders aber der CDU/CSU kommt eine zentrale Aufgabe dabei zu, die sie nur bewältigen kann, wenn sie ihren grün-sozialdemokratischen Irrweg endlich beendet. Je schneller, gründlicher und besser sie sich runderneuert, desto weniger wird sie auf die AfD schielen müssen. Eine bundesweite, konservative CSU könnte die Runderneuerung noch beschleunigen und intensivieren. 

Sollte der CDU/CSU die Positionierung in der rechten Mitte nicht gelingen, wird sie auf Dauer um eine – dann gezähmte – AfD nicht herumkommen. Schlauer wäre es jedoch, den Job der konservativen Erneuerung selbst zu machen, und zwar schnell! Denn bis 2029 wird das Land in seinen Grundfesten nicht standhalten. 

Aber nicht vergessen: Jetzt schon an die Nach-Ampel-Ära zu denken, ist immer ein Grund zur Freude.

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4 Kommentare. Leave new

  • Tja, Herr Klein, so sehr ich Ihrer Bestandsaufnahme zustimme, so wenig kann ich die Schwachstelle Ihrer Überlegungen übersehen: Es hängt alles daran, dass die CDU sich auf wundersame Weise läutert. Und dies in einer kurzen Zeitspanne von wenigen Monaten. Darauf deutet jedoch nichts hin. Wie auch? Die Reaktionen in der CDU auf Merz vorsichtige Anmerkung zur Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene mit der AfD zeigen doch, dass in der CDU eine dicke Schicht der gleichen ideologischen Betonköpfe sitzt wie in den Ampelparteien. Zwei Jahrzehnte Merkel lassen sich nicht einfach abstreifen.

    Also, Ihre Lösung scheidet, so schön Sie wäre, aus, weil sie auf ein totes Pferd setzt.

    Meine Hoffnung wäre eher, dass die Ampel mit dem zu verabschiedenden Heizungsgesetz endgültig überzieht und ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung diese Politik nicht mehr mitträgt, und auch gar nicht mehr in der Lage ist, diese Politik mitzutragen. Was will die Politik denn z.B. machen, wenn sie bei ohnehin überlasteter Justiz einige Hunderttausend bis Millionen Hausbesitzer über einen langen Instanzenweg verklagen müsste, um sie im „Erfolgsfall“ dann in die Obdachlosigkeit zu drücken?

    Wenn nun gleichzeitig die AfD so stark wird, dass sie nicht mehr ignoriert werden kann, wird sich die etablierte Politik in irgend einer Form mit ihr arrangieren müssen. In diesem Fall wird allerdings auch für die Medien mit ihrem Ideologie- und Propagandakurs die Luft sehr dünn. All dies wird hoffentlich eine Wiedereinkehr der Vernunft in deutsches politisches Denken erzwingen. Aber das sind keine guten Aussichten.

    Je mehr das woke Luftschloss realisiert wird, und damit in Kontakt mit der Realität kommt, desto mehr wird es zwangsläufig in sich zusammenfallen. Nichts, was die woke Politik herausrollt, wird jemals funktionieren. Und dies wird immer klarer, je weniger nicht-woke Leistung zum Subventionieren woken Schwachsinns zur Verfügung steht. Die Politik gleicht einem Irrsinnigen, der nicht nur Lecks in sein Schiff schlägt, sondern zugleich auch die Pumpen über Bord wirft. Natürlich kann diese Politik keinen Bestand haben. Aber wir sitzen dann immernoch in einem lecken, sinkenden Schiff ohne Rettungsmittel. Mit einer „geistigen Elite“, die nichts anderes gelernt hat und kann als „kreative Zerstörung“ und müssen mit einer Vielzahl blinder Passagiere an Bord um die letzten paar Ressourcen konkurrieren. Schöne Aussichten.

    Peinlich daran ist der Magel an Klugheit. Wieder einmal scheitert eine deutsche Politik krachend und mit unerträglich hohen Verlusten, bei der von Anfang an klar war, dass sie nicht funktionieren kann. Und dies wird wieder zu Fragen führen: „Wie konntet Ihr zulassen, dass …?“. Das einzig tröstliche daran ist, dass es dann wenigstens nicht um millionenfachen Massenmord gehen wird, sondern „nur“ um die eigene, millionenfache Verelendung.

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  • Und danach wieder die CDU mit ihren grünrot durchwirkten Merkelianern?
    Vom Regen in die Traufe, oder von der Gosse wieder in die Jauche!

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  • Thema Klima:
    Man sollte das Klima-Narrativ komplett infrage stellen, nicht nur versuchen, es irgendwie einzuhegen. Ein bisschen Panik, ein bisschen Holzweg gibt es nicht. Wir sollten uns auf etwas anderes verständigen:
    Umweltschutz – ja! So viel wie möglich, weil das in jeder Hinsicht vernünftig ist.
    Klimaschutz – nein! Null, weil es sich um eine quasireligiöse Allmachtsillusion handelt.
    Thema AfD:
    Sie wird nicht gezähmter und bürgerlicher werden, wenn jeder, der noch etwas zu verlieren hat, durch Stigmatisierung und nackte Gewalt davon abgehalten wird, sich dort zu engagieren.
    Die AfD braucht die volle Solidarität aller Demokraten beim Schutz der verfassungsgemäßen Rechte dieser Partei und jedes ihrer Mitglieder. Das gilt unabhängig davon, ob man die AfD nun wählt oder nicht, ob man sie gut findet oder nicht. Eine AfD, die in die extreme Ecke gedrängt wird, indem man sie mit Gewalt vom Bürgertum separiert, ist im Interesse der Ampel, aber nicht in unserem Interesse.

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  • Jonathan Salomon
    9. August 2023 21:12

    Verehrter Herr Klein,
    eine, wenn man so will nebensächliche Frage( aus Sicht Ihres Themas) : wieso glauben Sie, daß sich bei den Grünen annoncierte Ideologie und tatsächlich angestrebte Ziele decken? Was wäre wenn grüne Politik nicht rigide sondern höchst effizient wäre?

    Bisher bin ich in alternativen Medien diesbezüglich nicht fündig geworden. Aber, frei nach dem Titel eines Buches von Andy Grove, Gründer des Halbleiterherstellers Intel: “Only the paranoid survive” …. Das gilt nicht nur für das Geschäftsleben.

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