Linke Lebenslügen

Oh je. Die sozialen Netzwerke brennen, die Stammtische schwitzen und die Newsportale glühen. 

Was ist los? 

Elon Musk hat auf X (man nannte es früher Twitter, die Älteren werden sich bestimmt erinnern) einen Artikel geteilt, der sich mit der „Seenotrettung“ im Mittelmeer beschäftigt. In dem Artikel des regierungskritischen Senders „RadioGenoa“ wurde aufgezeigt, dass acht NGOs aus Deutschland, die Flüchtlinge retten, teilweise mit Steuergeldern finanziert würden. Der Sender meinte daraufhin, dass man in Deutschland die AfD wählen sollte, damit dieser Irrsinn gestoppt wird. Elon Musk teilte nun diesen Artikel mit den Worten: „Is the German puplic aware of this?“

Ein polemischer Tsunami

Jetzt ging es rund. Aber der Reihe nach. Das Auswärtige Amt reagierte auf Elon Musk mit einem Tweet, der die moralische Überlegenheit der Deutschen wunderbar illustrieren sollte: „Yes. And it’s called saving lives.“ 

Elon Musk meinte daraufhin, dass er bezweifelt, dass die deutsche Öffentlichkeit das Ganze unterstützt. Außerdem würde mit diesem Vorgehen die Souveränität Italiens untergraben. Da die Flüchtlinge ja zuerst nach Lampedusa (italienisches Staatsgebiet) gebracht würden. Spätestens jetzt hielt es niemanden mehr auf den Sitzen.

Elon Musk wurde von der, vorsichtig ausgedrückt, linksalternativen Twitter-Prominenz scharf kritisiert. Er sei reich und hätte als Besitzer von X eine enorme Reichweite, deshalb müsste er neutral bleiben.

Außerdem wurde kritisierte, dass er mit diesem Thema kurz vor den Wahlen in Hessen und Bayern „Stimmung“ für die AfD machen würde.

Instrumentalisieren dürfen nur die Profis

Am schönsten hat es aber mal wieder unser aller Lieblingsgrüner Timon „meine Eltern lieben König der Löwen“ Dzienus formuliert: „Elon Musk ist eine Gefahr für die Demokratie. Er gehört enteignet.“

Alle Reichen, die eine falsche Meinung haben, werden enteignet. So geht nämlich Demokratie, Ihr Luschen! 

Ruprecht „die CDU war niemals konservativ“ Polenz war angesichts der Diskussion für unseren ÖRR dankbar. Warum genau, ließ er allerdings offen. Wahrscheinlich meinte er, dass der ÖRR im Gegensatz zu Elon „neutral“ berichten würde. Wenn Sie jetzt vor Lachen fast vom Sofa gefallen sind, habe ich eine gute Nachricht: Sie sind normal. 

Denn politisch instrumentalisieren dürfen nur die Profis. Und die sind eben keine „Anarchisten“ wie Elon, der einfach macht, was er will, sondern links, grün oder eine muffige Mischung aus beidem und arbeiten vornehmlich beim ÖRR. 

So wie der total lustige Herr Böhmermann. Der hat gerade einen neuen Vertrag beim ZDF unterschrieben, der ihm bis zu 700.000,00 Euro pro Jahr einbringen soll. Ob Timon auch dieses Gehalt vergesellschaften will? Oder reicht es ihm, dass die Gesellschaft das Gehalt aufgebracht hat? Man weiß es nicht.

Aus Fehlern lernen

Um vorwärts zu kommen, muss man manchmal einen Schritt zurück machen. Dieser Spruch bewahrheitet sich immer wieder, wenn man sich die deutsche Migrationspolitik ansieht. 

Man erinnere sich an 2015 und die teilweise euphorischen Reaktionen auf die sogenannte „Grenzöffnung“ von Angela Merkel. Damals tat sich vor allem der ÖRR mit seiner fast nur positiven Berichterstattung über Geflüchtete hervor. Der milliardenschwere Medienkonzern wurde damals übrigens nicht von dem Elon-kritischen „Juste Milieu“ für seine einseitige Berichterstattung kritisiert. Im Gegenteil.

Anschläge in Europa, Vergewaltigungen, Antisemitismus und Gewalttaten wurden teilweise einfach nur als Einzelfälle mit regionalem Interesse abgewatscht. Die Probleme der Integration werden selten thematisiert. Dass die Mehrzahl der damals Zugewanderten entweder im Niedriglohnsektor oder von staatlichen Mitteln lebt, ist ebenfalls nur gelegentlich ein Thema.

Aber ja, nur wegen Elon Musks Tweet ist die AfD momentan im Aufwind. Es kann auf gar keinen Fall daran liegen, dass wir aus 2015 nichts gelernt haben.

Der Linke irrt nie

Man könnte jetzt denken, dass es hier einfach nur gegen Elon Musk geht, weil er ein böser reicher Mann ist, der unberechenbar ist und nicht mit linken Worthülsen um sich wirft. 

Nein, es ist viel schlimmer! Der Linke misstraut dem Wähler und das eigentlich schon immer. Der Linke glaubt wirklich, dass man den Wähler nur lange genug mit einem Thema „erziehen“ müsse und schwupps, wählt er künftig nur noch die „guten“ Parteien. 

Glauben Sie nicht? Gucken Sie sich doch mal unseren heiß geliebten linksliberalen ÖRR bei der täglichen Erziehungsarbeit an. Ich empfehle Ihnen einen Ritt durch die Mediatheken von ARD und ZDF. Dort treffen Sie zum Beispiel auf die Serie „Aufgestaut“, die irgendwo zwischen kitschig und kotzbrockig das Leben einiger Klimakleber darstellt. Wenn das noch nicht hilft, dann schauen Sie sich doch mal an, wer da so vom ÖRR als Experte für einschlägige linke Themen ans Mikro geholt wird. Ja, die halten uns wirklich für so leicht manipulierbar. 

Dass das Verschweigen oder Kleinreden von gewissen Themen (innere Sicherheit, unkontrollierte Massenzuwanderung oder Freiheitsbeschränkungen) für den Aufschwung gewisser Parteien verantwortlich ist, kommt denen nicht in den Sinn. Dass dann das Bashing dieser Parteien zu einer gewissen Reaktanz bei dem Wähler führt, ist diesen Kreisen ebenfalls vollkommen fremd. Der Linke irrt eben nie. 

Tja, und Elon ist der Böse, weil er Themen anspricht, die besser nichts in der Öffentlichkeit zu suchen haben. Man will ja den Rechten keine Stichworte liefern. Allerdings können wir ziemlich sicher davon ausgehen, dass Elon weder weiß, dass im Oktober in Bayern und Hessen gewählt wurde, noch auch nur eine leise Ahnung hat, wer oder was die AfD ist. Der Glückliche.

Migration, Asyl und Elon

Wo wir gerade dabei sind: Nicht das, was Elon anprangert, wird angegriffen oder gar bestritten, sondern nur Elon selbst. Warum man lieber nicht über das Thema Migration und unkontrollierte Masseneinwanderung spricht, liegt ebenfalls auf der Hand: Laut ARD-Deutschland-Trend vom 28.09.2023 wollen fast zwei Drittel der Befragten, dass Deutschland weniger Flüchtlinge aufnimmt. 78 Prozent sind der Meinung, dass die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt eher schlecht oder sehr schlecht gelingt. 80 Prozent sagen, dass die Abschiebung von Asylbewerbern eher schlecht oder sehr schlecht gelingt. 64 Prozent sagen zusätzlich, dass die Zuwanderung eher Nachteile bringt. 

Tja, Elon hatte wohl doch recht mit seiner Einschätzung, dass die Bevölkerung der momentanen Zuwanderungspolitik eher skeptisch gegenübersteht. Zumal weiterhin kaum zwischen Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten unterschieden wird. Dass die meisten Ankömmlinge männlich und im besten Alter sind, wird ebenfalls gerne unter den Tisch gekehrt oder mit Grafiken, die Familien mit Kindern zeigen, verschleiert.

Da haben die Linken noch eine ganze Menge Erziehungsarbeit vor sich, um die Deutschen von dem Segen der Zuwanderung zu überzeugen. Oder man nimmt Elon Musk doch einfach Twitter weg. Und nein, sowas wie eine „Cancel Culture“ gibt es natürlich nicht. Die Antifa gibt es ja schließlich auch nicht. Zumindest auf antisemitischen Pro-Palästina Demos sieht man die Antifa bei den Gegendemonstrationen eher selten. Wäre ja auch viel zu gefährlich.

Aber das ist ein anderes Thema.

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1 Kommentar. Leave new

  • Karl aus Oberschlesien
    13. Oktober 2023 11:49

    Danke für DEN Artikel.
    Bei der Bemerkung, das Musk weder von Afd, oder Wahl in Bayern (Wirtschaftsgebiet) und Hessen (Wirtschaftsgebiet), möglicherweise keine Ahnung hat(te), mußte ich lächeln.
    Seit meiner Geburt (spaß) bin ich von der Politik in der federal republic OF Germany/ – D`Allmagne indoktriniert worden.
    In der Schule wurde der Aufbau der Demokratie im Land, wie Bundesrat und Bundestag etc., geleert. In der 8.Klasse, ja ich bin einer der ‘Sitzenbleiber’, beim Abgang waren wir gerade mal beim 30 jährigen Krieg.
    Aber ich war schon immer ein renitenter Schüler, der alles hinterfragt hat; zum Leidwesen meiner Religionslehrerin Fräulein Kluga (LOL, sie war schon zwischen 40 und 50).
    Auch war mir schon bewußt, das bei aller Wählerei, die Politik sich NIE zum besseren der Bürger änderte; egal wer gerade ‘dran’ war. Hallo, damals war ich 14 – 15 Jahre jung.
    Hätten wir doch damals schon das Internet gehabt !!
    Weshalb auch Wahlen für mich obsolet waren.
    Worauf ich eigentlich raus wollte, das mit der Recherche um UNSERE Vergangenheit jeder eigentlich nachvollziehen kann, warum heute ist- wie es ist.
    Mit der Verwaltung der Wirtschaftsgebiete ist der Bürger, Sklave, Mensch, aussen vor. Er darf wählen; zwischen Teufel und Belzebub. Aber wer das ist/ sind, bestimmt ein Anderer. Weshalb ich mich weder um Parteien, noch um deren Vorgaben, noch um deren Absonderungen, bemühe; alles irrreal (ja, mit rrr).
    Vor dem Hintergrund, das wir seit 1918 NUR Treuhand / Wirtschaftsgebiet der Sieger sind (nicht erst seit 1945), müßte eigentlich jeder Deutsche auf seine Rechte bestehen, derer seines Staates – ???Wie das? RECHERCHIEREN!!!! Nicht indoktrinieren lassen!
    Meine Recherche habe ich im Deutsche Freigeister Blog zusammengefaßt ( wenn sie das nicht veröffentlichen wollen, können sie die Zeile streichen). Möglicherweise habe ich nicht alles gefunden, aber vieles.
    Gruß Karl

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