Lasst uns das Monster töten!

Was haben Hydra, Minotaurus, Medusa, Polyphem, Behomoth, Leviathan, Werwölfe, Graf Dracula, der böse Wolf, die Hexe Babajaga, Hitler, Stalin, Mao, Godzilla und die Dinos aus Jurassic Park gemein? Richtig. Es sind alles Monster. Aber sie unterscheiden sich auch. Man kann sie unterschiedlich einordnen. In Kategorien wie Mythologie, Religion, Folklore, Märchen, Historie oder Science-Fiction. Bisweilen sehr verschiedene Monster. Nicht alle von ihnen wurden einfach geboren. Manche von ihnen wurden geschaffen. Lassen Sie uns die Dinos nehmen. Die sind am längsten tot und damit am wenigsten emotional aufgeladen …

Ausgestorben vor Millionen von Jahren, höchstwahrscheinlich nach einem kosmischen Ereignis apokalyptischer Größenordnung für das Leben in seiner damaligen Form. Ein gigantischer Dreckklumpen aus dem All plumpste mit mehreren Zehntausend km/h auf die Murmel, die wir heute „Erde” nennen und löschte mit der Energie abertausender Atombomben über die Hälfte aller damaligen Spezies aus. 

So auch die Dinos und die damaligen Alpha-Predatoren unter ihnen. Ausgesprochen ärgerlich für den T-Rex, allerdings war er ja auch durchaus selbst Schuld. Heute wissen wir: Mit einem generellen Tempolimit wäre das nicht passiert. 

Mitten drin statt nur dabei

In der fiktiven Erzählung von „Jurassic Park”, die jeder hier kennen dürfte, werden Dinosaurier mittels Gentechnik aus dem Jenseits zurückgeholt und geklont. Nicht geboren, sondern geschaffen. Es wäre albern, dort einen allzu große ethische Komponente hineinzuinterpretieren. Selbstverständlich ging es in jenem Blockbuster ums visuelle Spektakel und sonst nichts. Aber irgendeinen Handlungsstrang braucht man ja nun einmal, wenn man eine Geschichte, egal wie fiktiv, erzählen möchte. Und dabei wird hier eben auch zart jene Ebene touchiert, welche die Frage aufwirft, ob denn alles, was potenziell möglich ist, auch tatsächlich getan werden sollte: In welchem Bezug steht Wissenschaft zur Ethik? Welche Verantwortung hat ein Schöpfer für seine Schöpfung? Darf alles, was potenziell erschaffen werden kann, auch erschaffen werden?

Die Gottesanmaßung der Schöpfer wird bisweilen mit einem hohen Blutzoll bezahlt. Die Dinos in „Jurassic Park” brechen aus und töten die meisten ihrer Erschaffer. Dieses Scheitern nun von mir für irgendeine meiner Moralvorstellungen zu vereinnahmen, wäre jetzt wirklich zu platt. Natürlich mussten die Dinos ausbrechen und ihre Schöpfer töten. Sonst wäre der Film ja stinklangweilig gewesen. Niemand geht ins Kino, um sich dort einen 90-minütigen Werbespot für einen Themenpark mit geklonten Urzeitviechern anzusehen, in dem alles bestens funktioniert und der nicht einmal existiert.

Aber ich erzähle all das ja nicht ohne Grund. Ich möchte mit Ihnen über Monster reden. Monster gab es immer schon. Monster sind mindestens so alt wie die Menschheit selbst. Einige von Ihnen vielleicht auch älter … Monster gab es sogar, als es sie gar nicht gab. Denn Monster sind unterschiedlich real. Eigentlich verkörpern Sie meistens nur etwas, das uns vielleicht von außen bedroht, aber mindestens in Teilen in uns allen schlummert. Der Mensch selbst ist das Monster. Nicht, indem er so gezeugt oder geformt wird. Nicht, indem er sich dazu entscheidet, ein solches zu werden. Sondern indem er sich nicht dagegen entscheidet, ein solches zu sein. Dann wird ein Mensch entweder selbst zum Monster, mindestens aber zum Schöpfer von Monstern.

Mir geht es im Folgenden um ein solches, ganz bestimmtes Monster. Eines, das Sie vielleicht noch nicht kennen, aber unbedingt kennen sollten. Eines, das keiner Leinwand entspringt und auch keiner Religion oder antiken Mythologie entstammt. Ein Monster, das nicht geboren und nicht getötet wurde. Es wurde auch nicht geschaffen. Es wird auch nicht geschaffen werden oder geschaffen worden sein. Es wird geschaffen. Jetzt. In diesem Augenblick. Nicht gestern, nicht morgen, nicht übermorgen und nicht in fünf Jahren. Sondern hier und jetzt, während Sie diese Zeilen lesen. Und sie sollten dieses Monster dringend kennenlernen. Denn Sie werden es töten müssen, bevor es das Licht der Welt erblickt!

Und damit Sie wissen, warum dieses Monster so bedrohlich ist und Sie es töten müssen, werde ich es Ihnen nun präsentieren. Dafür bitte ich Sie: Schließen Sie kurz die Augen, stellen Sie sich vor, Sie wären eingeschlafen und wachen gerade auf. 

Moment, ich übernehme das für Sie …

Guten Morgen, die erste

Gähn … Sie schalten den Wecker aus. Sich strecken. Aufstehen, wenn auch widerwillig. Auf dem Weg ins Bad an der gestern Abend vorbereiteten Kaffeemaschine vorbei. Nur noch Kaffee in den Filter geben und anschalten. Weiter ins Bad. Sich kurz erschrecken – immerhin sind Sie nun wach. Zum Glück aber war die gruselige Gestalt nur das eigene Spiegelbild. 

Im Bad die Dinge tun, die man im Bad morgens halt so macht. Spiegelbild wieder als annehmbar befinden. Kaffee trinken. Die erste Zigarette des noch jungen Tages rauchen. Nachrichten checken. Sich infolgedessen über irgendwas ärgern. Es verwerfen. Seinen Kram zusammenpacken. Die Wohnung verlassen.

Sie sind Nichtraucher? Fein, dann lassen Sie die Zigarette weg. Sie mögen keinen Kaffee? Fein, dann kochen Sie sich einen Tee oder machen Sie sich einen Kakao oder von mir aus auch einen supertollen Smoothie. Fanden Sie den Morgen bislang besonders bemerkenswert, auch wenn er von Ihrer Routine mitunter abweichen mag? Nein? Schön. 

Sie gehen also aus dem Haus. Zur Bushaltestelle. Ist nicht weit, keine 200 Meter. Ihr Bus kommt ca. alle 20 Minuten. Sie kennen die Taktung und warten vier Minuten. Einsteigen. Ticket vorzeigen. Setzen. Am Busbahnhof steigen Sie aus. So weit, so langweilig.

Heute aber arbeiten Sie auswärts. Sie müssen nicht ins Zentrum, sondern in eine andere, sagen wir, 50 km entfernte Stadt. Sie betreten den Busbahnhof. Eine Security bittet Sie, Ihre Handtasche oder Ihren Rucksack auf ein Fließband zu legen, damit er und sein Inhalt geröntgt werden können und Sie, durch einen Metalldetektor zu schreiten. Piep piep. So, wie jedes dritte Mal. Bitte treten Sie vor! Sie lassen sich mit einem mobilen Metalldetektor überprüfen und abtasten. Alles in Ordnung. War nur die Summe der zu üppigen Halskette, der Gürtelschnalle und der metallischen Accessoires Ihrer Kleidung. Bitte nehmen Sie Ihre Tasche und gehen Sie weiter. 

Sie lösen ein Ticket, betreten den Bus und steigen an Ihrer Destination 37 Minuten später wieder aus. Zeit für einen Frühstückssnack, bevor der Tag wirklich beginnt. Sie kennen einen Laden auf den letzten 1500 Metern, den Sie mögen. Bevor Sie ihn betreten, lassen Sie sich von der davor stehenden Sicherheitskraft wie selbstverständlich auch hier mit einem mobilen Metalldetektor überprüfen, gegebenenfalls abtasten und öffnen natürlich auch Ihre Handtasche und lassen sie darin herumwühlen. Alles gut. Keine Atombombe in der Handtasche. Angenehmen Einkauf. Snack gegriffen. Bezahlt. 30 Sekunden nach Betreten wieder draußen. Auf zum Ziel. Möge der Tag beginnen …

Guten Morgen, die zweite

Gähn … Sie schalten den Wecker aus. Sich strecken. Aufstehen, wenn auch widerwillig. Auf dem Weg ins Bad am Kaffeevollautomaten vorbei. Es bedarf keiner Präparierung am Vorabend, da die Dinger so wunderbar wholesome sind. Weiter ins Bad. Der Spiegel zeigt Ihnen ein etwas wohlwollend verfälschtes Bild Ihrer selbst sowie einen Timer für Ihr heutiges Dusch-Kontingent: VierMinuten lang warm duschen. Freilich könnten Sie auch länger, aber dann wird es schnell teuer, also beeilen Sie sich. 

Spiegelbild hoffentlich wieder als annehmbar befinden. Kaffee am Vollautomaten ordern. Sich darüber ärgern, dass man gestern so spät ins Bett ist und vermutlich infolgedessen die SmartWatch heute früh keine sich innerhalb der Toleranz bewegenden Bioparameter attestiert. „Tut mir Leid, aber ich darf Ihnen aktuell keinen Kaffee zubereiten. Darf ich Ihnen einen Earl Grey anbieten?”, fragt der Vollautomat. 

Die erste Zigarette des noch jungen Tages fällt aus, da Zigaretten inzwischen zwar gerade so noch bezahlbar sind, Ihnen Ihre Krankenkasse jedoch gestern erst die letzte Beitragserhöhung aufgrund Ihres Risikoprofils als Raucher hat zukommen lassen, nachdem Sie im letzten Quartal nicht wie zuvor durchschnittlich zwölf, sondern 16 Zigaretten pro Tag konsumierten. 

Nachrichten checken. Ein interessanter Link, aber lieber nicht klicken. Der Verlinkende ist Ihnen grob geläufig und deutlich zu kritisch gegenüber der aktuellen Politik. Obgleich Sie vermutlich seine Meinung in wesentlichen Dingen teilen, würden Sie sich doch deutlich zu sehr exponieren, sowas zu klicken, gar zu liken oder um Himmels Willen auch noch zu teilen … Kurze Dusche, kein Kaffee, keine Zigarette. Die Wohnung verlassen.

Sie haben einen Kundentermin ca. 90 km von Ihrem zu Hause. Geschätzte Fahrtzeit: 66 Minuten, je nach Verkehr. Sie liegen gut in der Zeit. Und Sie waren vorbildlich. Sie haben nicht unerhebliche Mengen Ihrer freien finanziellen Kapazitäten darauf verwendet, Ihren klimaschädlichen Verbrenner durch ein vollelektrisches batteriebetriebenes Fahrzeug zu ersetzen. Leider konnte es, obwohl angestöpselt, letzte Nacht nicht aufgeladen werden, weil Dunkelflaute. Da die Bundesregierung in ihrer unendlichen Weisheit nach der endgültigen Abschaltung aller grundlastfähigen Atomkraftwerke die Akkus der Elektrofahrzeuge als Puffer für eventuelle Über-, vor allem aber Unterkapazitäten der Netzstabilität entdeckte, beträgt ihr Akkuladezustand nun leider nur noch 15 Prozent. Zwar hatten Sie ihr Fahrzeug gestern Abend noch mit 27 Prozent angesteckt in der naiven Hoffnung, es würde aufgeladen, jedoch schien bedauerlicherweise des nachts keine Sonne und es wehte ein unerwartet schwacher Wind, sodass jene erhoffte Aufladung Ihres Fahrzugakkus leider nicht erfolgen konnte, sondern im Gegenteil dieser als Reserve gemäß Bundesenergiespeichermobilisierungsgesetz eben befleißigt werden musste, damit in Berlin Mitte die Lichter nicht ausgehen. Der stundenaktuelle Strompreis wird Ihnen vergütet, also heulen Sie bitte nicht rum.

Sie informieren Ihren Geschäftspartner, dass Sie den vereinbarten Termin nicht halten können, fahren mit den verbliebenen 15 Prozent zu einer sich glücklicherweise halbwegs auf Ihrer Route befindlichen Schnellladesäule und tanken die des nachts Ihrem Akku entzogene Ladung für den dreifachen Preis wieder auf. Wenn Sie es so eilig haben, kostet das eben … 

Am nebenan befindlichen Burger King (oder meinetwegen McDonald`s, ist ja für die Story völlig egal) ordern Sie einen Kaffee und das Derivat eines Omeletts, um irgendwie die Ladezeit durch parallele Nahrungsaufnahme nicht völlig zu verschwenden. Leider kann Ihnen weder noch gereicht werden: Ihre Bioparameter haben sich seit Ihrem Erwachen vor einer Stunde noch nicht ausreichend gebessert. Das wäre sowohl zu viel Koffein als auch zu viel Cholesterin für Sie. Aber möchten Sie vielleicht einen Earl Grey und einen Eisbergsalat?

Noch immer koffeinfrei und hungrig begeben Sie sich zurück zu Ihrem hoffentlich hinreichend aufgeladenem Fahrzeug. Als Sie sich aber setzen, informiert Ihr Wagen Sie darüber, dass die von Ihnen vorgesehene Route nicht zulässig sei. Ihre Destination ist unbotmäßig. Bitte fahren Sie nach Hause. Im Wissen, das Fahrzeug würde sich bei Ignorierung weigern, Ihrer Route zu folgen, sich selbstständig auf 20 km/h drosseln, und damit einen Strafzettel sowie einen Punkteeintrag im Kraftfahrtbundesregister provozieren, bis Sie die vorgeschlagene Richtung einnehmen, leisten Sie seiner Empfehlung widerwillig Folge, canceln den Termin, zu dem Sie eigentlich wollten und erfahren – inzwischen wieder zu Hause – davon, dass Ihr Geschäftspartner ganz offensichtlich mit jemandem mittelbar in Kontakt stand, dessen Tante gestern Abend einen Like auf Social Media für einen ganz und gar unverhältnismäßig kritischen Beitrag zur aktuellen Politik vergab. Und irgendwie stehen Sie ja damit auch mittelbar mit dem von der Tante des Bekannten Ihres Geschäftspartners geliketen Regierungskritikers in Verbindung, oder etwa nicht? Können Sie das Gegenteil beweisen? Das wird bestimmt ein interessantes Verhör. Eine Push-Nachricht auf Ihrem Telefon weist Sie an, sich den Rest des Tages verfügbar zu halten. Man wird Sie im Laufe der nächsten Stunde anrufen. Möge der Tag also beginnen …

Scheiße ist nicht gleich Scheiße

Finden Sie einen dieser beiden Morgen toll? Ich hoffe, nicht.

Finden Sie, einer dieser beiden Morgen sei erstrebenswert? Ich hoffe, nicht.

Finden Sie diese beiden Morgen qualitativ unterschiedlich beschissen? Ich hoffe, schon.

Ich wies das letzte Mal bereits darauf hin: Scheiße ist eben nicht gleich Scheiße. Scheiße hat eine erstaunliche Bandbreite von Konsistenz, Schmierigkeit und Gestank. Beide fiktiv begangenen Morgen malen ein Szenario des Misstrauens und der Überwachung. Diese aber ist weit mehr als nur unterschiedlich ausgeprägt, sondern sie ist im ersten Beispiel wenigstens noch analog und vor allem anonym, während sie im zweiten Beispiel digital und individuell ist. 

Wissen Sie, was ein weiterer Unterscheid zwischen beiden Szenarien ist? Ich hab mir nur eins davon ausgedacht. Das erste Szenario ist bereits seit vielen Jahren Realität. In Israel. Das Einzige, was daran unrealistisch sein dürfte, ist, dass man in Israel keinen Filterkaffee kennt. Der ganze Rest hätte ein beliebiger Morgen im Jahre 2010, 2015 oder 2023 sein können.

Ich hab nicht den geringsten Bock, an dieser Stelle eine Debatte über den Nahostkonflikt aufzumachen und bin auch nicht bereit, hier und jetzt eine solche zu führen. Ganz einfach, weil es schlicht und ergreifend darum gerade nicht geht. Aber ich kann Ihnen versichern, dass die Mehrheit der Israelis es sicher auch geiler fände, wenn ihre auf Europäer bisweilen übertrieben wirkenden Sicherheitsstandards unnötig wären und sie sich den ganzen Zirkus einfach sparen könnten. So einfach aber ist es nicht. 

Und ich finde auch wahrlich nicht, dass ich mit der Staatsangehörigkeit in einem Land, welches nicht in der Lage war zu verhindern, dass hasserfüllte Hurensöhne eine israelische Olympiamannschaft ermorden, auch nur ansatzweise in der Position wäre, den Israelis etwas darüber zu erzählen, wie angemessen oder nicht deren Sicherheitsstandards wären. Die Älteren unter Ihnen erinnern sich vielleicht noch an dieses Desaster von München 1972 . Im Anschluss daran wurden dann die GSG-9 und das SEK gegründet. Letzteres ist der Laden, dessen Truppe in Frankfurt vorletztes Jahr aufgelöst werden musste, weil die Integrität der Beamten infrage stand, nachdem sie munter rechtsextremen Müll in Chatgruppen hin und her schickten. Läuft also …

„Ich hab doch nichts zu verbergen!”

Das erste Bild also ist bereits real. Sie können es finden wie Sie wollen, aber Sie können seine Existenz nicht bestreiten, ohne sich lächerlich zu machen. Was aber ist mit meinem zweiten, erfundenen Bild? Hat das nicht ein paar logische Lücken? Ich malte ein Szenario der digitalen und individuellen Überwachung. Das kann man ja als dystopische Science-Fiction abtun. Zumindest dann, wenn man die letzten Jahre unter einem Stein verbracht hat. Aber es gibt tatsächlich einige Punkte darin, die unlogisch sind, solange man selbst in einem Überwachungsszenario eine bestimmte Sache vermisst.

Die SmartWatch erfasste Ihre Bioparameter und verbot der Kaffeemaschine, Ihnen die morgendliche Koffeinzufuhr zu gewähren. Das können Sie ja schrecklich absurd und überzeichnet finden, aber unlogisch ist das deswegen noch lange nicht. Mein Szenario hat andere (nur vermeintlich) unlogische Punkte.

Woher wusste Ihre Krankenkasse eigentlich, wieviel Sie rauchen? Und wenn Ihr vernetzter Kaffeevollautomat ihre Bioparameter kennt – gruselig, aber logisch. Woher aber kannte die Bedienung im Burger King jene Parameter? Und woher wusste Ihr Auto, dass Sie das Parkhaus jener Stadt nicht anfahren wollten, um dort zu shoppen, sondern sich zwei Kilometer weiter mit Ihrem in Ungnade gefallenen Geschäftspartner zu treffen?

Wie nackt willst du sein?

Sind Sie selbst drauf gekommen? Wie schön. Und falls nicht, dann löse ich als Belohnung für Ihre Ausdauer jenes Rätsel hiermit auf: Es war das Geld.

Das Geld hat Sie und alles was Sie konsumieren, präferieren und mit wem Sie geschäftlich interagieren, verraten. Sie halten die Datenmacht von Google oder Amazon oder Black Rocks Supercomputer Aladdin für potenziell gefährlich? Das kann schon sein. Um wieviel mächtiger und gefährlicher aber ist dann erst die ihm genuin innewohnende Informationsmacht des Geldes selbst, wenn es aufhört, anonym zu sein und wenn jeder einzelne Cent tausende dokumentierte und jederzeit abrufbare Namen seiner Vorbesitzer trägt?

Was, wenn das Geld, das Sie und ich heute kennen und welches bereits wahrlich nicht das Gelbe vom Ei ist, durch eine digitale Zentralbankwährung, eine CBDC (Central Bank Digital Currency) ersetzt wird? Was, wenn Sie nur noch digital bezahlen können, weil Bargeldobergrenzen, wie Sie in anderen Ländern bereits existieren (in Griechenland z.B. nur 500 €!) oder bei uns beispielsweise für den anonymen Erwerb von Edelmetallen systematisch heruntergeschraubt wurden (inzwischen nur noch 2.000 €) und neulich auf EU-Ebene auch mit der Duldung unseres Finanzministers beschlossen worden sind (10.000 €), sukzessive immer weiter nach unten gefahren werden, oder man das lästige Bargeld einfach mit Gebühren immer weiter zu verdrängen versucht? Was, wenn Rabatte nur noch bei Bezahlung in jener CBDC gewährt oder Sozialleistungen nur noch in Form von e-Euro geleistet werden? Was, wenn von der Wiege bis zur Bahre jede einzelne Transaktion Ihres Lebens auf ewig gespeichert, analysierbar, abrufbar bleibt?

Wenn vom ersten Kaugummi bis zum letzten Sargnagel jede einzelne Transaktion Ihres Lebens gläsern ist, dann muss sich ein Staat nicht einmal mehr der Metadaten der Kunden von Tech-Konzernen bemächtigen, da er ja bereits etwas mindestens genauso gutes, vermutlich erheblich besseres, frei Haus geliefert bekommt. „Du Tech-Konzern, du weißt, was dem Bürger XYZ gefallen hat und er eventuell kaufen wollte? Du Anfänger! Muhaha! Ich weiß alles, was er jemals gekauft hat!”

Das Hundehalsband als einziges Kleidungsstück

Hierbei von Totalüberwachung zu sprechen, ist noch weit geschmeichelt. Es ist das Ende aller Privatsphäre. Ohne Privatsphäre aber gibt es keine Individualität. Denken Sie von mir aus zehn Sekunden darüber nach, dann merken Sie es hoffentlich selbst. Nein, gibt es nicht. Wirklich nicht. Sie werden zur restlos skalierbaren Verfügungsmasse des Staates.

„Sie haben zehn Jahre lang geraucht? Na, dann bezahlen Sie diese Behandlung für Ihr Asthma aber bitte mal schön selber. Wie, Sie führen das auf ihre 30-jährige Arbeit mit Baustaub, Lacken und chemischen Dämpfen zurück? Kann schon sein, aber unser statistisches Muster kann darauf keine Rücksicht nehmen. Das macht dann bitte 4.000 Euro, oder 3.500 e-Euro.”

„Sie haben mehr als die empfohlenen 200 Gramm Fleisch pro Woche erworben. Ihr Konto wurde soeben mit einem Beitrag zur CO2-Kompensation der durch Tierhaltung entstandenen Emissionen belastet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.” 

Oder andersrum: „Ihr Bedarf an tierischen Proteinen für diese Woche ist bereits gedeckt. Bitte wählen Sie ein anderes Produkt.”

Und wenn Sie das dann irgendwie blöd finden und eine Oppositionspartei gründen wollen, die diesen Wahnsinn rückgängig macht, na dann sollten Sie sich aber besser beeilen. Sobald der Staat nämlich auch nur ein einziges Mal ansatzweise ins Autoritäre zu kippen droht, wird es keine Opposition mehr geben. Man muss diese dafür nicht einmal verbieten. Man muss dafür auch gar keine Leute einsperren. Man verunmöglicht sie einfach. Wenn dann 20 andere Leute ähnliche Likes vergeben haben wie Sie, von denen bekannt ist, dass diese oppositionelle Bestrebungen haben, dann fahren Sie eben einfach nicht zu deren Treffen: „Die von Ihnen gewählte Zugverbindung kann nicht gebucht werden.” 

Aber schon klar …, das würden die doch niemals machen, nicht wahr? Wir haben schließlich in den letzten Jahren eindrucksvoll demonstriert bekommen, was der Staat alles „niemals machen” würde, wie gut Gewaltenteilung funktioniert und wie sensibel unsere Medien sofort auf jede Unverhältnismäßigkeit reagieren und diese anprangern. So war es doch, oder etwa nicht?

Ihr habt nur diese eine Kugel

Was wäre eigentlich, wenn es morgen kein Bargeld mehr gäbe und irgendwann in mittlerer Zukunft implodieren die Finanzmärkte mal wieder und die größte Bankenrettung aller Zeiten stünde ins Haus oder ein gigantischer Schuldenschnitt oder irgendein anderer ökonomischer Kollaps kataklysmischen Ausmaßes? Wer beschützt Sie dann vor einem Bail-in, bei denen Ihre Guthaben bei einer Bank gegen wertlose Anteile an diesem Kreditinstitut verrechnet und diese dann auf Null gesetzt werden? Der Einlagensicherungsfonds etwa? Haben Sie noch so einen Scherz auf Lager? Dann immer ran damit – ich lache gerne. Man kann es gar nicht oft genug predigen: Das Geld auf Ihrem Konto gehört Ihnen nicht. Tat es nie. Ihnen gehört eine Forderung gegen diese Bank. Erst in dem Moment, indem Sie es abheben, wird es de facto zu Ihrem Geld.

Und wer, glauben Sie eigentlich, hat Sie in all der Zeit der Null- und Negativzinsen weitestgehend davor bewahrt, dass die ächzenden europäischen Banken die von ihnen bei der Zentralbank zu entrichteten Negativzinsen für das dort geparkte Geld einfach an Sie, ihren Kunden weitergeben, als diese jeden mobilisierbaren Cent aus jeder Ecke zusammenfegen mussten? Locker 80 Prozent von Ihnen wissen es nicht, obwohl die Frage eigentlich echt nicht kompliziert ist … Einfach, weil mindestens 80 Prozent von Ihnen sich diese Frage noch gar nicht gestellt haben. Ich möchte Sie ja aber gar nicht bloßstellen. Ich will doch nur, dass Sie sauer werden. Und darum verrate ich es Ihnen auch gerne: Das Bargeld war’s. Das Bargeld allein. 

Niemand sonst hätte Sie beschützen können oder überhaupt beschützen wollen. Niemand! Solange die Kunden ihre Guthaben im Zweifel abheben können, hatten Banken nicht die Möglichkeit, allzu dreist ihre damaligen Negativzinsen an die Verbraucher weiterzugeben. Allein die Option auf Bargeld hat Sie beschützt. Das Bargeld war’s! Das Bargeld ganz allein und sonst niemand. Seien Sie mal ein bisschen dankbar!

Die Büchse ohne Hoffnung

Doch so schlimm dies bereits ist – Enteignung wäre wahrhaft das deutlich kleinere Übel einer CBDC. Zweifelsohne ist Eigentum wichtig, um einem Individuum Freiheit zu ermöglichen, aber hier wird erheblich mehr angetastet als nur das Eigentum. Es steht nicht weniger auf dem Spiel als die Demokratie und die Freiheit. Mehr noch. Das Individuum selbst steht auf dem Spiel. Demokratie, Freiheit, Individualität, Pluralismus, Selbstbestimmung – alles, wofür die westliche Zivilisation in den hellsten Stunden ihrer Geschichte jemals stand, steht auf dem Spiel. 

Diese Werte haben an Glanz verloren, weil sie von uns allen nicht hinreichend mit Leben erfüllt wurden. Jeder von uns muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Und jeder von uns sollte danach streben, sie wieder mit mehr Leben zu erfüllen. Wir haben Fehler und Versäumnisse begangen. Und wir werden dafür büßen. Wir werden für unsere Fehler bezahlen. Versprochen. Und der Preis wird hoch sein.

Doch immerhin: Die meisten dieser Fehler lassen sich zumindest hypothetisch auch wieder reparieren. Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen. Fehler machen uns stärker, wenn wir sie nur zulassen, zelebrieren und annehmen. Damit wir aus Schmerz lernen können. Damit dieser Schmerz nicht sinnlos war. Damit wir morgen besser sein können, als wir gestern noch waren … CBDCs aber sind kein Fehler. Sie sind weit mehr als das. Sie sind der potenzielle Sündenfall unserer Epoche. Sie sind der finale Sargnagel eurer Freiheit und eurer Individualität. CBDCs sind die Büchse der Pandora. Und ich verspreche euch, wenn ihr diese Büchse öffnet, bekommt ihr nie wieder den Deckel drauf. Nie wieder!

Ihr werdet erneut alle Übel freisetzen, die dereinst bereits freigesetzt wurden und heute ein Teil unser aller Wesen sind, dem wir täglich Einhalt gebieten müssen, wenn wir gerechte Menschen sein wollen. Alle zivilisatorischen Errungenschaften, die ihr euch so teuer durch Blutvergießen erkämpft und durch Schweiß erarbeitet habt, werden euch genommen werden. Alle Niedertracht und Willkür, die ihr so mühsam über Jahrhunderte und Jahrtausende einzuhegen versuchtet, werden euch erneut heimsuchen, mächtiger und diabolischer denn je. Doch eines wird diesmal anders sein. Diesmal wird sich auf dem Boden der Büchse keine Hoffnung befinden die ihr je nach Erzählung freilassen oder bewahren könnt. Da ist nichts. Keine Hoffnung. Nur ewige, niemals endende Knechtschaft.

Wenn ihr dieses Monster freilasst, dann habt ihr den Rubikon überschritten und es gibt kein Zurück mehr. Dann seid ihr jenseits des Ereignishorizonts und ein Entrinnen ist unmöglich. Ab dort braucht ihr euch dann eigentlich auch wirklich keine Mühe mehr zu geben, denn da ist dann nichts mehr zu reparieren, gerade zu biegen oder umzukehren. Dann habt ihr auf alle Zeiten und auf jeder nur denkbaren Ebene vollständig und unwiderruflich verkackt. 

Und es wird vollkommen egal sein, was ihr dann tun werdet. Ab diesem Moment liegen eure Geschicke nicht länger in eurer Hand und das Einzige, was euch dann eure Freiheit wird zurückbringen können, werden tatsächlich erneut kosmische Ereignisse sein, die sich alle paar Jahrhunderte oder Jahrtausende oder Jahrmillionen mal zutragen können, oder eben auch nicht und welche vor Millionen Jahren der ziemlich willkürliche Grund für den dann beginnenden Siegeszug der Säugetiere waren, zu denen wir gehören. 

Ereignisse wie Sonnenwinde, die sämtliche Umspannwerke der Nordhalbkugel grillen und diese um den Preis von Abermillionen Gewalt- und Hungertoten über Nacht ins Mittelalter zurückbefördern. So wird das Best-Case-Szenario aussehen, wenn ihr zulasst, dass dieses Monster entfesselt wird. Knechtschaft ohne auch nur ansatzweise realistische Aussicht auf Entkommen. Smarte Diktatur, potenziell unsterblich. Gut möglich, dass ein solches Reich diesmal tatsächlich tausend Jahre alt wird…

Kein Recht auf Resignation

Tut mir Leid fürs Duzen, obgleich im Plural. Da hab ich mich hinreißen lassen. Ich finde hiermit zurück zur Höflichkeitsform, denn wir kennen einander ja nicht, auch wenn wir vielleicht Anliegen oder Interessen teilen mögen.

Sie finden die von mir gemalten Zukunftsaussichten scheiße? Prima! Ich nämlich auch.

Sie fühlen sich ohnmächtig und wissen nicht, was Sie dagegen tun sollen? Das geht mir oft ganz genauso.

Sie haben dafür keine Energie mehr und wollen resignieren? Das steht Ihnen nicht zu. Sein Sie nicht so unverschämt!

Es ist Unrecht. Sie haben kein Recht dazu, aufzugeben! So wie auch ich kein Recht dazu habe. Ganz egal, wie übermächtig der Gegner erscheinen mag. Das dürfen wir nicht. Das steht uns schlicht und ergreifend nicht zu. Sie haben das Recht, zu scheitern, sich ohnmächtig zu fühlen, zu versagen, aufzustehen und erneut zu versagen. Sie haben jedes Recht, zu zweifeln, zu verzweifeln, zu schimpfen, zu toben, zu fluchen und zu verfluchen. Sie haben das Recht, zu brechen und zu zerbrechen. Aber sie haben kein Recht, aufzugeben. Und ich auch nicht.

Weil wir verantwortlich sind. Wir sind nicht dafür verantwortlich, welche Welt uns vor die Füße gerotzt wurde, aber weder Sie noch ich leben erst seit gestern hier. Wir sind mitverantwortlich dafür, was aus ihr geworden ist. Vor allem aber sind wir dafür verantwortlich, was aus ihr wird! Sie, ich, wir alle! Jeder ist dafür verantwortlich, was wir zulassen, das mit dieser Welt geschieht und wie wir sie künftigen Generationen hinterlassen. Und wer Kinder hat, der ist gleich doppelt verantwortlich. Jeder, der nicht will, dass diese Murmel im All zu einem Hort der Unmenschlichkeit verkommt, ist dafür verantwortlich, dass sie keiner wird.

„Es liegt nicht an mir. Es liegt an dir.”

Was Sie dafür tun sollen? Hey, woher soll ich das wissen?! Seien Sie gefälligst kreativ! Die Zeit drängt! Werden Sie auf Social Media aktiv, solange die noch frei sind! Unterzeichnen Sie Petitionen für Bargeld und gegen CBDCs oder noch besser: starten Sie welche! Sensibilisieren Sie Ihre Mitmenschen für die fundamentale Wichtigkeit von Bargeld! Und benutzten Sie es gefälligst selber! So oft wie möglich! Schreiben Sie Ihrem Abgeordneten! Spammen Sie den gnadenlos zu und regen Sie andere Leute dazu an, das Gleiche zu tun! Der liest wahrscheinlich eh nicht mehr als die Betreffzeile. Wählen Sie diese also klug! 

Schreiben Sie Kommentare in Ihrer lokalen Zeitung! Gehen Sie auf Demonstrationen oder noch besser: veranstalten Sie welche! Bauen Sie Memes! Werfen Sie Leuten, die einen fucking Kaugummi unbedingt elektronisch bezahlen wollen, vorwurfsvolle Blicke zu! Stellen Sie Leute bloß, die in endloser Naivität jeden Dreck bargeldlos bezahlen! Machen Sie ignorante Vollidioten verbal zur Sau, die irgendeine Geschmacksrichtung von „Ich hab‘ doch nichts zu verbergen” präsentieren! Heben Sie verdammt nochmal ihr Geld vom Konto ab und lagern es im Tresor oder im Schließfach oder machen Sie was sinnvolles damit! 

Treten Sie Shitstorms los gegen jeden faschistoiden Politiker, der sich einer bargeldlosen Welt nicht entgegenstellt! Reiben Sie denen unter die Nase, wie unwählbar die sich damit machen! Deren Opportunismus ist unsere Chance! Hören Sie auf, unangemessen höflich oder sachlich mit Arschlöchern umzugehen, die uns entweder aus schierer Blödheit oder aus vollkommener Niedertracht in den Abgrund stürzen wollen! Sein Sie schmutzig! Alles, was legal und gewaltfrei ist, ist auch legitim! Die Lage ist zu ernst, um länger nett zu sein! Von mir aus fahren Sie nach Frankfurt und kleben sich an die scheiß Zentralbank!

Was Sie tun können, um Ihren Beitrag zu leisten, die Mutter aller Dystopien zu verhindern? Scheiße, ich weiß es nicht! Ich weiß es nicht, okay?! Ich kenne Sie nicht! Nur Sie können das wissen. Nicht ich! Sie! Ich weiß nur, dass Sie etwas tun müssen. Ja, Sie! Nicht Ihr Nachbar, nicht Ihre Tante, nicht irgendein Politiker, sondern Sie! Lassen Sie sich was einfallen! Ich mach’s ja auch. 

Ich weiß nicht, was Sie tun können. Ich weiß nur, dass Sie endlich aus dem Quark kommen müssen! Ich weiß nicht, welche Talente Sie haben oder wo Sie die am produktivsten einbringen können. Sie müssen das herausfinden, nicht ich! Ich weiß nicht, wie harmoniebedürftig Sie sind und welche Kröten Sie dafür üblicherweise vielleicht zu schlucken bereit sind. Ich weiß nur, dass Harmonie keine taugliche Strategie ist, um mit potenziellen Tyrannen umzugehen. Ich weiß nicht, wie ohnmächtig Sie sich vielleicht fühlen. Ich weiß nur, dass der Zorn eine Kraft freizusetzen vermag, welche der Gerechtigkeit ohne ihn leider viel zu oft fehlt. Ich weiß nicht, ob Sie noch 50 Tage oder 50 Jahre leben werden. Ich weiß nicht einmal, ob ich selbst noch 50 Stunden leben werde. Ich weiß nicht, wieviel Lebenszeit mir auf dieser Murmel noch beschieden sein wird! Ich weiß es einfach nicht! Ich weiß nur, dass ich die Welt unmöglich so hinterlassen darf, wenn meine Stunde dereinst schlägt!

Kill it!

Ich weiß nicht, ob ich jemals ein menschenwürdiges Geldsystem erleben werde. Ich weiß nur, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen, egal wie aussichtslos dieser Kampf erscheinen mag. Ich weiß nicht, ob die Welt reif genug ist, endlich ohne Zentralbanken auszukommen. Ich weiß nur, dass eine Zentralbank, die es sich zur Aufgabe macht, ihre eigene Zivilisation zu vernichten, vernichtet werden muss, bevor ihr dies gelingt.

Ich weiß nicht, wer der künftige Herr jenes Monsters sein wird, das die Europäische Zentralbank in diesem Augenblick zu erschaffen versucht. Ich weiß nur, dass es getötet werden muss, bevor es zum Leben erwacht. Ich weiß nicht, wer es sein wird, in dessen falsche Hände jenes totalitäre Werkzeug später zwangsläufig fallen wird, welches die EZB aktuell schmiedet oder welche Tyrannei er damit errichtet. 

Ich weiß nur eines: Jene Hände, die dieses Werkzeug zu schmieden versuchen … Das sind bereits die falschen Hände.

Und wenn diese Hände nicht aufhören, alles vernichten zu wollen, was Menschen menschlich macht, dann müssen diese Hände endlich in Ketten gelegt werden. Dann muss jenes Monster, das diese Hände zu erschaffen versuchen, getötet werden, bevor es jemals das Licht der Welt erblickt. 

Es gibt keine Koexistenz. Es oder wir. CBDCs oder Menschlichkeit. Beides geht nicht. Und darum muss es sterben, bevor es beginnt zu leben. Wir müssen dieses Monster töten. Im Namen der Menschlichkeit.

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