Über das Wesen des Mannes

Seit Ernest Shackleton gibt es scheinbar keinen Platz mehr für Träume, Heldenmut und Wagnisse. David Boos erinnert an den großen Abenteurer:

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Für Leser:
Zu meinem Geburtstag vor wenigen Wochen erhielt ich, wie immer in den letzten Jahren, einen Stapel Bücher, darunter auch ein Buch, das die Geschichte von Ernest Shackletons „misslungener“ Antarktisexpedition in den Jahren 1914 bis1916 erzählte. Das Buch ist dem Andenken jener mysteriösen Kraft gewidmet, die – übersetzt aus dem Englischen – „Menschen das Unmögliche schaffen lässt“. Inklusiv wie ich nunmal bin, übersetzte ich hier den englischen Plural „men“ als Generikum für „Menschen“, doch schlummert tief in mir der unverhohlene Zweifel, ob es nicht doch besser mit „Männer“ übersetzt wäre.

Die Geschichte der Shackleton-Expedition ist oberflächlich betrachtet nicht einmal eine Geschichte des Triumphs. Das ursprüngliche Vorhaben der Antarktisüberquerung scheiterte. Und doch stellt sie mit ihrem Heldenmut im Angesicht der widrigsten Umstände manch anderen Triumph in den Schatten, denn in Shackletons Geschichte triumphierte der Geist einer Kultur, die sich ironischerweise genau zu diesem Zeitpunkt am Vorabend des 1. Weltkriegs von diesem Geist zu verabschieden begann.

Ernest Shackleton war ein Mann für das Abenteuer. 1874 in Irland geboren, trat er der Handelsmarine bei und heiratete die Tochter eines wohlhabenden englischen Anwalts. Seine Versuche, bürgerliche Geschäfte aufzubauen, scheiterten mehrmals und ließen ihn schwer verschuldet zurück. Seine rastlose Seele war nicht gemacht für das ansässige Leben, auf der Suche nach Ruhm und Erfüllung trieb es ihn immerzu fort in die weite Welt. In einem Brief an seine Frau schrieb er einmal die bezeichnenden Worte: „Manchmal denke ich, dass ich nur etwas tauge, wenn ich in der Wildnis bin.“

Nachdem Shackleton bei zwei früheren Pol-Expeditionen bereits den Kürzeren gezogen hatte, drohte er aus der Zeit zu fallen. Winston Churchill, damals noch im Dienst der Admiralität, sprach sich gegen die dritte Expedition aus: „Für dieses fruchtlose Bemühen sind genügend Leben und Geld geopfert worden. Der Pol ist bereits entdeckt, wozu noch eine weitere Expedition?“ 

Das Zeitalter der Entdeckungen neigte sich seinem Ende zu. Kurz bevor die Expedition dann doch England verließ, brach der 1. Weltkrieg aus.

Niemals aufgeben

Auf dem Weg in die Antarktis geriet das Schiff ins Packeis, wurde eingeschlossen und trieb im südlichen Eismeer fast acht Monate lang hilflos umher, bis das Eis das Schiff zerdrückte. Bereits in dieser Zeit zeigte sich das enorme Vertrauen der Mannschaft in Shackleton, den alle nur „den Boss“ nannten. Er versprühte trotz aller Widrigkeiten immer einen pragmatischen Optimismus, getreu seinem Familienmotto: „Wir siegen durch Ausdauer.“ 

Doch nicht nur von sich selbst erwartete er diesen Optimismus, er stellte auch seine Mannschaft nach diesen Prinzipien zusammen: „Die Eigenschaft, auf die ich am meisten Wert lege, ist Optimismus: vor allem Optimismus im Angesicht von Rückschlägen und scheinbaren Niederlagen. Optimismus ist wahre Tapferkeit.“

Nachdem das Schiff dem Untergang geweiht war, trieb die Mannschaft weitere fünf Monate auf einer riesigen Eisscholle umher. Als diese zerbrach, begab man sich mit drei Rettungsbooten in die stürmischen Gewässer des südatlantischen Polarmeers. Nach fünf Tagen, in denen die nur sechs Meter langen Rettungsbooten bis zu 15 Meter hohen Wellen ausgesetzt waren, erreichte die Mannschaft endlich die Einöde Elephant Island.

Zwar hatte die Mannschaft erstmals nach fast 500 Tagen wieder festen Boden unter den Füßen, aber gerettet waren sie deshalb noch lange nicht. So unternahm Shackleton sein bisher größte Wagnis: Mit fünf der stärksten verbliebenen Männer setzte er sich wiederum dem tosenden Südatlantik aus und versuchte die über 1300 km entfernte Insel South Georgia, von der sie ins Polarmeer aufgebrochen waren, zu erreichen, um Hilfe zu holen. Heute gilt die Tatsache, dass es der Mannschaft gelang, nur mit einem Sextanten in diesen unvorstellbaren Bedingungen das Ziel zu erreichen, als eine der größten seefahrerischen Einzelleistungen der Geschichte.

Doch selbst als sie die Insel nach 15 Tagen auf stürmischer See erreicht hatten, waren sie gezwungen, an der Südseite der Insel zu landen. Die Siedlung, eine Walfangstation, befand sich aber auf der Nordseite. Kurz nachdem Shackleton und seine Männer das rettende Ufer erreicht hatten, löste sich das Ruder des Bootes, das nun auch an sein Ende gekommen war. So blieb nur noch der Landweg über die gefährliche Gebirgslandschaft, die zuvor als unpassierbar galt. Einige der Männer waren nach der Überfahrt zu geschwächt für diesen Aufstieg, also jagte sich Shackleton einige Schrauben für besseren Halt durch die Schuhe und machte sich ein weiteres Mal, diesmal mit nur noch zwei weiteren Mitgliedern der Mannschaft, auf den Weg. 

Die drei Männer begaben sich, nach allen bisherigen Strapazen, auf eine 50 km lange Wanderung über unwegsames Gelände. Später sollte Shackleton zu Protokoll geben, dass er der festen Überzeugung war, dass die drei Männer auf ihrem Fußmarsch von einer vierten Person begleitet wurden. Obwohl er nie zuvor mit ihnen darüber gesprochen hatte, bestätigten auch die beiden anderen Männer die Anwesenheit einer vierten Person, die vermeintlich mit ihnen gegangen war. Keiner der drei benannte je, wer damit gemeint war. 

Nach 36 Stunden fast pausenloser Wanderung erreichte Shackleton mit seinen Männern die Walfangstation, von der sie 533 Tage zuvor Richtung Antarktis aufgebrochen waren. Niemand erkannte zunächst die ausgemergelten Männer. Als Shackleton sich vorstellte, drehte einer der Walfänger sich um und brach in Tränen aus.

Doch die größte Leistung Shackletons sollte sich noch offenbaren: Nicht nur hatten die sechs Männer, die South Georgia angesteuert hatten, überlebt, auch die gesamte auf Elephant Island verbliebene Mannschaft konnte im vierten Anlauf gerettet werden. Shackletons ursprüngliche Mission war gescheitert, doch seine neue, selbst gewählte Mission, mit der er sich nach dem Untergang des Schiffs im Packeis motivierte, alle wieder sicher nach Hause zu bringen, war vollbracht!

Diese Leistung Shackletons wird womöglich nirgendwo besser gewürdigt, als in jenem Zitat aus dem Vorwort der Memoiren eines anderen Antarktisforschers, dem preisgekrönten Buch „The Worst Journey in the World“ von Apsley Cherry-Garrard. Dieser bekannte 1922 freimütig: „Für ein gemeinsames wissenschaftliches und geographisches Projekt, geben Sie mir Scott; für eine Winterreise, Wilson; für einen Sprint zum Pol und nichts anderes, Amundsen: und wenn ich in einem verflixten Loch stecke und da wieder heraus will, geben Sie mir immer Shackleton.“

Ein neues Zeitalter, kälter als die Antarktis

Aber so groß die Leistung Shackletons auch war und so sehr er dafür gefeiert wurde, bleibende Anerkennung wurde ihm nach seiner Rückkehr nicht mehr zuteil. Der 1. Weltkrieg, der zu Beginn der Expedition noch in einem euphorischen Taumel begrüßt wurde, hatte sich bei der Rückkehr nach England bereits als jenes Trauma entpuppt, als dass wir ihn auch heute noch kennen. England brauchte keine lebendigen Helden mehr, sondern tote Helden und die Leichname junger Soldaten sorgten für steten Nachschub solcher Helden.

Während Shackleton sich dem letzten Abenteuer der goldenen Ära der Antarktisforschung gewidmet hatte, hatte sich die Welt gewandelt und sollte nie wieder so werden, wie sie einst war. Das bedeutete auch, dass es für rastlose Männer auf der Suche nach Ruhm und Abenteuer keinen Platz mehr gab. An seine Stelle war der Mann als menschliche Masse getreten, die wie ein kleines Zahnrad einen Teil in einer gewaltigen Maschinerie zu erfüllen hatte. 

Wo die Technik einst dem Menschen noch dienstbar war, wurde „der Herr der Welt zum Sklaven der Maschine”, wie Oswald Spengler es in seinem 1931 erschienen „Der Mensch und die Technik” beschrieb. Das romantisch geprägte Weltbild von Shackleton musste endgültig der Eiseskälte der modernen Welt weichen, die selbst erfahrene Antarktisforscher an sich zerbrechen ließ und in der für den Optimismus, wahre Tapferkeit könne das Unmögliche möglich machen, kein Platz mehr blieb.

Auch mit Shackleton ging es danach bergab und er verfiel immer mehr dem Suff. 1921 unternahm er einen letzten Versuch zu einer Expedition in die Antarktis. Er starb 1922 im Alter von nur 48 Jahren auf South Georgia – jenem Ort seiner größten Heldentat – an einem Herzinfarkt. Auch Shackletons Todesjahr erscheint fast mystisch, denn wenngleich der Ausbruch des 1. Weltkriegs das Ende einer Epoche einläutete, manifestierten sich gerade 1922 – jenem von Ezra Pound als „erstes Jahr der Moderne“ bezeichneten Jahr – einige der größten gesellschaftlichen Umwälzungen, die dieses Ende endgültig besiegelten: Die Gründung der Sowjetunion, der Marsch auf Rom der Faschisten in Italien, der Tod des letzten Habsburgerkaisers Karl I., das Ende des Ottomanischen Reichs. 

Die Welt, in die Shackleton hineingeboren wurde und aus der heraus man ihn verstehen muss, existierte nicht mehr.

Von Männern und Frauen

Doch warum ist dies für uns Heutige von Relevanz, außer dass es eine spannende Geschichte ist? Es offenbart sich darin das Dilemma unserer Welt, die in den 100 Jahren seit dem „ersten Jahr der Moderne“ noch kälter geworden ist und in der es scheinbar keinen Platz mehr für Träume, Heldenmut und Wagnisse mehr gibt. 

Die Moderne schuf uns einen Kokon des Wohlstands, der sich jedoch als Teufelspakt erwies. Mit dieser Sicherheit gaben wir unseren Individualismus und unser Bestreben zur persönlichen Welteroberung auf. Mehr und mehr erfüllt der immer weiter wuchernde Staat selbst in vermeintlich freiheitlichen Gesellschaften die Bedürfnisse, die zur Bewältigung des Alltags vonnöten sind, doch geben wir mit jeder Entmündigung ein weiteres Stück unserer Seele auf.

Shackletons Geschichte ist ihrem Wesen nach männlich und damit ist vielmehr der Archetyp gemeint, als das Geschlecht. Dieser Archetypus ist – vor allem im individualistischen Westen – geprägt von einem unbändigen Drang, ja einer Notwendigkeit, in die Welt hinauszuziehen, Risiko zu nehmen und scheinbar unüberwindbare Grenzen zu überschreiten, denn darin liegt rein biologistisch die Fortpflanzungs- und Überlebensstrategie des Mannes. 

Demgegenüber steht das weibliche Prinzip, das sich heutzutage ebenfalls schon lange nicht mehr auf Frauen alleine begrenzt. Dieses Prinzip stellt den biologischen Gegenpol dar und ist geprägt von Schutzbedürfnis, dem Wunsch nach Stabilität und Sicherheit. Keinesfalls darf dies aber als Schwäche interpretiert werden, im Gegenteil, auch diese Bedürfnisse sind nur die komplementäre Problemlösungsstrategie für die Herausforderungen des Lebens, die sich in diesem Fall vor allem aus den Notwendigkeiten bei der Aufzucht des Nachwuchses erklären.

Dieses männliche Prinzip, jedoch, wurde nun zur „toxischen Maskulinität“ umgedeutet. Aber damit werden Männer ihres Wesens und ihrer Berufung beraubt, die sie zu all den großen Taten befähigte, die unsere Gesellschaft erst an jenen Punkt brachte, an dem sie sich heute befindet. Männer dürfen nicht mehr träumen, sie werden eingepfercht in Lohnsklaverei, die sie nicht erfüllt, und auch für ihre emanzipierten und berufstätigen Frauen sind sie nicht mehr der Versorger und Beschützer der Familie, sondern bekommen zunehmend die Rolle des Einfaltspinsels zugewiesen, der zu dumm ist, sich im Haushalt um die selben Dinge zu kümmern wie die Frau, nur weil er eben andere – männliche – Entscheidungen trifft. 

Mehr und mehr erscheinen Männer als eine Dissonanz in dieser neuen Welt, gesellschaftlicher Ballast, unfähig sich einzuordnen, geplagt von einem tief innewohnenden Streben, das ihnen abgewöhnt werden soll, bis sie keine Männer mehr sind, nur noch austauschbare Arbeitskraft im Dienste der Wohlstandserzeugung. Depressionen, hohe Selbstmordraten, selbst die drastisch zurückgehenden Spermienzahlen – all das und noch viel mehr steht in unmittelbarer Relation zu dieser Entwicklung, wenngleich sie sicherlich nicht alleine ausschlaggebend für diese Phänomene ist.

Das weibliche Prinzip hingegen erfreut sich oberflächlich betrachtet größter Beliebtheit, denn wer vermeintliche Sicherheit und Versorgung möchte, findet im Staat einen Vertreter, der fast jeden noch so erfolgreichen Mann als Versorger weit hinter sich lässt. Es ist wohl eine der perfidesten Errungenschaften der sozialistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, dass sie die potenzielle Kraft des Feminismus für sich entdeckt haben, der genau diese Emanzipation von der Familie und vom freien Mann hin zu einer Abhängigkeit vom Staat und von Konzernen vorangetrieben hat. 

Wie so oft gehört auch zu diesen Versprechungen, dass sie sich als trügerisch erweisen werden und es bereits tun. Während man über die befreiende Wirkung mittelmäßiger Bürokarrieren im Vergleich zu einer gelungenen Haushaltsführung und Mutterschaft noch streiten kann, wird spätestens bei der neuerdings gehäuften Einführung biologischer Männer in Frauensportarten offensichtlich, dass Frauen alles andere als die Gewinner diverser Emanzipationsbewegungen sein werden.

Nichtsdestotrotz war es diese Prädisposition, die bei Anhängern des weiblichen Prinzips (ja, meistens Frauen) eine fast schon naturwüchsige Empfänglichkeit für die vollmundigen, aber unrealistischen, Versprechungen sozialistischer Revolutionäre aller Couleur bedingte. Darum ist es umso wichtiger, dass auch Frauen diesen Teufelspakt als eben solchen erkennen, denn hinter den Versprechungen eines sicheren, wohlwollenden, toleranten Staates, schlummert die hässliche Fratze des Leviathan, der letztlich zwar die Männer ihrer ursprünglichen Bestimmung beraubt, aber das gesamte Wesen der Frau in Frage stellt indem er sie zunehmend in die Rolle einer unfruchtbaren Arbeitsdrohne drängt.

Es liegt heutzutage viel im Argen zwischen Männern und Frauen. Selbst nicht-radikalfeministische Frauen wurden mit der finanziellen Selbstständigkeit und den daraus resultierenden Nebeneffekten einer verspäteten Partnersuche, die im Widerspruch zur biologisch angelegten Hypergamie steht, zerrissen zwischen ihrer Natur und den soziologisch angelernten – aber manchmal auch individuell veranlagten – Zielsetzungen beruflichen und gesellschaftlichen Erfolgs. Männer hingegen wurden fast aller Wege zur Selbstentfaltung beraubt, sie wurden zu geistigen Eunuchen in Bürostühlen degradiert, unzulänglich in nahezu allen Belangen des gesellschaftlichen Lebens, vom Staat abgelöst in ihrer Rolle als Schaffender und Versorger. In dieser Form sind beide Geschlechter füreinander nicht attraktiv und letzten Endes sind alle Beteiligten unglücklich.

Während es zu Zeiten der großen Abenteurer notwendig war, dass Frauen das schützende und warnende Regulativ zu ihren potenziell maßlosen Männern waren, hat sich diese Situation nun gewandelt. Eine Gesellschaft, die fast alles individuelle Risiko aus dem Alltagsleben verbannt hat, braucht nicht weitere Sicherheit, sondern muss ihre Männer wieder darin bestärken, Risiken zu wagen! Diese Rolle kommt den Frauen zu, die um ihrer selbst willen und zur Wiederherstellung einer natürlichen Balance nun über ihren Schatten springen müssen und ihre Männer bei der Durchführung ihrer Träume, Wünsche und Spinnereien nicht bremsen, sondern sie im Gegenteil dazu ermutigen müssen, denn sonst wird es niemand tun. 

Dort, wo sie ihren Männern Räume schaffen, sich wieder zu entfalten, womöglich sogar dem Anschein nach „egoistisch” zu entfalten, dort werden Gelegenheiten geschaffen für Männer, wieder ihr wahres Potenzial abzurufen, das Unmögliche möglich zu machen.

Ernest Shackleton zog aus, um für Ruhm und Ehre die Antarktis zu durchqueren. Zurück kam er als der fast schon übermenschliche Retter und Beschützer von 27 Menschen, die ohne seine Heldentaten wohl den sicheren Tod gefunden hätten. Darin liegt das Wesen des Mannes, nach Ruhm und Ehre zu streben und dabei manchmal sogar ungeplant und selbstlos Großes zu schaffen. 

Dazu muss man nicht einmal in die Antarktis aufbrechen, es wäre schon ein großer Schritt getan, wenn wir als Gesellschaft diesen Wunsch der Männer, gefangen im Hamsterrad des Alltags, nicht geringschätzig als „Midlife Crisis” bezeichnen würden, eine Spinnerei, die nur abgetötet werden müsste, bevor der gebrochene Geist sich für die verbleibenden 20 Jahre bis zur Pension zurück ins Hamsterrad begibt. Selbst in harmlosen Hobbys, wie dem Modellbau, kann sich der schaffende Geist des Mannes manifestieren, doch gestehen wir ihm darin seine angeborene Maßlosigkeit zu und versuchen nicht, diese nach einer Stechuhr zu regeln. Helfen wir den Männern, ein wenig von diesem Geist zurückzuerlangen, wir haben es bitter nötig!

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1 Kommentar. Leave new

  • Michael Klein
    29. März 2023 20:09

    Lieber Herr Boos,
    Danke für die tolle Ausarbeitung. E. Shackleton war mir grob ein Begriff. Aber die Feinheiten und Details sind ja oft das besonders Interessante. Ihre Schlussfolgerungen, was das Männliche und Männlichkeit – und Archetypen insgedamt – betrifft, finde ich von großer Wichtigkeit zum Verständnis der Gegenwart. Dazu werde ich bald selbst hier schreiben.

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